CDU, CSU

Wegner will Mitsprache der Länderchefs bei K-Frage

03.08.2023 - 07:33:23 | dpa.de

Berlins CDU-Chef Wegner plädiert dafür, die Kanzlerkandidatur der Union in einer größeren Runde zu diskutieren. Ein Streit wie 2021 zwischen Laschet und Söder müsse vermieden werden.

«Eine Kanzlerkandidatur muss immer von einer breiten Mehrheit der Partei getragen werden»: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. - Foto: Fabian Sommer/dpa
«Eine Kanzlerkandidatur muss immer von einer breiten Mehrheit der Partei getragen werden»: Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. - Foto: Fabian Sommer/dpa

Über die Kanzlerkandidatur der Union sollte nach den Worten von Berlins CDU-Landeschef und Regierendem Bürgermeister Kai Wegner in einem größeren Kreis beraten und entschieden werden.

«Zu Recht gibt es hier die Erwartung, dass dies eine gemeinsame Entscheidung ist, zu der auf jeden Fall auch die CDU-Landesvorsitzenden und die Unions-Ministerpräsidenten zusammenkommen werden», sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. «Eine Sache müssen wir uns ersparen: öffentlichen Streit um die Kanzlerkandidatur wie 2021.» Damals hatte es in der Frage einen Machtkampf zwischen dem damaligen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder gegeben.

Auf die Frage, ob Friedrich Merz als CDU-Parteichef das erste Zugriffsrecht habe, antwortete Wegner: «Eine Kanzlerkandidatur muss immer von einer breiten Mehrheit der Partei getragen werden. Natürlich wird Friedrich Merz an ganz entscheidender Stelle die Gespräche mitführen. Und wir schauen dann, wenn es soweit ist.» Als potenzielle Anwärter auf die Kanzlerkandidatur der Union werden neben Merz auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Söder gehandelt.

Zur Frage der Kanzlerkandidatur der Union hatte Merz jüngst gesagt, er und Söder hätten verabredet, dass man im Spätsommer 2024 einen gemeinsamen Vorschlag machen werde. Die nächste reguläre Bundestagswahl steht im Herbst 2025 an.

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