Stanley Black & Decker, US8545021011

Stanley Black & Decker-Aktie (US8545021011): Werkzeugriese nach Quartalszahlen im Fokus

19.05.2026 - 20:55:44 | ad-hoc-news.de

Stanley Black & Decker hat Anfang Mai 2026 neue Quartalszahlen vorgelegt und damit Anlegern frische Einblicke in Umsatz, Profitabilität und Strategie geliefert. Wie entwickelt sich das Geschäft mit Profi-Tools, DIY-Produkten und Industriesystemen für deutsche Anleger?

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Stanley Black & Decker steht als globaler Werkzeug- und Industriespezialist immer wieder im Fokus internationaler Anleger. Anfang Mai 2026 hat das Unternehmen aktuelle Quartalszahlen vorgelegt und damit neue Daten zu Umsatz, Ergebnis und Cashflow veröffentlicht, die an der Börse genau beobachtet wurden, wie aus mehreren Agenturberichten vom Mai 2026 hervorgeht, unter anderem laut Reuters Stand 08.05.2026.

Nach diesen Berichten konnte Stanley Black & Decker im jüngsten Quartal seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum moderat steigern, während das bereinigte Ergebnis je Aktie von Kostensenkungsprogrammen und einer stabileren Lieferkette profitierte. Das Unternehmen hatte seine Quartalszahlen Anfang Mai 2026 veröffentlicht und dabei sowohl auf das laufende Geschäftsjahr als auch auf Effekte aus der Restrukturierung der vergangenen zwei Jahre verwiesen, wie unter anderem Bloomberg Stand 09.05.2026 berichtete.

Stand: 19.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Stanley Black & Decker
  • Sektor/Branche: Industrie, Werkzeuge, Maschinenbau
  • Sitz/Land: New Britain, USA
  • Kernmärkte: Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik
  • Wichtige Umsatztreiber: Profi-Elektrowerkzeuge, Heimwerkerprodukte, Befestigungs- und Industriesysteme
  • Heimatbörse/Handelsplatz: New York Stock Exchange (Ticker: SWK)
  • Handelswährung: US-Dollar

Stanley Black & Decker: Kerngeschäftsmodell

Stanley Black & Decker gehört weltweit zu den bekannten Namen im Werkzeug- und Befestigungssegment. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Elektrowerkzeuge, Handwerkzeuge, Aufbewahrungssysteme, Befestigungslösungen sowie Sicherheits- und Industriesysteme. Die Produkte kommen sowohl bei professionellen Anwendern im Bau- und Handwerksgewerbe als auch bei Heimwerkern und in der Industrie zum Einsatz. Zu den wichtigsten Marken zählen unter anderem DeWalt, Stanley und Black+Decker, die in Baumärkten, über Fachhandel und zunehmend auch über Onlinekanäle vertrieben werden.

Strukturell gliedert sich das Geschäft in verschiedene Segmente, die sich auf Werkzeuge und Aufbewahrung, Industrie- und Befestigungstechnik sowie teilweise sicherheitsnahe Anwendungen konzentrieren. Im Geschäftsbericht 2024, der Anfang 2025 veröffentlicht wurde, betonte Stanley Black & Decker, dass das Segment Werkzeuge und Aufbewahrung den größten Umsatzanteil stellt und stark von der Nachfrage im Profi- und Heimwerkermarkt abhängt, wie aus Unternehmensunterlagen hervorgeht, auf die unter anderem SEC-Filings Stand 15.03.2025 verweisen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells ist die globale Fertigungs- und Lieferkette. Stanley Black & Decker betreibt eigene Produktionsstätten in Nordamerika, Europa, Asien und Lateinamerika und arbeitet gleichzeitig mit einem Netzwerk an Zulieferern zusammen. In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen mit höheren Logistik- und Materialkosten zu kämpfen und darauf mit Preissteigerungen, Effizienzprogrammen und einer teilweise veränderten Beschaffungsstrategie reagiert. Diese Maßnahmen wurden in den Jahresberichten und in begleitenden Präsentationen hervorgehoben, beispielsweise im Geschäftsbericht 2023, der im Frühjahr 2024 veröffentlicht wurde, wie aus Unternehmensunterlagen hervorgeht.

