Berlin-Marzahn: Mann nach Fund toter 13-Jähriger gefasst
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 17:55 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDie Ermittlungen in Berlin-Marzahn
- Die Staatsanwaltschaft teilte die Festnahme eines Mannes im Zusammenhang mit dem Leichenfund mit.
- Der Verdächtige habe sich selbst schwer verletzt und befinde sich in kritischem Zustand.
- Die Leiche wurde als die einer vermissten 13-Jährigen aus Berlin-Marzahn gefunden.
Festnahme nach Leichenfund in Berlin-Marzahn
Im Zusammenhang mit dem Fund der Leiche einer vermissten 13-Jährigen aus Berlin-Marzahn ist ein Verdächtiger gefasst worden. Der Mann habe sich selbst schwer verletzt und befinde sich in einem kritischen Zustand, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Vermisstensuche endet mit Leichenfund
Die Schülerin war zuvor in Berlin-Marzahn vermisst worden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun zu den Umständen ihres Todes und zum Zusammenhang mit dem festgenommenen Mann.
Gesundheitszustand erschwert Befragung
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft liegt der Verdächtige in kritischem Zustand. Ob und wann er zu den Vorwürfen befragt werden kann, hängt von seiner medizinischen Stabilisierung ab.
Ermittler sichern Spuren
Im Mittelpunkt stehen die Sicherung und Auswertung von Spuren sowie die Rekonstruktion der letzten Stunden der Schülerin. Weitere Angaben zu Motiv, Tatablauf oder möglichen strafrechtlichen Vorwürfen liegen zunächst nicht vor.
Der Fall begann mit dem Verschwinden der 13-Jährigen auf dem Weg zur Schule in Berlin-Marzahn. Nach den bis dahin veröffentlichten Angaben verließ sie am Dienstagmorgen ihr Zuhause und kam nicht im Unterricht an; die Berliner Mordkommission übernahm die Ermittlungen.
Die Suche konzentrierte sich auf Marzahn-Hellersdorf sowie angrenzende Bereiche in Brandenburg. Einsatzkräfte setzten dabei unter anderem Spürhunde und einen Hubschrauber ein. Mehr als 100 Hinweise aus der Bevölkerung gingen ein, ohne dass zunächst ein Durchbruch gemeldet wurde.
Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts
Mit dem Fund der Leiche und der Festnahme eines Verdächtigen hat sich der Vorgang von einer Vermisstensuche zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt entwickelt. Die Staatsanwaltschaft muss nun insbesondere die Identität des Mannes, die Hintergründe der Tat und den Zusammenhang mit dem Tod der Schülerin klären.
Der kritische Zustand des Verdächtigen kann die zeitnahe Befragung und damit die Rekonstruktion des Geschehens erschweren. Für Angehörige und Anwohner bedeutet der Fund Gewissheit über das Schicksal des Mädchens, zugleich stehen zentrale Fragen zu Tatort, Motiv und möglicher Beteiligung weiterer Personen im Raum.
Weitere Schritte der Ermittler
Zu erwarten sind kriminaltechnische Untersuchungen, die Auswertung von Spuren und Zeugenaussagen sowie gegebenenfalls eine Vernehmung des Verdächtigen, sobald sein Gesundheitszustand dies zulässt. Über strafrechtliche Vorwürfe und eine mögliche Untersuchungshaft entscheiden die zuständigen Behörden nach Abschluss der ersten Ermittlungen.
