St George Mining Aktie: Ressource auf 80–100 Millionen Tonnen bis Mitte 2026
12.05.2026 - 01:34:37 | boerse-global.de
Rund um die Uhr bohren, Weltklasse-Vergleiche zitieren und gleichzeitig eine Nasdaq-Notierung prüfen — St George Mining hat für ein kleines Explorationsunternehmen eine bemerkenswert volle Agenda. Im Mittelpunkt steht das Araxá-Projekt in Brasiliens Bundesstaat Minas Gerais, eines der größten Seltenerd- und Niob-Vorkommen der Südhemisphäre.
Bohrungen bestätigen nördliche Ausdehnung
Das aktuelle Bohrprogramm läuft ohne Unterbrechung. Bislang hat das Unternehmen 13.700 Meter abgeteuft — und die Ergebnisse sprechen für sich. Bohrloch AXDD107, rund 200 Meter nördlich des bisherigen Ressourcenrands, lieferte 100,35 Meter mit 1,73 % Gesamtgehalt seltener Erden (TREO) und 0,33 % Niobpentoxid ab Oberfläche. Darunter stecken 19,35 Meter mit 5,65 % TREO — außergewöhnlich hochgradig für ein Carbonatit-Vorkommen.
Beide Schritt-Bohrlöcher, AXDD095 und AXDD107, liegen außerhalb der bestehenden Ressourcengrenze. Sie dehnen die bekannte Mineralisierung rund 240 Meter nach Norden aus.
Ressource auf dem Weg zur 100-Millionen-Tonnen-Marke
Die aktuelle Mineralressource umfasst 70,91 Millionen Tonnen mit 4,06 % TREO und 0,62 % Niobpentoxid. Vorstandsvorsitzender John Prineas vergleicht Araxá offen mit Mountain Pass von MP Materials und Mt Weld von Lynas Rare Earths — den beiden größten produzierenden Seltenerdminen außerhalb Chinas, beide ebenfalls Carbonatit-Lagerstätten. Mit laufenden Bohrungen und ausstehenden Analyseergebnissen hält das Management einen Anstieg auf 80 bis über 100 Millionen Tonnen bis Mitte 2026 für realistisch.
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Steuerbefreiung und Nasdaq-Pläne
Der Bundesstaat Minas Gerais hat ein Steuerprivileg für das Projekt genehmigt. Ausrüstung und Materialien für den Aufbau der Anlage — einschließlich einer Pilotanlage — sind von der staatlichen Warensteuer befreit, die sonst bis zu 18 % beträgt. Das senkt die Entwicklungskosten spürbar.
Indes prüft das Management einen Nasdaq-Listing. Zwei New Yorker Investmentfirmen haben das Unternehmen mit einer Zielbewertung von einer Milliarde US-Dollar angesprochen. Das Management selbst hält die aktuelle Marktkapitalisierung von rund 500 Millionen Dollar im Vergleich zu globalen Peers für zu niedrig.
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Produktion vor 2030 geplant
St George Mining plant Niobproduktion in rund zwei Jahren. Die Seltenerdproduktion soll etwa 18 Monate später folgen — beides noch vor 2030. Technologieberater Worley begleitet die Übergangsphase von der Exploration zur Entwicklungsplanung.
Die Aktie notiert aktuell bei 0,07 Euro und liegt seit Jahresbeginn rund 25 % im Plus. Vom 52-Wochen-Hoch bei 0,10 Euro trennen sie noch gut 26 %. Ob der Kurs diesen Abstand schließt, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die nächsten Bohrergebnisse aus East Araxá eintreffen und ob ein Nasdaq-Listing konkrete Form annimmt.
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