Darüber hinaus setzt Stanley Black & Decker verstärkt auf Innovationen in Bereichen wie akkubetriebene Elektrowerkzeuge, vernetzte Geräte und professionelle Plattformlösungen. Insbesondere im Segment der Akkuwerkzeuge zählt eine leistungsfähige Batterietechnologie zu den Wettbewerbsfaktoren. Die Gesellschaft investiert seit Jahren signifikante Mittel in Forschung und Entwicklung, um neue Produktgenerationen mit längerer Laufzeit, höherer Leistung und verbesserter Ergonomie auf den Markt zu bringen. Das Ziel ist es, sowohl professionelle Anwender als auch anspruchsvolle Heimwerker zum Upgrade auf höherwertige Geräte zu bewegen.

Auch Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz spielen eine zunehmende Rolle im Geschäftsmodell. Stanley Black & Decker hat in ESG-Berichten Ziele zu CO2-Reduktion, Energieeffizienz und verantwortungsvoller Beschaffung definiert, die in den Sustainability-Reports beschrieben wurden. Die Umsetzung dieser Maßnahmen soll nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllen, sondern auch die Attraktivität bei Kunden und institutionellen Investoren steigern, die stärker auf Umwelt- und Sozialkriterien achten.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Stanley Black & Decker

Der größte Umsatztreiber von Stanley Black & Decker ist das Segment Werkzeuge und Aufbewahrung. Hierzu gehören Elektrowerkzeuge, Handwerkzeuge, Zubehör und Aufbewahrungssysteme für den professionellen und privaten Einsatz. Die Nachfrage in diesem Bereich hängt stark von der Baukonjunktur, Renovierungstrends, der Entwicklung im Handwerk und der Investitionsbereitschaft von Profikunden ab. Ein bedeutender Anteil entfällt auf Nordamerika, doch auch Europa, inklusive des deutschen Markts, ist ein relevanter Absatzraum, da hier eine hohe Dichte an Handwerksbetrieben und Heimwerkern besteht.

Ein weiterer wesentlicher Umsatztreiber ist das Industrie- und Befestigungssegment. Dieses umfasst unter anderem hochspezialisierte Befestigungssysteme für die Automobil-, Luftfahrt- und allgemeine Industrie sowie Ingenieurdienstleistungen und maßgeschneiderte Lösungen. Die Nachfrage wird hier von der Investitionstätigkeit der Industrie, von langfristigen Lieferverträgen und von Großprojekten im Infrastruktur- und Maschinenbaubereich bestimmt. Dieses Segment reagiert häufig sensibel auf konjunkturelle Abschwünge, kann aber bei anziehender Industriekonjunktur deutliche Umsatzzuwächse generieren.

Im Geschäftsbericht 2024, der im ersten Quartal 2025 veröffentlicht wurde, stellte Stanley Black & Decker heraus, dass der Anteil wiederkehrender Umsätze über Ersatzteile, Zubehör und Serviceleistungen weiter ausgebaut werden soll, um die Abhängigkeit von zyklischen Neuanschaffungen zu reduzieren, wie aus Berichten von Fachmedien hervorgeht, unter anderem laut Wall Street Journal Stand 20.03.2025. Dieses Ziel spiegelt sich in einer stärkeren Fokussierung auf Zubehörprogramme etwa für Bohrer, Schleifmittel, Sägebänder und Verbrauchsmaterialien wider.

Zudem gewinnen E-Commerce-Kanäle und digitale Vertriebslösungen an Bedeutung. Während früher ein Großteil der Umsätze über Baumärkte, Fachhandel und Direktvertrieb erzeugt wurde, verlagert sich ein wachsender Anteil in Onlinekanäle, sowohl über große Handelsplattformen als auch über spezialisierte Händler. Das Unternehmen hat darauf reagiert, indem es digitale Marketing- und Vertriebsstrukturen ausbaut und die Sichtbarkeit seiner Marken im Onlinehandel gezielt stärkt. Für Kunden in Deutschland sind die Produkte unter anderem über große Baumarktketten und Onlinehändler verfügbar.

