Ärzte von Krankenhäusern erachten die Gefahr durch Mutationen nicht als gebannt
Veröffentlicht am: 21.01.2021 um 19:06 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Der Präsident des Verbandes der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) Michael Weber sagte gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung", "Gnade uns Gott“, wenn die Mutation so schlimm sei, wie dies die Angaben aus England vermuten ließen. Es könnte sein, dass alles nochmals neu überdacht werden müsste.
Michael Weber hat auf die regional noch sehr hohen Zahlen der Infektion verwiesen und führte weiter aus, dass Sachsen absolut am Limit sei. Kritisch sei die Lage in Thüringen und Südbrandenburg. Trotz der verschärften Regeln würde es auch in Bayern noch zu viele neue Infektionen geben. Das Einschleppen von Mutanten könnte aus diesem Grund ein schnelles Nachschärfen erfordern, zum Beispiel mit Ausgangssperren. Der Präsident des VLK hofft, dass es nicht dazu kommen wird. Die Beschlüsse von Bund und Ländern vom Dienstag seien trotzdem angemessen, auch wenn die Zahl an Covid-19-Intensivpatienten in den vergangenen Wochen bundesweit von nahezu 6.000 auf aktuell knapp unter 5.000 gesunken sei, erklärte der Präsident der Krankenhäuser. Die Gefahr, sich im ÖPNV anzustecken, sinke durch die OP-Maskenpflicht sowie mehr Homeoffice.
Mit Blick auf die Virusgefahr sei die Verlängerung der Schließung von den Schulen nachvollziehbar. Szenen wie in London könnten durch die ungefähr doppelt so hohen Kapazitäten im deutschen Gesundheitssystems im Gegensatz zu England verhindert werden. Die Intensivstationen würden dadurch, dass in den Pflegeheimen so viele Menschen an Covid-19 sterben, auf makabre Weise entlastet, führte Michael Weber weiter aus. Lediglich ein Drittel der Todesfälle durch Covid-19 würden von den Intensivstationen gemeldet, die meisten anderen Meldungen zu Todesfällen würden von den Pflegeeinrichtungen stammen.
Dass nicht jeder demente und hochbetagte Mensch, welcher sich im Heim mit Covid-19 angesteckt habe, auf die Intensivstation verlegt und beatmet werde, sei klar. Michael Weber sagte, dass sich der Schutz der Heimbewohner extrem schwierig gestalte, an Demenz erkrankte Menschen könnten nicht dazu gebraucht werden, sich an die Hygieneregeln zu halten. Sämtliche Pflegekräfte müssten so schnell als möglich geimpft werden, um die Lage zu entschärfen. Zudem sei für das Personal und die Besucher eine Pflicht für Schnelltests und FFP2-Masken notwendig.
Michael Weber hat auf die regional noch sehr hohen Zahlen der Infektion verwiesen und führte weiter aus, dass Sachsen absolut am Limit sei. Kritisch sei die Lage in Thüringen und Südbrandenburg. Trotz der verschärften Regeln würde es auch in Bayern noch zu viele neue Infektionen geben. Das Einschleppen von Mutanten könnte aus diesem Grund ein schnelles Nachschärfen erfordern, zum Beispiel mit Ausgangssperren. Der Präsident des VLK hofft, dass es nicht dazu kommen wird. Die Beschlüsse von Bund und Ländern vom Dienstag seien trotzdem angemessen, auch wenn die Zahl an Covid-19-Intensivpatienten in den vergangenen Wochen bundesweit von nahezu 6.000 auf aktuell knapp unter 5.000 gesunken sei, erklärte der Präsident der Krankenhäuser. Die Gefahr, sich im ÖPNV anzustecken, sinke durch die OP-Maskenpflicht sowie mehr Homeoffice.
Mit Blick auf die Virusgefahr sei die Verlängerung der Schließung von den Schulen nachvollziehbar. Szenen wie in London könnten durch die ungefähr doppelt so hohen Kapazitäten im deutschen Gesundheitssystems im Gegensatz zu England verhindert werden. Die Intensivstationen würden dadurch, dass in den Pflegeheimen so viele Menschen an Covid-19 sterben, auf makabre Weise entlastet, führte Michael Weber weiter aus. Lediglich ein Drittel der Todesfälle durch Covid-19 würden von den Intensivstationen gemeldet, die meisten anderen Meldungen zu Todesfällen würden von den Pflegeeinrichtungen stammen.
Dass nicht jeder demente und hochbetagte Mensch, welcher sich im Heim mit Covid-19 angesteckt habe, auf die Intensivstation verlegt und beatmet werde, sei klar. Michael Weber sagte, dass sich der Schutz der Heimbewohner extrem schwierig gestalte, an Demenz erkrankte Menschen könnten nicht dazu gebraucht werden, sich an die Hygieneregeln zu halten. Sämtliche Pflegekräfte müssten so schnell als möglich geimpft werden, um die Lage zu entschärfen. Zudem sei für das Personal und die Besucher eine Pflicht für Schnelltests und FFP2-Masken notwendig.
Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile
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