Mindray, CNE100003G62

Shenzhen Mindray Bio-Medical-Aktie (CNE100003G62): Solider Medizintechnik-Spezialist im Fokus

18.05.2026 - 08:32:52 | ad-hoc-news.de

Shenzhen Mindray Bio-Medical hat für 2024 starke Zahlen vorgelegt und baut seine Position im globalen Medizintechnikmarkt weiter aus. Was hinter dem Geschäftsmodell steckt und welche Faktoren die Aktie für internationale und deutsche Anleger interessant machen.

Mindray, CNE100003G62
Mindray, CNE100003G62

Shenzhen Mindray Bio-Medical entwickelt sich seit Jahren zu einem der wichtigen Anbieter von Medizintechnik aus China und rückt damit zunehmend in den Fokus internationaler Investoren. Das Unternehmen ist vor allem für Geräte in der Patientenüberwachung, Diagnostik und Medizintechnik für Intensivstationen bekannt. Die Aktie ist über verschiedene Listings auch für Anleger in Europa handelbar und profitiert von strukturellen Trends wie einer alternden Bevölkerung und einem wachsenden Bedarf an moderner Gesundheitsversorgung.

Am 26.03.2025 veröffentlichte Mindray den Geschäftsbericht für das Jahr 2024 und meldete einen Anstieg der operativen Leistungserlöse um 15,2 Prozent auf 36,4 Milliarden Yuan, was nach Unternehmensangaben einem soliden Wachstum in allen drei Kernsegmenten entsprach, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht, der auf der Investor-Relations-Seite des Unternehmens abrufbar ist, laut Mindray Investor Relations Stand 26.03.2025.

Stand: 18.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Mindray
  • Sektor/Branche: Medizintechnik, Diagnostik, Patientenüberwachung
  • Sitz/Land: Shenzhen, China
  • Kernmärkte: China, übriges Asien, Europa, Nordamerika, weitere internationale Märkte
  • Wichtige Umsatztreiber: Patientenmonitoring, In-vitro-Diagnostik, Medizintechnik und Anästhesie für Kliniken sowie Tiermedizinprodukte
  • Heimatbörse/Handelsplatz: Shenzhen Stock Exchange (Ticker 300760)
  • Handelswährung: Chinesischer Yuan (CNY)

Shenzhen Mindray Bio-Medical: Kerngeschäftsmodell

Shenzhen Mindray Bio-Medical hat sich als Anbieter von Medizintechnik auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Geräten und Lösungen konzentriert, die den Einsatz in Krankenhäusern, Kliniken und Laboren finden. Das Unternehmen adressiert mit seinen Produkten sowohl die Diagnostik als auch die Therapie und Überwachung von Patienten. Die Aktivitäten sind im Wesentlichen in die drei Bereiche Patientenüberwachung und Life-Support, In-vitro-Diagnostik sowie Medizintechnik und Imaging gegliedert, sodass verschiedene Schritte der klinischen Versorgung aus einer Hand bedient werden.

Im Segment Patientenüberwachung und Life-Support bietet Shenzhen Mindray Bio-Medical Patientenmonitore, Defibrillatoren, Beatmungsgeräte und Anästhesiesysteme an. Diese Produkte kommen vor allem in Operationssälen, auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und in anderen Überwachungsumgebungen zum Einsatz. Die Geräte dienen dazu, Vitalparameter wie Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Atmungsfunktion in Echtzeit zu erfassen und dem medizinischen Personal übersichtlich bereitzustellen. Damit trägt das Unternehmen zu einer effizienteren Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten bei.

Das Segment In-vitro-Diagnostik konzentriert sich auf Laborgeräte und Reagenzien für die Analyse von Blut, Körperflüssigkeiten und anderen Proben. Dazu zählen unter anderem Hämatologie-Analysatoren, biochemische Analysatoren und Systeme für die Immunologie. Krankenhäuser und Laboranbieter nutzen diese Systeme, um Diagnosen zu unterstützen und Krankheitsverläufe zu überwachen. Shenzhen Mindray Bio-Medical erzielt in diesem Bereich wiederkehrende Umsätze durch den Verkauf von Reagenzien und Verbrauchsmaterialien, die im Zusammenspiel mit den Analysegeräten eingesetzt werden.