Im Produktportfolio verschiebt sich die Nachfrage zunehmend zu akkubetriebenen Geräten. Traditionelle kabelgebundene Werkzeuge werden in vielen Anwendungen durch leistungsfähige Akkuplattformen ersetzt, etwa im Bauhandwerk, bei Montagearbeiten und in der industriellen Wartung. Stanley Black & Decker setzt auf modulare Batteriesysteme, die sich über mehrere Geräteplattformen nutzen lassen und so die Gesamtkosten für professionelle Anwender senken können. Dieses Plattformkonzept schafft Kundenbindung und kann über die Jahre zusätzliche Umsätze mit kompatiblen Geräten und Zubehör generieren.

Neben den klassischen Werkzeugen und Befestigungssystemen adressiert das Unternehmen auch Nischen im Bereich Sicherheit, Arbeitsorganisation und Lagerung, etwa mit robusten Koffersystemen, mobilen Aufbewahrungslösungen und Werkstattorganisation. Diese Produkte ergänzen das Kerngeschäft und tragen dazu bei, die Markenpräsenz am Arbeitsplatz der Kunden zu erhöhen. Insgesamt hängt die Umsatzentwicklung stark von makroökonomischen Faktoren, Bau- und Renovierungstrends, industriellen Investitionen sowie von der Innovationskraft bei neuen Produktgenerationen ab.

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Warum Stanley Black & Decker für deutsche Anleger relevant ist

Für Anleger in Deutschland ist Stanley Black & Decker aus mehreren Gründen interessant. Zum einen ist das Unternehmen ein weltweit bedeutender Anbieter von Werkzeugen und Befestigungssystemen, dessen Produkte in zahlreichen deutschen Werkstätten, auf Baustellen und in Heimwerkerprojekten zum Einsatz kommen. Die Marken DeWalt, Stanley und Black+Decker sind in vielen Baumärkten und Fachgeschäften präsent, was die Sichtbarkeit im Alltag erhöht und das Geschäftsmodell für Verbraucher greifbar macht.

Zum anderen ist die Aktie an der New York Stock Exchange gelistet und kann über deutsche Handelsplattformen wie Xetra-ähnliche Systeme, Tradegate oder den Direkthandel mit US-Börsen gehandelt werden, wie Kursinformationen von Onlinebrokern und deutschen Börsenseiten nahelegen. Dadurch erhalten hiesige Anleger Zugang zu einem internationalen Industriewert, der von globalen Bau-, Renovierungs- und Infrastrukturtrends profitiert. Parallel dazu unterliegt die Aktie den Währungsschwankungen zwischen Euro und US-Dollar, was in der Gesamtrendite eine Rolle spielen kann.

Die Geschäftsentwicklung von Stanley Black & Decker ist zudem beispielhaft für zyklische Industrie- und Konsumgüterkonzerne. In Phasen starker Baukonjunktur, hoher Investitionsbereitschaft und robuster Konsumstimmung können Nachfrage und Profitabilität steigen. In wirtschaftlich schwierigeren Zeiten reagiert das Unternehmen mit Kostensenkungen, Anpassung der Produktionskapazitäten und verstärkter Fokussierung auf margenstärkere Produkte. Deutsche Anleger können anhand dieses Titels Beobachtungen zur globalen Konjunktur und zu Branchentrends im Bau- und Handwerkssektor ableiten.

