Bayern und Dortmund spielen 2:2 – Fabio Silva trifft spät
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 20:29 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDie Folgen für Bayern und Dortmund
- Konrad Laimer brachte Bayern in der 38. Minute in Führung.
- Harry Kane scheiterte in der 56. Minute mit einem Handelfmeter an der Latte.
- Fabio Silva erzielte in der 89. Minute den 2:2-Ausgleich für Dortmund.
Fabio Silva rettet Dortmund den Punkt
Borussia Dortmund hat dem FC Bayern München im Bundesliga-Spitzenspiel mit einem späten Treffer ein 2:2 (1:0) abgetrotzt. Fabio Silva erzielte in der 89. Minute den Ausgleich und verhinderte damit den Münchner Sieg in der ausverkauften Allianz Arena.
Konrad Laimer brachte die Gastgeber in der 38. Minute in Führung, Serhou Guirassy glich in der 60. Minute aus. Dayot Upamecano stellte sechs Minuten später den Münchner Vorsprung wieder her, ehe Silva in der Schlussphase traf.
Kane vergibt Elfmeter und trifft den Pfosten
Harry Kane, der vor dem Anpfiff als Ballon-d’Or-Gewinner gefeiert wurde, blieb ohne Tor. Der Engländer setzte einen Handelfmeter in der 56. Minute an die Latte und traf in der 75. Minute außerdem den Pfosten.
Der BVB hatte durch Jobe Bellingham zunächst ein Tor erzielt, das nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung von Carney Chukwuemeka und dessen Kontakt mit Torhüter Jonas Urbig nicht anerkannt wurde. Die Partie blieb bis in die Schlussphase intensiv.
Zwei frühe Ausfälle bei Bayern
Bayern musste bereits in der ersten Halbzeit zweimal verletzungsbedingt wechseln. Ismael Saibari ging nach einem Zusammenprall mit Dortmunds Torhüter Gregor Kobel in der 29. Minute vom Feld, Serge Gnabry folgte zwei Minuten später.
Auch Michael Olise verließ die Partie in der Schlussphase angeschlagen. Für Bayern kommt die Belastung zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Drei Tage nach dem Klassiker steht das Champions-League-Spiel bei Atlético Madrid an. Trainer Vincent Kompany fehlte weiterhin nach einer Hirnhautreizung.
Kimmich kehrt zurück
Joshua Kimmich stand nach einem Trauerfall in der Familie erstmals wieder in der Startelf. Der Kapitän war am zweiten Münchner Treffer beteiligt, als er Kane mit einer Flanke bediente, der per Kopf für Upamecano auflegte.
Das 115. Bundesliga-Duell der Rivalen endete damit ohne Sieger. Bayern und Dortmund blieben im Spitzenspiel auf Augenhöhe.
Das 2:2 verschärft den engen Wettbewerb an der Bundesliga-Spitze. Bayern und Dortmund waren vor dem Anpfiff punktgleich und bestätigten im direkten Duell, dass sich die Kräfteverhältnisse zwischen den beiden deutschen Topklubs angenähert haben.
Für Bayern wog die verpasste Führung besonders schwer, weil Harry Kane einen Handelfmeter an die Latte setzte und später den Pfosten traf. Die Münchner erspielten sich damit Chancen auf eine Vorentscheidung, ließen Dortmund aber im Spiel. Der BVB nutzte diese Ausgangslage in der Schlussphase mit dem Treffer des eingewechselten Fabio Silva.
Verletzungen belasten Bayern
Die beiden frühen Auswechslungen von Ismael Saibari und Serge Gnabry erhöhen den personellen Druck vor dem Champions-League-Spiel bei Atlético Madrid. Auch Michael Olise musste angeschlagen vom Feld. Konkrete Diagnosen oder Ausfallzeiten nennt die Meldung nicht.
Gleichzeitig zeigte Bayern trotz der Ausfälle lange eine starke Reaktion und ging durch Konrad Laimer sowie Dayot Upamecano zweimal in Führung. Dortmund bewies dagegen, dass die Mannschaft auch nach Rückständen gefährlich bleibt. Für die weitere Saison wird deshalb nicht nur die Punktausbeute, sondern auch die Belastungssteuerung im eng getakteten Spielplan entscheidend.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Stern: „Fußball-Bundesliga: Bitter für Bayern: Saibari und Gnabry verletzt vom Platz“ (31.10.2026)
Der Artikel bestätige die beiden frühen verletzungsbedingten Auswechslungen im Topspiel und lege den Schwerpunkt auf die personellen Folgen für Bayern. Er beschreibe bei Saibari größere Bewegungsprobleme, nenne aber keine abschließende Diagnose oder Ausfallzeit.
Damit ergänze der Beitrag vor allem den Blick auf die Verletzungssituation, während das 2:2 und der späte Ausgleich im Zentrum der dpa-Meldung stünden. Offen bleibe, ob und wie lange die betroffenen Spieler ausfallen.