Im Bereich Medizintechnik und Imaging liegt der Fokus auf Geräten für die klinische Bildgebung sowie auf Medizintechniklösungen für Operationssäle und andere klinische Anwendungen. Dazu gehören Ultraschallgeräte, Systeme für die minimalinvasive Chirurgie und weitere bildgebende Technologien. Diese Produkte ergänzen das Portfolio für die Patientenversorgung und verankern das Unternehmen in unterschiedlichen Disziplinen der modernen Medizin. Durch eine Kombination aus Hardware, Software und Serviceleistungen bietet Shenzhen Mindray Bio-Medical Kunden Komplettlösungen für die klinische Praxis.

Neben der Medizintechnik für die Humanmedizin ist das Unternehmen auch im Bereich Tiermedizin aktiv und vertreibt spezielle Diagnose- und Überwachungssysteme für veterinärmedizinische Anwendungen. Dieser Bereich ist gemessen am Gesamtumsatz kleiner, erweitert aber die adressierbare Kundengruppe und bietet zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten. Die Kombination aus Human- und Veterinärmedizin ermöglicht es, technologische Synergien zu nutzen und Entwicklungsaufwand teilweise über mehrere Endmärkte zu verteilen.

Das Geschäftsmodell von Shenzhen Mindray Bio-Medical basiert auf einer vertikal integrierten Wertschöpfung, bei der ein erheblicher Teil der Forschung, Entwicklung und Produktion im eigenen Haus erfolgt. Das Unternehmen investiert seit Jahren kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um sein Produktportfolio zu erneuern und an neue regulatorische Anforderungen anzupassen. Ein Netzwerk aus Niederlassungen, Vertriebsbüros und Partnern unterstützt die Vermarktung in mehr als 190 Ländern und Regionen, wie aus Unternehmensangaben hervorgeht, die über die offiziellen Veröffentlichungen zugänglich sind, laut Mindray Unternehmensprofil Stand 15.04.2025.

Ein zentraler Baustein des Geschäftsmodells ist die Kombination aus Hardwareverkauf und wiederkehrenden Einnahmen durch Serviceleistungen, Wartungsverträge und Verbrauchsmaterialien. Kunden wie Krankenhäuser bauen ihre Infrastruktur oft langfristig um bestimmte Geräteserien herum auf, was eine hohe Bindung an die jeweilige Marke mit sich bringt. Shenzhen Mindray Bio-Medical positioniert sich dabei mit dem Anspruch, moderne Technologie zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten, was vor allem in Schwellenländern eine wichtige Rolle spielt.

Auf der Kostenseite profitiert das Unternehmen von der Produktion in China und von Skaleneffekten in einem breiten Produktportfolio. Dies erlaubt eine wettbewerbsfähige Preisgestaltung gegenüber westlichen Wettbewerbern. Gleichzeitig steht Shenzhen Mindray Bio-Medical vor der Herausforderung, in regulierten Märkten wie Europa und Nordamerika strenge Anforderungen der Zulassungsbehörden zu erfüllen, was teils hohe Aufwendungen für Studien, Zertifizierungen und Qualitätsmanagement mit sich bringt. Dennoch sieht sich das Unternehmen in seinen Berichten als zunehmend international ausgerichteter Anbieter, der die Abhängigkeit vom Heimatmarkt schrittweise reduziert.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Shenzhen Mindray Bio-Medical

Die wichtigsten Umsatztreiber von Shenzhen Mindray Bio-Medical liegen in den Segmenten Patientenüberwachung und In-vitro-Diagnostik. Laut Geschäftsbericht 2024 trug das Segment Patientenüberwachung und Life-Support mit einem zweistelligen Wachstum zum Anstieg der Gesamterlöse bei, während die In-vitro-Diagnostik von einer wachsenden Nachfrage nach automatisierten Laborlösungen profitierte, wie aus der Veröffentlichung vom 26.03.2025 hervorgeht, laut Mindray Geschäftsbericht Stand 26.03.2025.