Schließlich spielt das Thema Innovation eine Rolle: Fortschritte bei akkubetriebenen Werkzeugen, digitalen Plattformen und vernetzten Lösungen können die Wettbewerbsposition stärken. Deutsche Industriekunden und Handwerksbetriebe profitieren von technologischen Weiterentwicklungen, etwa durch effizientere Geräte, längere Laufzeiten und vernetzte Flottenmanagementlösungen. Damit verbindet Stanley Black & Decker operative Entwicklungen in den USA mit konkreten Auswirkungen im deutschen Markt.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

Die Werkzeug- und Befestigungsbranche befindet sich seit einigen Jahren in einem tiefgreifenden Wandel. Einerseits steigen die Anforderungen der Anwender an Leistung, Ergonomie und Flexibilität, andererseits drängen neue Wettbewerber mit günstigen Produkten auf den Markt. Gleichzeitig führen technologische Entwicklungen zu einem Umbruch hin zu akkubetriebenen, vernetzten und teilweise automatisierten Lösungen. Stanley Black & Decker steht in direktem Wettbewerb mit internationalen Herstellern wie Bosch, Makita, Hilti und weiteren Anbietern, die ebenfalls stark in Forschung und Entwicklung investieren.

Ein zentraler Branchentrend ist die Elektrifizierung und das Plattformdenken. Anwender bevorzugen zunehmend Akkuplattformen, bei denen mehrere Geräte mit denselben Batterien betrieben werden können. Dies reduziert Komplexität, spart Zeit im Arbeitsalltag und senkt die langfristigen Kosten. Stanley Black & Decker adressiert diesen Trend, indem das Unternehmen ein Portfolio an Akkuplattformen anbietet, das vom Heimwerkerbereich bis zu Profiwerkzeugen reicht. In Präsentationen gegenüber Investoren wurde in den vergangenen Jahren wiederholt hervorgehoben, dass die Durchdringung der Märkte mit Akkuwerkzeugen noch nicht abgeschlossen ist, was weiteres Wachstumspotenzial bietet.

Ein weiterer Trend betrifft die Digitalisierung. Professionelle Anwender erwarten zunehmend Lösungen, die Geräte, Zubehör und Services miteinander vernetzen. Dazu gehören Flottenmanagementsysteme, digitale Inventarverwaltung, Remote-Diagnose und datenbasierte Wartungskonzepte. Stanley Black & Decker entwickelt in diesem Umfeld digitale Angebote, die Werkzeuge und Befestigungssysteme in die IT-Infrastruktur von Kunden integrieren sollen. Diese Entwicklung steht noch am Anfang, hat aber das Potenzial, zusätzliche Umsatzquellen über Software, Dienstleistungen und Serviceverträge zu erschließen.

Darüber hinaus spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle. Kunden und Regulatoren achten verstärkt auf Energieeffizienz, Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit von Produkten sowie auf die CO2-Bilanz der Produktion. Stanley Black & Decker hat in ESG-Berichten Ziele formuliert, die eine Reduktion von Emissionen, eine verantwortungsvolle Beschaffung von Materialien und den Ausbau kreislauforientierter Produktkonzepte vorsehen. Der Erfolg dieser Programme hängt davon ab, inwieweit sie sich mit wirtschaftlichen Interessen und Kundenanforderungen in Einklang bringen lassen.

In diesem Umfeld positioniert sich Stanley Black & Decker als Anbieter mit breiter Produktbasis, starker Markenbekanntheit und globaler Präsenz. Gleichzeitig steht das Unternehmen unter Kostendruck und muss kontinuierlich in Innovation, Fertigungsprozesse und Vertrieb investieren, um im Wettbewerb mit etablierten und neuen Marktteilnehmern zu bestehen. Die Quartalszahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass Margen und Erträge empfindlich auf Rohstoffpreise, Logistikkosten und Nachfrageschwankungen reagieren können, was die Bedeutung eines aktiven Kosten- und Bestandsmanagements unterstreicht.

