Berlin, Paris

Berlin und Paris wollen Europas VerteidigungsfÀhigkeit stÀrken

28.05.2024 - 21:14:55

Angesichts der verÀnderten sicherheitspolitischen Lage wollen Frankreich und Deutschland die europÀischen VerteidigungsfÀhigkeiten ausbauen.

"Die EuropĂ€ische Union muss zu einem wahren geopolitischen Akteur und Garanten fĂŒr Sicherheit werden, der auf die heutigen sicherheitspolitischen Herausforderungen reagieren und die internationale Ordnung stĂ€rken kann", heißt es in den Schlussfolgerungen des deutsch-französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrates, der am Dienstag auf Schloss Meseberg nördlich von Berlin getagt hat.

In dem Papier setzen sich beide LĂ€nder fĂŒr eine bessere und schnellere RĂŒstungsproduktion in Europa ein. "Durch die StĂ€rkung der europĂ€ischen verteidigungstechnologischen und -industriellen Basis werden wir unsere Verteidigungsbereitschaft insgesamt erhöhen und FĂ€higkeiten bereitstellen, die unserem Bedarf und unseren AnsprĂŒchen vor dem Hintergrund zunehmender Bedrohungen und sicherheitspolitischer Herausforderungen gerecht werden", heißt es darin weiter. Eine stĂ€rkere und fĂ€higere europĂ€ische Verteidigung werde einen positiven Beitrag zur weltweiten und transatlantischen Sicherheit leisten.

Beide Staaten weisen hin auf "die zentrale Bedeutung der nuklearen Abschreckung fĂŒr die Sicherheit Europas und der Nato sowie die Abschreckungsrolle der unabhĂ€ngigen strategischen französischen NuklearstreitkrĂ€fte und deren wesentlichen Beitrag zur Sicherheit des BĂŒndnisses insgesamt". Sie plĂ€dieren fĂŒr eine Mischung aus nuklearen, konventionellen und RaketenabwehrfĂ€higkeiten, ergĂ€nzt durch Weltraum- und CyberfĂ€higkeiten. Und sie bekrĂ€ftigen die Absicht, gemeinsam mit Partnern "eine langfristige, umfassende und inklusive Zusammenarbeit im Bereich weitreichender Abstandswaffen" einzugehen.

@ dpa.de