Im Bereich Patientenüberwachung zählen modulare Monitoringsysteme, transportable Monitore und Lösungen für den OP-Bereich zu den Kernprodukten. Diese Systeme lassen sich in Krankenhausnetzwerke integrieren, sodass Daten in zentralen Leitstellen zusammenlaufen. Der Trend hin zu digital vernetzten Kliniken, in denen Vitaldaten in Echtzeit verarbeitet und dokumentiert werden, stützt die Nachfrage nach solchen Lösungen. Shenzhen Mindray Bio-Medical reagiert darauf mit Softwareplattformen, die eine Integration in Krankenhausinformationssysteme ermöglichen und so zusätzliche Erlöse durch Lizenzen und Services generieren.

Die In-vitro-Diagnostik zeichnet sich durch einen hohen Anteil wiederkehrender Umsätze aus, da Reagenzien und Verbrauchsmaterialien regelmäßig nachbestellt werden müssen. Kunden, die sich einmal für ein System entscheiden, bleiben wegen der Kompatibilität meist über viele Jahre bei demselben Anbieter. Shenzhen Mindray Bio-Medical nutzt diese Struktur, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und bestehende Installationen um zusätzliche Gerätemodelle oder Tests zu erweitern. Besonders in aufstrebenden Märkten, in denen Laborkapazitäten ausgebaut werden, eröffnen sich dadurch zusätzliche Wachstumsperspektiven.

Im Segment Medizintechnik und Imaging spielen Ultraschallgeräte eine zentrale Rolle. Diese werden sowohl in der allgemeinen Diagnostik als auch in Spezialdisziplinen wie Kardiologie, Geburtshilfe oder Orthopädie eingesetzt. Die Nachfrage wird durch den Wunsch nach schnelleren und weniger invasiven Diagnosemethoden gestützt. Shenzhen Mindray Bio-Medical entwickelt hier Gerätegenerationen mit verbesserter Bildqualität, höherer Energieeffizienz und erweiterten Softwarefunktionen für die Bildanalyse. Gleichzeitig konkurriert das Unternehmen in diesem Bereich mit etablierten internationalen Herstellern, was einen hohen Innovationsdruck erzeugt.

Ein weiterer Treiber sind Lösungen für die Anästhesie und Beatmung. Im Zuge der Pandemiejahre ist der Bedarf an Beatmungsgeräten stark gestiegen, und auch danach bleibt die Ausrüstung von Intensivstationen ein zentrales Thema. Shenzhen Mindray Bio-Medical sieht nach eigenen Angaben eine anhaltende Nachfrage nach modernen Beatmungssystemen, die auch in Nicht-Krisenzeiten zur Standardausrüstung gehören. Zudem gewinnen hybride OP-Konzepte und flexible Behandlungseinheiten an Bedeutung, in denen die Medizintechnik des Unternehmens eingesetzt werden kann.

Regionale Umsatztreiber liegen neben China zunehmend im Auslandsgeschäft. Der Anteil der Auslandserlöse am Gesamtumsatz ist in den vergangenen Jahren gestiegen, wobei Europa und andere internationale Märkte, darunter ausgewählte Länder in Lateinamerika und im Mittleren Osten, eine wichtige Rolle spielen. Für deutsche Anleger ist relevant, dass Shenzhen Mindray Bio-Medical als Ausrüster von Kliniken auch in Europa präsent ist und damit indirekt in die Entwicklung der europäischen Gesundheitsinfrastruktur eingebunden ist. Investitionsprogramme in Krankenhäuser und der Ausbau der Digitalisierung können sich somit auf die Nachfrage nach Produkten des Unternehmens auswirken.