Risiken und offene Fragen

Wie bei vielen international tätigen Industrieunternehmen ist auch bei Stanley Black & Decker die Ergebnisentwicklung von mehreren Risikofaktoren abhängig. Dazu zählt die weltweite Konjunkturentwicklung, insbesondere im Bau- und Renovierungssektor. Eine Abschwächung der Bauaktivität in wichtigen Märkten wie den USA oder Europa kann sich unmittelbar auf die Nachfrage nach Elektrowerkzeugen, Handwerkzeugen und Befestigungssystemen auswirken. In den vergangenen Jahren wurde zudem deutlich, dass Lieferkettenprobleme und steigende Transportkosten die Profitabilität zeitweise erheblich unter Druck setzen können.

Ein weiteres Risiko liegt in der starken Konkurrenz und im Preisdruck. In einigen Segmenten treten Wettbewerber mit aggressiven Preisstrategien auf, teilweise auch mit Eigenmarken großer Handelsketten. Stanley Black & Decker muss daher die Balance zwischen Marktanteilen und Profitabilität finden. Preisanpassungen werden von Kunden nicht immer vollständig akzeptiert, insbesondere wenn es günstigere Alternativen gibt. Gleichzeitig sind hohe Investitionen in Forschung, Entwicklung und Marketing nötig, um Markenstärke und Innovationsführerschaft zu behaupten.

Währungsrisiken spielen ebenfalls eine Rolle. Da ein bedeutender Teil der Umsätze außerhalb der USA erzielt wird, beeinflussen Wechselkursbewegungen die in US-Dollar ausgewiesenen Ergebnisse. Für Anleger in Deutschland kommt zusätzlich das Verhältnis von Euro zu US-Dollar hinzu, das die in Euro umgerechneten Kursentwicklungen und Dividenden beeinflussen kann. Unternehmen wie Stanley Black & Decker setzen üblicherweise Instrumente des Währungsmanagements ein, können aber Wechselkursschwankungen nicht vollständig eliminieren.

Hinzu kommen regulatorische und geopolitische Risiken, etwa im Zusammenhang mit Handelskonflikten, Zöllen oder veränderten Importbestimmungen. Da das Unternehmen global fertigt und vertreibt, können Änderungen in Handelsabkommen oder politische Spannungen zu Kostensteigerungen oder Anpassungen in der Lieferkette führen. In den vergangenen Jahren wurden diese Themen in Geschäftsberichten und Investorenpräsentationen regelmäßig als potenzielle Einflussfaktoren benannt.

Schließlich bestehen branchentypische Risiken in Bezug auf Produktsicherheit und Haftung. Werkzeuge und Befestigungssysteme müssen hohen Sicherheitsstandards genügen, da Fehlfunktionen zu Unfällen und Haftungsansprüchen führen können. Stanley Black & Decker betreibt Qualitätskontrollen und Zertifizierungsprozesse, dennoch können Produktfehler nie vollständig ausgeschlossen werden. Entsprechende Rückrufe und Rechtsstreitigkeiten können finanzielle Belastungen und Reputationsrisiken nach sich ziehen.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Für die Beobachtung der Stanley Black & Decker-Aktie spielen regelmäßige Berichts- und Informationstermine eine wichtige Rolle. Dazu zählen insbesondere die Quartalszahlen, die in der Regel im Abstand von drei Monaten veröffentlicht werden. Bei der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal 2026 Anfang Mai 2026 legte das Unternehmen Kennzahlen zu Umsatz, Ergebnis und Cashflow vor und äußerte sich zur Entwicklung im weiteren Jahresverlauf, wie aus Berichten von Finanznachrichtenagenturen hervorgeht. Solche Termine dienen Anlegern dazu, die operative Entwicklung zu verfolgen und Annahmen zur künftigen Profitabilität zu überprüfen.

Darüber hinaus veranstaltet Stanley Black & Decker gelegentlich Kapitalmarkttage, auf denen das Management Strategien, mittel- bis langfristige Ziele und Investitionsschwerpunkte erläutert. Diese Veranstaltungen können wichtige Katalysatoren für die Wahrnehmung des Unternehmens am Kapitalmarkt sein, weil sie Einblicke in neue Produktinitiativen, Effizienzprogramme und mögliche Portfolioanpassungen geben. Ergänzt werden sie durch branchenbezogene Messen und Fachveranstaltungen, auf denen neue Produkte vorgestellt und Trends im Baustellen- und Industriesegment diskutiert werden.

