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Rocket Lab Aktie: 63 Prozent Umsatzwachstum im Q1

17.05.2026 - 04:19:48 | boerse-global.de

Rocket Lab meldet starkes Umsatzwachstum und übernimmt Motiv Space Systems. Insiderverkäufe belaufen sich auf Millionenbeträge.

Rocket Lab Aktie: 63 Prozent Umsatzwachstum im Q1 - Foto: über boerse-global.de
Rocket Lab Aktie: 63 Prozent Umsatzwachstum im Q1 - Foto: über boerse-global.de

Rocket Lab baut seine Wertschöpfungskette im Weltraum massiv aus. Mit vollen Auftragsbüchern und einem neuen Robotik-Zukauf treibt der Konzern seine vertikale Integration voran. Parallel dazu nehmen Insider jedoch Millionenbeträge vom Tisch.

Volle Auftragsbücher treiben den Kurs

Die Aktie reagierte am Freitag mit einem Rücksetzer von 5,64 Prozent auf 107,00 Euro. Auf Monatssicht verzeichnet das Papier indes massive Kursgewinne. Der Grund für die Rallye liegt in den starken Geschäftszahlen.

Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um über 63 Prozent auf rund 200 Millionen US-Dollar. Damit übertraf Rocket Lab die Erwartungen der Analysten. Das Ergebnis je Aktie lag mit minus 0,07 Dollar im Rahmen der Schätzungen.

Ein starkes Signal sendet der Auftragsbestand. Dieser wuchs um 20 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar an. Die Liste umfasst Dutzende geplante Missionen sowie neue Verträge für die Trägerraketen Electron und HASTE.

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Mars-Expertise durch Zukauf

Um die eigene Fertigung zu stärken, kündigte Rocket Lab die Übernahme von Motiv Space Systems an. Das Ziel: mehr Kontrolle über die Lieferkette. Der Kaufpreis liegt bei bis zu 60 Millionen Dollar. Davon fließen 40 Millionen in bar und der Rest in Aktien.

Motiv liefert Hochleistungskomponenten für die Raumfahrt. Die Teile stecken unter anderem im Mars-Rover Perseverance. Die neue Einheit firmiert künftig unter dem Namen „Rocket Lab Robotics“. Analysten schätzen die Bewertung auf das Sechsfache des Umsatzes. Das ist deutlich günstiger als Rocket Labs eigenes Marktmulitple.

Insider verkaufen, Analysten bleiben bullisch

Während Großinvestoren wie Truist Financial ihre Positionen ausbauen, trennt sich das Management von Anteilen. Direktor Alexander Slusky verkaufte kürzlich 100.000 Aktien. Insgesamt summierten sich die Insiderverkäufe im letzten Vierteljahr auf 28,3 Millionen Dollar. Auch CEO Peter Beck reduzierte seinen Bestand.

Für das zweite Quartal peilt das Management einen Umsatz von bis zu 240 Millionen Dollar an. Mit einem echten Gewinn nach GAAP-Standards rechnen Experten allerdings erst im Jahr 2028.

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Die Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch und passen ihre Kursziele an:
* Deutsche Bank: 120,00 US-Dollar
* Stifel: 105,00 US-Dollar
* Roth MKM: 100,00 US-Dollar

Die aktuelle Bewertung spiegelt bereits hohe Erwartungen wider. Vor allem die Entwicklung der neuen Neutron-Rakete und die Integration der Robotik-Sparte müssen diese Vorschusslorbeeren nun rechtfertigen.

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