Die digitale Vernetzung von medizinischen Geräten, Cloud-Lösungen und datenbasierte Dienstleistungen entwickeln sich zu einem weiteren potenziellen Wachstumstreiber. Shenzhen Mindray Bio-Medical arbeitet daran, die eigenen Systeme zunehmend mit Softwarefunktionen auszustatten, die etwa die Telemedizin, die Fernüberwachung von Patienten oder die Analyse großer Datenmengen unterstützen. Solche Lösungen können langfristig zusätzliche Erlösquellen eröffnen, erfordern aber gleichzeitig hohe Investitionen in IT-Sicherheit und Datenschutz.

Auch die Tiermedizin trägt zum Gesamtumsatz bei, wenn auch auf niedrigerem Niveau als die Humanmedizin. Diagnostik- und Überwachungssysteme für veterinärmedizinische Anwendungen profitieren von einem wachsenden Bewusstsein für die Gesundheit von Haustieren und Nutztieren. Gerade in Ländern mit zunehmender Haustierhaltung und steigenden Ausgaben für Tiergesundheit bieten sich dem Unternehmen zusätzliche Marktchancen, die das Gesamtportfolio ergänzen.

Für die Profitabilität von Shenzhen Mindray Bio-Medical ist darüber hinaus das Servicegeschäft von Bedeutung. Wartungsverträge, Schulungen für medizinisches Personal, Softwareupdates und technische Unterstützung sorgen für wiederkehrende Einnahmen und stärken die Kundenbindung. Kliniken und Labore sind auf dauerhaft verfügbare Systeme angewiesen und schätzen Anbieter, die schnelle Reaktionszeiten und verlässliche Betreuung bieten. Diese Faktoren können im Wettbewerb mit anderen Medizintechnikherstellern ausschlaggebend sein.

Offizielle Quelle

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

Der globale Medizintechnikmarkt wächst seit Jahren moderat, getrieben von demografischen Entwicklungen, steigenden Gesundheitsausgaben und technologischen Fortschritten. Laut Branchenstudien von Marktforschern wie IQVIA und EvaluateMedTech, die in den vergangenen Jahren veröffentlicht wurden, verzeichnet der Markt für bildgebende Verfahren, Monitoring und Diagnostik ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich pro Jahr, wobei einzelne Segmente wie In-vitro-Diagnostik teils dynamischer zulegen, sofern neue Testverfahren eingeführt werden. Vor diesem Hintergrund positioniert sich Shenzhen Mindray Bio-Medical als Wettbewerber zu etablierten internationalen Anbietern.

Der Wettbewerb im Bereich Patientenüberwachung und Anästhesie ist intensiv, da globale Konzerne aus Europa, Japan und den USA um Marktanteile ringen. Shenzhen Mindray Bio-Medical setzt im internationalen Vergleich auf ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das besonders in kostenbewussten Gesundheitssystemen attraktiv sein soll. Gleichzeitig muss das Unternehmen eigene Markenbekanntheit und Vertrauen bei Klinikentscheidern weiter ausbauen, insbesondere in Märkten, in denen traditionell etablierte westliche Marken dominieren. Die Fähigkeit, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und zertifizierte Qualität zu liefern, ist daher ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsposition.

In der In-vitro-Diagnostik sieht sich Shenzhen Mindray Bio-Medical ebenfalls starken Wettbewerbern gegenüber, die über lange gewachsene Kundenbeziehungen verfügen. Die Eintrittsbarrieren sind aufgrund der Notwendigkeit einer präzisen und zuverlässigen Diagnostik hoch, da Fehlmessungen direkte Auswirkungen auf Behandlung und Patientensicherheit haben können. Um sich hier zu behaupten, investiert das Unternehmen in die Entwicklung neuer Testplattformen und versucht, insbesondere in Schwellenländern Marktanteile zu gewinnen, in denen noch nicht überall etablierte Anbieter dominieren.

