Wirtschaftskrise

CDU-Generalsekretär fordert Wirtschaftswunder 2.0

07.01.2026 - 11:50:36 | dts-nachrichtenagentur.de

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert ein umfassendes Reformpaket der schwarz-roten Koalition.

Carsten Linnemann (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Carsten Linnemann (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Nach dem Zweiten Weltkrieg habe es ein Wirtschaftswunder gegeben und Politiker, die dafür den Rahmen gesetzt hätten: "Heute brauchen wir ein Wirtschaftswunder 2.0", sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv.

Die Situation sei nicht direkt vergleichbar, auch heute sei aber ein großer Kraftakt nötig. "Das, was Gerhard Schröder gemacht hat bei der Agenda 2010 war ein kleiner Kraftakt im Vergleich zu dem, was jetzt passieren muss." Diesmal gehe es nicht nur um den Arbeitsmarkt, sondern auch um die Sozialversicherungen, hohe Arbeits- und Energiekosten sowie Bürokratie. "Und da braucht es ein Reformpaket." Bisher seien die Probleme in Deutschland schöngeredet worden. "Wir haben endlich einen Bundeskanzler, der das nicht schönredet, sondern sagt, es braucht eine Reformagenda."

Linnemann forderte, die ab 2028 geplante Unternehmenssteuerreform auf 2026 vorzuziehen. Zudem müsse die Stromsteuer für alle Bürger gesenkt werden. Dies nicht getan zu haben, sei ein Fehler gewesen. "Dieser Fehler muss korrigiert werden, so schnell wie möglich." Er sprach sich auch für eine baldige Abschaffung der Bonpflicht für Firmen aus.

Der CDU-Generalsekretär forderte außerdem mehr Anreize für längeres Arbeiten. "Die Menschen müssen natürlich auch das Gefühl haben, dass es sich lohnt." Früher hätten die Bürger die Aussicht gehabt, sich Auto, Urlaub oder Haus leisten zu können, wenn sie mehr arbeiteten. "Da müssen wir heute auch wieder hinkommen." Mit Blick auf eine längere Lebensarbeitszeit sagte Linnemann: "Für mich gibt es keine Tabus."

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 68466706 |

Weitere Meldungen

Maschinenbauer Trumpf kritisiert Wirtschaftslage scharf Die Vorstandsvorsitzende des schwäbischen Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, zeichnet ein düsteres Bild der deutschen Wirtschaft. (Wirtschaft, 12.05.2026 - 14:04) weiterlesen...

Altmaier hält Merz für verantwortlich für Ergebnisse der Regierung Der ehemalige Chef des Bundeskanzleramts, Peter Altmaier (CDU), sieht vor allem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der Verantwortung für handwerkliche Defizite der Regierung. (Politik, 12.05.2026 - 11:51) weiterlesen...

SPD-Generalsekretär fordert neues Reformpaket SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert einen neuen Anlauf für ein großes Reformpaket.Seine Vorstellung ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens: "Ich würde die Sozialpartner mit an den Tisch holen, Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften", sagte er dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). (Politik, 11.05.2026 - 14:03) weiterlesen...

Wirtschaftsweiser: Regierung hört zu wenig auf Experten Der Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr sieht bei der Bundesregierung Defizite im Umgang mit wirtschaftspolitischer Expertise. (Wirtschaft, 11.05.2026 - 11:30) weiterlesen...

Mansoori verteidigt Nein zu steuerfreier 1.000-Euro-Prämie Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) hat das Nein des Bundesrates zur geplanten steuerfreien 1.000-Euro-Prämie verteidigt. (Sonstige, 08.05.2026 - 16:38) weiterlesen...

Städte- und Gemeindebund begrüßt Stopp der Entlastungsprämie Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat die Bundesratsentscheidung gegen die sogenannte "Entlastungsprämie" begrüßt. (Politik, 08.05.2026 - 15:50) weiterlesen...