Ein weiterer potenzieller Katalysator sind Veränderungen im Vorstand oder im Aufsichtsorgan. In der Vergangenheit wurden Managementwechsel häufig mit Anpassungen in der strategischen Ausrichtung und mit neuen Prioritäten bei Investitionen, Kostensenkungen oder Portfolioüberprüfungen verbunden. Anleger achten daher auf entsprechende Ankündigungen und auf deren Einbettung in die Gesamtstrategie. Kurzfristig können auch Veränderungen in der Dividendenpolitik, Aktienrückkaufprogramme oder größere Akquisitionen Einfluss auf die Wahrnehmung der Aktie haben.

Welcher Anlegertyp könnte Stanley Black & Decker in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein

Stanley Black & Decker repräsentiert einen global tätigen Industrie- und Konsumgüterkonzern mit starker Markenbekanntheit und einem relativ konjunktursensiblen Geschäftsmodell. Für Anleger, die Interesse an internationalen Industrietiteln und an der Entwicklung des Bau- und Heimwerkermarkts haben, kann die Aktie als Beobachtungsobjekt dienen. Der Titel reagiert typischerweise auf Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld, bei Bauaktivität, Konsumstimmung und industriellen Investitionen, was für Anleger mit mittlerem bis längerem Anlagehorizont eine Rolle spielen kann.

Auch investoren, die den Werkzeugsektor und die Entwicklung von Akku- und Plattformtechnologien im Blick behalten möchten, könnten Stanley Black & Decker als Beispielunternehmen betrachten. Die Aktie spiegelt Trends in Professional Tools, DIY-Produkten und industriellen Befestigungslösungen wider. Gleichzeitig ist der Titel Schwankungen unterworfen, wenn sich Margen, Rohstoffkosten oder Währungsrelationen verändern. Anleger, die hohe kurzfristige Stabilität suchen, sollten diesen Aspekt berücksichtigen.

Vorsichtig könnten insbesondere Anleger sein, die sehr stark auf planbare Ausschüttungen und geringe Kursvolatilität Wert legen. Wie viele internationale Industrieunternehmen kann auch Stanley Black & Decker auf konjunkturelle Veränderungen und branchenspezifische Faktoren empfindlich reagieren. Zudem spielen globale Risiken, Währungseinflüsse und Wettbewerbssituationen eine Rolle, die sich nicht vollständig prognostizieren lassen. Für Anleger mit sehr kurzer Haltedauer oder mit geringerer Risikotoleranz kann dies herausfordernd sein.

Fazit

Stanley Black & Decker ist ein weltweit präsenter Werkzeug- und Industriespezialist, dessen Produkte in zahlreichen professionellen und privaten Anwendungen eingesetzt werden. Das Geschäftsmodell basiert auf starken Marken, einem breiten Portfolio und einer globalen Produktions- und Vertriebsstruktur. Die jüngsten Quartalszahlen, die Anfang Mai 2026 veröffentlicht wurden, geben Einblicke in Umsatz, Ergebnis und laufende Effizienzprogramme und verdeutlichen, wie eng die Entwicklung mit Bauaktivität, industriellen Investitionen und Konsumtrends verknüpft ist.

Für deutsche Anleger ist die Aktie vor allem deshalb interessant, weil das Unternehmen auch im hiesigen Markt präsent ist und damit eine direkte Verbindung zwischen globalen Geschäftszahlen und sichtbaren Produkten vor Ort besteht. Gleichzeitig unterliegt Stanley Black & Decker typischen Risiken eines international tätigen Industrieunternehmens, etwa Konjunkturabhängigkeit, Wettbewerb, Währungsrisiken und regulatorische Einflüsse. Wie die Aktie künftig eingeschätzt wird, hängt von der Fähigkeit des Unternehmens ab, Innovation, Kostenkontrolle und strategische Weichenstellungen in Einklang zu bringen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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