Bundesregierung prüft Ausreisehilfe für Deutsche im Nahen Osten
02.03.2026 - 14:21:07 | dts-nachrichtenagentur.deWadephul kündigte eine enge Koordination mit der Reiseindustrie an: "Wir wollen Deutschen helfen, nach Hause zu kommen. Deswegen bin ich im Gespräch unter anderem mit der Lufthansa, Tui und dem deutschen Reiseverband." Zudem wolle man noch mehr Spezialisten vor Ort schicken, damit sie unterstützen können. "Deswegen habe ich entschieden, Krisenunterstützungsteams des Auswärtigen Amts nach Maskat, Doha und Dubai zu entsenden", so der Minister.
Weitere Teams erkundeten die Lage an den Grenzübergängen. Es gehe dabei ganz konkret um die Grenzübergangsmöglichkeiten zwischen den betroffenen Ländern in Richtung der Länder wie Oman und Saudi-Arabien, die ja beide noch über einen geöffneten Luftraum verfügen, so Wadephul.
Grundsätzlich tue man alles, um mit der Tourismusindustrie deren Krisenmanagement abzustimmen und sie dabei zu unterstützen, ihre Kunden sicher nach Hause zu bekommen. So habe die Lufthansa grundsätzlich Kapazitäten, die Voraussetzungen müssten jedoch immer im Einzelfall geprüft werden. "Wir werden allerdings so schnell wie möglich für besonders vulnerable Gruppen Maschinen der Luftfahrtindustrie nach Riad und Maskat schicken - also Orte, von denen noch geflogen werden kann", kündigte der CDU-Politiker an.
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