Die regulatorische Landschaft stellt einen weiteren Rahmenfaktor dar. In der Europäischen Union ist mit der schrittweisen Umsetzung der neuen Medizinprodukteverordnung eine strengere Regulierung etabliert worden, die zusätzliche Anforderungen an Hersteller stellt. Shenzhen Mindray Bio-Medical muss für Produkte, die in Europa vertrieben werden, entsprechende Zulassungen und Zertifizierungen erlangen. Dies kann den Markteintritt verlangsamen, erhöht aber auch die Hürden für andere Wettbewerber und stärkt langfristig diejenigen Anbieter, die sich erfolgreich auf die neuen Regeln einstellen.

Ein struktureller Trend ist die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens. Krankenhäuser suchen nach integrierten Lösungen, bei denen Geräte, Software und Datenmanagement aus einer Hand bereitgestellt werden. Shenzhen Mindray Bio-Medical nutzt diesen Trend, indem es seine Monitoringsysteme und Diagnostikgeräte mit Softwareplattformen verbindet, die Daten konsolidieren und Analysen ermöglichen. In diesem Umfeld konkurriert das Unternehmen nicht nur mit klassischen Medizintechnikern, sondern auch mit IT-Anbietern, die ins Gesundheitswesen drängen.

Der geopolitische Rahmen spielt bei einem Unternehmen aus China ebenfalls eine Rolle. Diskussionen über Lieferketten, Technologieexporte und Datensicherheit können den Handel mit bestimmten Produkten beeinflussen. Für Shenzhen Mindray Bio-Medical bedeutet dies, dass eine Diversifikation über mehrere Märkte wichtig ist, um Abhängigkeiten von einzelnen Regionen zu begrenzen. Zugleich bieten sich in Ländern mit weniger restriktiven Handelsbeziehungen zu China Chancen, Marktanteile auszubauen, insbesondere wenn Investitionen in Krankenhäuser und Gesundheitsinfrastruktur priorisiert werden.

Für deutsche Anleger ist interessant, dass europäische Kliniken und Labore im Rahmen von Ausschreibungen zunehmend auch Anbieter aus Asien berücksichtigen, wenn diese die geforderten Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen. Shenzhen Mindray Bio-Medical sieht in Europa einen strategisch wichtigen Markt, der langfristig stabilen Bedarf an Medizintechnik aufweist. Gleichzeitig bleiben die etablierten europäischen Hersteller starke Konkurrenten, sodass die tatsächliche Marktdurchdringung davon abhängt, inwieweit das Unternehmen mit Dienstleistungen, Qualität und Preisen überzeugen kann.

Warum Shenzhen Mindray Bio-Medical für deutsche Anleger relevant ist

Für Anleger in Deutschland ist Shenzhen Mindray Bio-Medical unter mehreren Gesichtspunkten interessant. Zum einen adressiert das Unternehmen einen strukturell wachsenden Markt, da Medizintechnik und Diagnostik von demografischen Trends, dem Fortschritt in der Medizin und steigenden Anforderungen an die Versorgungsqualität profitieren. Zum anderen ist die Aktie über internationale Handelsplätze zugänglich, sodass auch private Investoren aus Europa indirekt an der Entwicklung des Unternehmens teilhaben können, sofern entsprechende Handelsmöglichkeiten über ihre Bank oder ihren Broker bestehen.

Ein weiterer Aspekt ist die Rolle von Shenzhen Mindray Bio-Medical in der globalen Lieferkette für Medizintechnik. Krankenhäuser in Europa, darunter auch in Deutschland, beziehen Geräte und Komponenten aus verschiedenen Weltregionen. Anbieter aus China gewinnen dabei an Bedeutung, insbesondere in Segmenten, in denen Preis-Leistungs-Verhältnisse kritisch sind. Sollte das Unternehmen seine Präsenz in Europa weiter ausbauen, könnte es mittelbar von Investitionsprogrammen für Krankenhäuser und Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen profitieren.

