VanEck Seltene Erden ETF: MP Materials 49 Prozent Umsatzwachstum
18.05.2026 - 20:21:21 | boerse-global.deMilliarden fließen in westliche Minen, aber Chinas Griff bleibt eisern. Der VanEck Seltene Erden ETF bündelt diesen geopolitischen Konflikt in einem einzigen Finanzprodukt. Die Dominanz Pekings bei schweren Seltenen Erden dürfte noch ein Jahrzehnt anhalten.
Anleger honorieren die strategische Bedeutung des Sektors. Seit Jahresanfang kletterte der ETF-Kurs um knapp 28 Prozent auf aktuell 16,41 Euro. Auf Jahressicht steht sogar ein Plus von 149 Prozent auf der Kurstafel.
Der Kampf um Dysprosium und Terbium
Schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium sind unverzichtbar für Hochleistungsmagnete. Hier dominiert China die gesamte Wertschöpfungskette. Laut McKinsey werden Länder außerhalb Chinas bis 2035 weniger als ein Fünftel der weltweiten Nachfrage decken.
Die Folge: eine gewaltige Produktionslücke. Der globale Bedarf geht in die Tausende Tonnen. Im ersten Quartal 2026 produzierte der australische Förderer Lynas gerade einmal acht Tonnen dieser beiden Elemente.
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Westliche Schwergewichte rüsten auf
Die USA und Europa steuern politisch gegen. Allein im ersten Quartal 2026 flossen 2,8 Milliarden US-Dollar in Projekte außerhalb Chinas. Das treibt die westlichen Kernpositionen des ETFs an.
MP Materials profitiert massiv von diesem Trend. Der US-Konzern steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal um 49 Prozent auf knapp 91 Millionen US-Dollar. Die Inbetriebnahme neuer Anlagen zur Trennung schwerer Seltener Erden läuft planmäßig. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 plant das Unternehmen den Verkauf eigener Magnete.
Grönland rückt ins Rampenlicht
Die Suche nach alternativen Quellen führt Entwickler bis in die Arktis. Die US-Firma Critical Metals Corporation darf die Mehrheit am Tanbreez-Projekt in Südgrönland erwerben. Der Standort enthält alle acht wesentlichen schweren Seltenen Erden. Das Management plant den Pilotbetrieb für Mai 2026.
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Der VanEck-ETF bildet diese globale Aufholjagd physisch ab. Der Fonds bündelt 31 Werte bei einer jährlichen Kostenquote von 0,59 Prozent. China bleibt mit einem Gewicht von rund 35 Prozent die dominierende Kraft im Portfolio. Australien und die USA folgen auf den Plätzen zwei und drei.
Die strukturellen Treiber des Sektors bleiben intakt. Bloomberg Intelligence rechnet für 2026 mit einem Marktwert von zehn Milliarden US-Dollar für die wichtigsten Magnet-Metalle. Da neue Minen die steigende Nachfrage kaum decken können, drohen weitere Engpässe. Das verleiht den wenigen Produzenten außerhalb Chinas eine deutlich stärkere Preissetzungsmacht für die kommenden Jahre.
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