SpaceX, Aktie

SpaceX Aktie: S-1 eingereicht, Starship V3 startet

22.05.2026 - 12:14:35 | boerse-global.de

SpaceX reicht Börsenantrag ein und plant Kapitalerhöhung von 75 Milliarden Dollar. Starlink ist profitabel, während KI-Sparte und Raumfahrt hohe Verluste verzeichnen.

SpaceX Aktie: S-1 eingereicht, Starship V3 startet - Foto: über boerse-global.de
SpaceX Aktie: S-1 eingereicht, Starship V3 startet - Foto: über boerse-global.de

SpaceX hat am 21. Mai 2026 seinen S-1-Registrierungsantrag bei der SEC eingereicht — der Startschuss für das, was der größte Börsengang der Geschichte werden soll. Ticker: SPCX, Handelsplatz: Nasdaq. Ausgerechnet am selben Tag steht der Erstflug der Starship-V3-Rakete auf dem Programm. Ein bewusst inszenierter Doppelschlag.

Rekordambition: 75 Milliarden Dollar

SpaceX peilt eine Kapitalerhöhung von bis zu 75 Milliarden Dollar an — mehr als Saudi Aramco beim bisherigen Rekord-IPO einsammelte. Die angestrebte Gesamtbewertung liegt zwischen 1,75 und 2 Billionen Dollar. Die Erlöse sollen Mondmissionen, Mars-Programme und den Ausbau einer KI-Infrastruktur finanzieren.

Der Roadshow-Kalender sieht Institutionelle ab Juni 2026 vor, der eigentliche Börsenstart ist für Ende Juni geplant. Hinter dem Angebot steht ein Konsortium aus 23 Banken, als Lead-Bookrunner fungieren Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America, Citigroup und JPMorgan.

Starlink trägt — alles andere verbrennt Geld

Der S-1-Prospekt gibt erstmals einen vollständigen Blick in die Bücher frei. Das Bild ist zwiegespalten. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte SpaceX 18,7 Milliarden Dollar Umsatz, schrieb aber einen Nettoverlust von knapp 5 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal 2026 weitete sich der Verlust auf 4,28 Milliarden Dollar aus — bei nur 4,69 Milliarden Dollar Umsatz.

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Das einzige profitable Segment ist Starlink. Der Satelliten-Internetdienst erwirtschaftete 2025 rund 11,4 Milliarden Dollar Umsatz — mehr als 60 Prozent des Konzerngesamts — und einen operativen Gewinn von 4,42 Milliarden Dollar. Inzwischen zählt Starlink 10,3 Millionen Abonnenten in über 150 Ländern.

Auf der Gegenseite steht die KI-Sparte, die nach der Fusion mit xAI Anfang 2026 in den Konzern integriert wurde. Sie verbuchte 2025 einen operativen Verlust von 6,36 Milliarden Dollar. Die Investitionsausgaben im ersten Quartal 2026 beliefen sich auf 10,1 Milliarden Dollar — 76 Prozent davon flossen in KI-Infrastruktur, darunter die „Colossus"-Rechenzentren und Pläne für orbitales Computing ab 2028.

Musk behält das Steuer

Wer SpaceX-Aktien kauft, erwirbt Kapital — aber kaum Mitsprache. Die Doppelklassenstruktur sichert Elon Musk 85,1 Prozent der Stimmrechte, primär über Class-B-Aktien mit je zehn Stimmen pro Anteil.

Das Vergütungsmodell für Musk ist ungewöhnlich: 15 Tranchen von Aktienoptionen, geknüpft an Meilensteine wie eine Marktkapitalisierung von 7,5 Billionen Dollar und die Gründung einer permanenten Mars-Kolonie. Der Prospekt listet außerdem Transaktionen mit verbundenen Parteien auf — darunter 650 Millionen Dollar an Einkäufen bei Tesla im Jahr 2025 und KI-bezogene Leasingverpflichtungen von über 20 Milliarden Dollar.

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Starship V3 als Kurskatalysator

Der Börsengang ist eng mit dem technischen Erfolg von Starship verknüpft. Die Rakete ist unverzichtbar für die nächste Starlink-Satellitengeneration und für die NASA-Artemis-Mondmissionen. Starship V3 misst 124 Meter, wird von Raptor-3-Triebwerken mit über 18 Millionen Pfund Schubkraft angetrieben und soll beim heutigen Flug 12 eine suborbitale Bahn fliegen — mit kontrollierter Wasserung des Super-Heavy-Boosters im Golf von Mexiko und des Schiffs im Indischen Ozean. Außerdem sind 22 Starlink-Simulatoren an Bord, um das Nutzlastliefersystem zu testen.

Verläuft der Flug planmäßig, dürfte das die Roadshow-Stimmung erheblich beflügeln. Ein Fehlschlag hingegen würde Investoren genau dann verunsichern, wenn SpaceX ihre Unterschrift braucht.

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