VanEck Seltene Erden ETF: USA Rare Earth kauft Serra Verde für 3 Milliarden
09.05.2026 - 04:16:01 | boerse-global.de
Rekordproduktion trifft auf technologischen Wandel: Beim VanEck Rare Earths ETF prallen derzeit gegensätzliche Signale aufeinander. Während Schwergewicht MP Materials operativ glänzt, dämpft das Management gleichzeitig die Erwartungen für einen Teil des Marktes.
MP Materials meldet Rekordzahlen
MP Materials steigerte die Produktion von Neodym-Praseodym (NdPr) im ersten Quartal 2026 um 63 Prozent. Erstmals erzielte das Unternehmen ein positives EBITDA im Magnetikgeschäft, der Umsatz kletterte auf 90,6 Millionen US-Dollar. Parallel dazu treibt der Konzern die Inbetriebnahme der Trennanlage in Mountain Pass voran.
CEO James Litinsky sieht jedoch eine Trendwende bei schweren Seltenen Erden. Magnethersteller suchen zunehmend nach Alternativen für teure Materialien wie Dysprosium oder Terbium. MP Materials reagiert darauf und entwickelt Hochleistungsmagnete mit reduziertem Anteil dieser Rohstoffe.
Konsolidierung im Westen schreitet voran
Eine milliardenschwere Übernahme formt den Sektor indes neu. USA Rare Earth übernimmt die Serra Verde Group für knapp drei Milliarden US-Dollar. Der Deal umfasst eine Barzahlung von 300 Millionen US-Dollar sowie eine umfangreiche Aktienkomponente.
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Die brasilianische Pela-Ema-Mine soll bis 2027 mehr als die Hälfte der Produktion schwerer Seltener Erden außerhalb Chinas abdecken. Ein langfristiger Abnahmevertrag über 15 Jahre sichert das Projekt zusätzlich ab. Der Abschluss der Transaktion ist für das dritte Quartal 2026 geplant.
Preisdynamik bleibt komplex
Die Rohstoffpreise zeigen sich nach einer volatilen Phase uneinheitlich. Nach einer Verdopplung im ersten Quartal korrigierte der Preis für NdPr-Oxid im April um 21 Prozent. Der VanEck Rare Earths ETF spiegelt diese Dynamik wider.
Am Freitag schloss der ETF bei 17,87 Euro, was einem Tagesverlust von rund drei Prozent entspricht. Trotz dieses Rücksetzers verzeichnet der Fonds seit Jahresbeginn ein Plus von fast 40 Prozent. Das verwaltete Vermögen liegt bei rund 1,3 Milliarden Euro.
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Chinas Dominanz bleibt bestehen
China bleibt die dominierende Kraft im Sektor. Das Land kontrolliert 70 Prozent des Abbaus und über 90 Prozent der weltweiten Raffinationskapazitäten. Experten von Benchmark Mineral Intelligence gehen davon aus, dass der Westen auch 2030 noch zu über 90 Prozent von chinesischen Lieferungen schwerer Seltener Erden abhängig sein wird.
Ein entscheidender Termin für den Markt steht im November 2026 an. Dann entscheidet China über die Verlängerung oder Verschärfung seiner Exportkontrollen für Seltene Erden. Bis dahin dürften die Quotenbekanntgaben des chinesischen Industrieministeriums Mitte des Jahres die kurzfristige Preisrichtung bestimmen.
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