Viking Therapeutics Aktie: Phase-1-Daten zu Erhaltungsdosen im Q3
18.05.2026 - 21:03:26 | boerse-global.deViking Therapeutics rückt nicht mehr nur die Gewichtsabnahme mit VK2735 in den Mittelpunkt. Der Markt schaut inzwischen stärker auf die Frage, wie stabil der Effekt nach dem Erreichen des Zielgewichts bleibt. Genau dort will das Biotech-Unternehmen punkten.
Die nächste Hürde heißt Erhaltung
Viking testet dafür in einer Phase-1-Studie verschiedene Erhaltungsdosen. Geprüft werden eine Tablette und eine Injektion. Das Ziel ist klar: So wenig Wirkstoff wie möglich, so viel Wirkung wie nötig.
CEO Brian Lian betont, dass passende Erhaltungsschemata für den langfristigen Nutzen entscheidend seien. Das ist auch nachvollziehbar. Denn ein Mittel, das schnell wirkt, aber sich im Alltag nicht halten lässt, verliert an Wert.
Die bisherigen Daten zur Spritzenversion sehen ordentlich aus. In früheren Phase-2-Studien erreichte VK2735 im Schnitt eine Gewichtsreduktion von bis zu 14,7 Prozent. Die orale Version steht stärker unter Druck.
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Bei der Tablette kam es in den Phase-2-Studien zu einer Abbruchrate von 28 Prozent. Auslöser waren vor allem Magen-Darm-Nebenwirkungen wie Erbrechen. Genau deshalb bekommen Titration und Erhaltung jetzt mehr Gewicht.
Der Konkurrenzdruck steigt
Das Umfeld wird rauer. Pfizer hat Metsera für 10 Milliarden Dollar übernommen und damit den ultra-lang wirkenden GLP-1-Agonisten PF-3944 ins eigene Portfolio geholt. Parallel dazu treibt Eli Lilly Retatrutide voran.
Damit verschiebt sich der Wettbewerb im Adipositasmarkt. Große Konzerne können schneller Kapital, Entwicklungsprogramme und Vermarktung bündeln. Für ein kleineres Biotech wie Viking wird es damit wichtiger, klare Vorteile bei Verträglichkeit, Anwendung oder Dauerwirkung zu zeigen.
Viel Geld wird verbrannt
Finanziell bleibt Viking in einer typischen Hochverbrennungsphase für ein Unternehmen vor der Kommerzialisierung. Im ersten Quartal 2026 lag der Nettoverlust bei 158,3 Millionen Dollar. Die Forschung und Entwicklung kosteten 150,2 Millionen Dollar.
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Gleichzeitig verfügt das Unternehmen über rund 603 Millionen Dollar an Cash. Dieses Polster soll die laufende Phase-3-Entwicklung von VK2735 unter die Haut finanzieren. Dort sind die Studien VANQUISH-1 und VANQUISH-2 bereits vollständig besetzt.
Für die nächsten Monate rücken mehrere Termine in den Vordergrund. Die Daten zur Phase-1-Studie mit Erhaltungsdosen sollen im dritten Quartal kommen. Die Phase-3-Ergebnisse der Spritzenversion werden erst nach 2026 erwartet. Noch in diesem Jahr will Viking außerdem Phase-3-Studien für die orale Form beginnen. Genau an diesen Punkten wird sich zeigen, ob VK2735 mehr ist als nur ein weiterer Kandidat im überfüllten GLP-1-Markt.
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