WTI Öl: Saudi-Arabien auf 6,316 Millionen Barrel
15.05.2026 - 02:30:11 | boerse-global.deWTI behauptet sich weiter über der Marke von 100 US-Dollar. Der Ölpreis reagiert damit auf ein politisch aufgeladenes Umfeld: Gesprächssignale zwischen Washington und Peking treffen auf anhaltende Störungen im Nahen Osten. Beides hält den Markt in einer engen, aber nervösen Spanne.
Am Freitagmorgen notierte das Fass bei 101,43 US-Dollar und damit leicht über dem Vortagesschluss von 101,64 US-Dollar. Auf Wochensicht liegt WTI dennoch rund 7,35 Prozent im Plus, binnen 30 Tagen sogar um 11,34 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 112,61 US-Dollar bleibt mit knapp 9,74 Prozent überschaubar.
Geopolitik bleibt der Preistreiber
Im Fokus steht vor allem die Straße von Hormus. Die Meerenge gilt weiterhin als gestört, obwohl Iran seit dem 13. Mai rund 30 Schiffe passieren ließ, darunter auch chinesische Tanker. Unter normalen Bedingungen laufen dort etwa 20 Prozent des weltweiten Ölhandels durch. Das aktuelle Volumen liegt aber klar unter dem Vorkrisenniveau von 140 Schiffen pro Tag.
Hinzu kommt die Lage in der Produktion. Saudi-Arabien meldete für April nur noch 6,316 Millionen Barrel pro Tag. Das ist der niedrigste Stand seit 1990 und ein Rückgang um 42 Prozent seit Februar. Auch das stützt die Preise. Der Markt sieht gerade nicht genug Entlastung auf der Angebotsseite.
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Lagerdaten geben zusätzlichen Rückenwind
Die US-Energiebehörde EIA meldete für die Woche bis zum 8. Mai ein Minus von 4,3 Millionen Barrel bei den Rohöllagern auf 452,9 Millionen Barrel. Es war der dritte Rückgang in Folge. Solche Daten unterstreichen, dass das Angebot knapp bleibt, selbst wenn sich die politische Lage zeitweise beruhigt.
Parallel dazu spricht die Internationale Energieagentur weiter von einer möglichen Unterversorgung bis in den Oktober hinein. Das passt zum Bild eines Marktes, der bei guten Nachrichten schnell nach oben dreht, aber auf Entspannung nur zögerlich reagiert.
Chartbild bleibt konstruktiv
Auch technisch wirkt WTI stabil. Die Notierungen halten sich über dem 50-Tage-EMA sowie der 100- und 200-Tage-Linie, die alle nahe der 100-Dollar-Marke verlaufen. Der RSI liegt bei 66 und signalisiert einen bereits recht heißen, aber noch nicht überdehnten Markt.
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Kurzfristig sehen Marktteilnehmer Widerstände bei 102,86 und 104,59 US-Dollar. Gelingt der Ausbruch darüber, rückt 108 US-Dollar in Reichweite. Fällt der Preis unter 99,43 US-Dollar, öffnet sich Spielraum bis 97,37 US-Dollar. Die Handelsvolatilität bleibt mit 75,53 Prozent hoch. Deshalb dürfte jede neue Nachricht aus Peking oder dem Persischen Golf sofort Wirkung zeigen.
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