Iran

Merz telefoniert wegen Iran-LuftschlÀgen mit Partnern

28.02.2026 - 19:06:02 | dts-nachrichtenagentur.de

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich nach der neuerlichen Eskalation im Nahen Osten mit VerbĂŒndeten und Partnern abgestimmt.

Wie das Kanzleramt mitteilte, fĂŒhrte er am Samstag unter anderem Telefonate mit dem PrĂ€sidenten Frankreichs, Emmanuel Macron, dem Premierminister von Großbritannien, Keir Starmer, dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und anderen Partnern in der Region.

Das Teheraner Regime habe in den vergangenen Wochen brutal den friedlichen Protest von mutigen Iranern unterdrĂŒckt, die fĂŒr Freiheit und ein besseres Leben auf die Straße gegangen seien, so Merz. "Statt seiner Verantwortung nachzukommen, das eigene Volk zu schĂŒtzen, hat die iranische FĂŒhrung alle Aufforderungen, diese Gewalt einzustellen, in den Wind geschlagen", sagte der Kanzler weiter. "Gleichzeitig hat die iranische FĂŒhrung ihr militĂ€risches Nuklear- und Raketenprogramm weiter vorangetrieben, von dem Gefahren weit ĂŒber die Region hinaus ausgehen. Sie hat aktiv zur Destabilisierung der Region beigetragen und internationalen Terrorismus unterstĂŒtzt."

Die USA hĂ€tten ĂŒber Wochen eine Verhandlungslösung mit dem Iran gesucht. In GesprĂ€chen im Oman und in der Schweiz habe die iranische Seite jedoch "keiner umfassenden, verlĂ€sslichen und ĂŒberprĂŒfbaren Vereinbarung zur Beendigung des militĂ€rischen Nuklearprogramms zugestimmt". Sie habe sich weder verpflichtet, ihr ballistisches Raketenprogramm zurĂŒckzufahren, noch ihre destabilisierenden AktivitĂ€ten in der Region und darĂŒber hinaus einzustellen, so Merz.

Deutschland sei an den LuftschlĂ€gen der USA und Israels nicht beteiligt, stellte der Kanzler klar. Und weiter: "Die Bundesregierung ruft Iran nachdrĂŒcklich dazu auf, sofort die militĂ€rischen SchlĂ€ge gegen Israel und unsere anderen Partner in der Region einzustellen. Sie verurteilt diese SchlĂ€ge scharf. Iran muss auch andere destabilisierende AktivitĂ€ten in der Region und darĂŒber hinaus unterlassen. Die FĂŒhrung in Teheran muss die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung beenden." Die Bundesregierung spreche sich dafĂŒr aus, BemĂŒhungen um eine Verhandlungslösung wieder aufzunehmen. Das sei auch ein Beitrag, um Risiken fĂŒr die regionale StabilitĂ€t zur vermindern.

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