Das Engagement in Märkten außerhalb Chinas, darunter Europa und Nordamerika, reduziert langfristig die Abhängigkeit vom Heimatmarkt. Für Anleger, die auf globale Medizintechnik setzen, kann ein solcher geografisch diversifizierter Umsatzmix ein wichtiges Kriterium sein. Gleichzeitig sollten Risiken aus Währungsschwankungen, regulatorischen Änderungen und geopolitischen Entwicklungen in die Betrachtung einbezogen werden. Da Shenzhen Mindray Bio-Medical im Heimatland in chinesischer Währung notiert, hängt die in Euro betrachtete Wertentwicklung für deutsche Anleger auch von der Entwicklung des Wechselkurses zwischen Yuan und Euro ab.

Welcher Anlegertyp könnte Shenzhen Mindray Bio-Medical in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein

Shenzhen Mindray Bio-Medical dürfte vor allem für Anleger interessant sein, die sich mit dem Gesundheitssektor und insbesondere mit Medizintechnik auseinandersetzen und bereit sind, deutlich in einen chinesischen Titel mit internationaler Ausrichtung zu investieren. Solche Investoren achten häufig darauf, wie Unternehmen von langfristigen strukturellen Trends wie der Alterung der Bevölkerung, dem Ausbau von Gesundheitsinfrastruktur und dem technologischen Fortschritt profitieren können. Zudem spielt für diesen Anlegertyp oft eine Rolle, ob ein Unternehmen mit Forschung und Entwicklung dauerhaft neue Produkte hervorbringt.

Vorsichtiger agierende Anleger, die vor allem auf Stabilität in regulierten Märkten wie Europa oder Nordamerika setzen und Währungsrisiken vermeiden möchten, werden dagegen mögliche Unsicherheiten in Bezug auf Regulierung, Berichtstransparenz und geopolitische Rahmenbedingungen berücksichtigen. Für sie kann die Kombination aus chinesischem Sitz, Heimatlisting in Shenzhen und internationaler Expansion eine zusätzliche Komplexität darstellen. Solche Investoren tendieren teilweise eher zu Titeln, deren regulatorisches Umfeld ihnen vertrauter ist.

Auch kurzfristig orientierte Anleger sollten beachten, dass Aktien von Unternehmen aus Schwellenländern und speziell aus China phasenweise stärkeren Schwankungen unterliegen können, etwa bei politischen oder wirtschaftlichen Nachrichten. Für sie ist wichtig, dass potenzielle Volatilität und die Liquidität der verfügbaren Handelsplätze zur eigenen Risikobereitschaft passen. Entscheidend ist, dass jede Entscheidung auf einer eigenständigen Einschätzung und, falls erforderlich, auf fachlicher Beratung basiert.

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Fazit

Shenzhen Mindray Bio-Medical hat sich zu einem bedeutenden Anbieter im globalen Markt für Medizintechnik und Diagnostik entwickelt und bedient mit Patientenüberwachung, In-vitro-Diagnostik und Medizintechnik mehrere wachsende Segmente. Die Geschäftszahlen für 2024 zeigen ein anhaltendes Umsatzwachstum, das von der Nachfrage in Kernbereichen wie Monitoring und Laborlösungen getragen wird. Gleichzeitig steht das Unternehmen im Wettbewerb mit etablierten internationalen Anbietern und muss strenge regulatorische Anforderungen in wichtigen Zielmärkten erfüllen.

Für deutsche Anleger ist der Wert vor allem als international tätiger Medizintechnikspezialist aus China interessant, der vom weltweiten Ausbau der Gesundheitsversorgung profitieren kann. Dabei sollten neben Chancen durch demografischen Wandel und Digitalisierung des Gesundheitswesens auch Risiken aus Währungsschwankungen, regulatorischen Anpassungen und geopolitischen Entwicklungen berücksichtigt werden. Ob die Aktie von Shenzhen Mindray Bio-Medical ins eigene Portfolio passt, hängt letztlich von der individuellen Risikoneigung, dem Anlagehorizont und der persönlichen Einschätzung des Medizintechniksektors ab.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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