SoftBank, Aktie

SoftBank Aktie: 1 Gigawattstunde Batteriekapazität ab 2028

14.05.2026 - 01:00:22 | boerse-global.de

SoftBank plant mit Partnern eine Batterieproduktion für Rechenzentren in Japan und verzeichnet dank KI-Investments einen Rekordgewinn.

SoftBank Aktie: 1 Gigawattstunde Batteriekapazität ab 2028 - Foto: über boerse-global.de
SoftBank Aktie: 1 Gigawattstunde Batteriekapazität ab 2028 - Foto: über boerse-global.de

KI braucht nicht nur Chips, Modelle und Rechenleistung. Sie braucht Strom — verlässlich, skalierbar und möglichst effizient gespeichert. Genau dort setzt SoftBank nun an: Der japanische Technologiekonzern plant mit Cosmos Lab und DeltaX den Aufbau einer Batterieproduktion für Rechenzentren in Japan.

Neue Fabrik in Sakai geplant

Die Partner wollen in Sakai Batterien der nächsten Generation in Serie fertigen. Ab dem Geschäftsjahr 2028 ist eine jährliche Produktionskapazität von 1 Gigawattstunde geplant. Das ist kein Nebenprojekt, sondern ein klarer Schritt in Richtung Infrastrukturgeschäft.

Rechenzentren werden durch KI und Cloud-Anwendungen immer stromhungriger. Batterien können dabei helfen, Lastspitzen abzufedern und die Versorgung stabiler zu machen. Für SoftBank passt das zum größeren Muster: Der Konzern sucht nicht nur Rendite über Beteiligungen, sondern positioniert sich stärker entlang der technischen Basis des KI-Booms.

KI-Gewinne liefern Rückenwind

Finanziell kommt der Vorstoß in einer starken Phase. SoftBank meldete für das Geschäftsjahr bis Ende März einen Jahresgewinn von 5 Billionen Yen, umgerechnet rund 32 Milliarden Dollar. Der Gewinn hat sich damit nahezu verfünffacht.

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Ein wesentlicher Treiber waren KI-Investments. Besonders die Beteiligung an OpenAI sticht heraus: SoftBank verbuchte daraus kumulierte Gewinne von 45 Milliarden Dollar, bei einem investierten Betrag von 34,6 Milliarden Dollar. Das zeigt, wie stark der Konzern derzeit vom Bewertungsanstieg im KI-Sektor profitiert.

Auch das Vision-Funds-Geschäft drehte wieder in die Gewinnzone. Nach einem Verlust im Vorjahr erzielte die Sparte einen Gewinn von 6,445 Billionen Yen. Rückenwind kam außerdem vom Börsengang der japanischen Bezahl-App PayPay.

Mehr Infrastruktur, weniger reine Beteiligungsstory

Die geplante Batterieproduktion erweitert SoftBanks KI-Strategie um einen handfesten Baustein. Statt nur in Plattformen, Modelle und Anwendungen zu investieren, rückt die Energieversorgung der digitalen Infrastruktur stärker in den Vordergrund. Das ist folgerichtig: Ohne Rechenzentren mit stabiler Stromversorgung bleibt KI-Wachstum eine Engpassgeschichte.

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Für die Aktie ist der Schritt vor allem strategisch relevant. Kurzfristig dürfte die Batterieinitiative kaum die Gewinnrechnung dominieren. Mittelfristig kann sie aber zeigen, ob SoftBank aus dem KI-Boom mehr macht als Beteiligungsgewinne. Der Start der geplanten Produktion ab dem Geschäftsjahr 2028 wird damit zu einem wichtigen Prüfpunkt für die nächste Phase der Konzernstrategie.

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