Nokia, Argus

Nokia: Argus setzt $15-Kursziel mit Buy-Rating

08.05.2026 - 02:55:03 | boerse-global.de

Nokia profitiert vom Ausbau globaler Rechenzentren und hebt die Prognose an. Analysten reagieren mit zahlreichen Kaufempfehlungen und höheren Kurszielen.

Nokia: Argus setzt $15-Kursziel mit Buy-Rating - Foto: über boerse-global.de
Nokia: Argus setzt $15-Kursziel mit Buy-Rating - Foto: über boerse-global.de

Nokia erlebt an der Börse ein rasantes Comeback. Seit Jahresbeginn schoss der Kurs um 87 Prozent nach oben. Heute nehmen Anleger zwar Gewinne mit. Die Aktie fällt um knapp sieben Prozent auf 10,41 Euro. Der langfristige Trend zeigt jedoch eine klare Neubewertung durch die Wall Street.

KI-Fantasie treibt das Geschäft

Analysten sehen die Finnen nicht länger als reinen Telekommunikationsausrüster. Der Konzern profitiert massiv vom Ausbau globaler Rechenzentren. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz auf 4,5 Milliarden Euro. Daraufhin hob das Management die Wachstumsprognose für die Netzwerkinfrastruktur deutlich an. Dieser Bereich liefert die entscheidende Technik für den KI-Datenverkehr.

Wall Street hebt die Kursziele

Die starken Zahlen lösten eine Welle von Kaufempfehlungen aus. Argus Research stufte die Aktie auf "Kaufen" hoch und sieht das Ziel bei 15 US-Dollar. CFRA verdoppelte das Kursziel sogar auf 16 Dollar. Die Experten bewerten Nokia nun im Vergleich zu schneller wachsenden Glasfaser-Konkurrenten. Auch JPMorgan und Morgan Stanley zogen nach. Aktuell raten zwölf Analysten zum Kauf des Papiers.

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Der Optimismus stützt sich auf konkrete operative Ziele. Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand einen operativen Gewinn von bis zu 2,5 Milliarden Euro an. Dafür investiert das Unternehmen rund eine Milliarde Euro in den Ausbau der Glasfaserkapazitäten.

Margendruck bremst die Euphorie

Trotz des Aufwärtstrends bleiben Risiken bestehen. Barclays rät weiterhin zur Untergewichtung der Aktie. Die Integration der Infinera-Übernahme und Währungsschwankungen könnten die Profitabilität belasten. Das Management rechnet im zweiten und dritten Quartal mit schwächeren Bruttomargen. Erst zum Jahresende soll sich die Lage wieder verbessern.

Management wird in Aktien bezahlt

Um die Interessen von Führungsebene und Aktionären anzugleichen, ändert Nokia die Vergütung. Die Hauptversammlung beschloss im April, dass Aufsichtsratsmitglieder 40 Prozent ihres Honorars in Aktien erhalten. Aufsichtsratschef Timo Ihamuotila bekam Anfang Mai bereits ein größeres Aktienpaket zugeteilt.

Die Neuausrichtung zeigt Wirkung. Nokia hat den Sprung vom zyklischen Ausrüster zum gefragten KI-Infrastrukturpartner geschafft. Ob die aktuelle Bewertung gerechtfertigt ist, entscheidet sich an der Profitabilität. Das vierte Quartal muss die vom Management erhoffte Margenverbesserung liefern.

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