Microvision, Aktie

Microvision Aktie: Lidar 2.0 mit Luminar und Scantinel

22.05.2026 - 16:27:44 | boerse-global.de

MicroVision treibt mit neuen Übernahmen und Partnerschaften die Kommerzialisierung seiner Lidar-Technologie voran.

Microvision Aktie: Lidar 2.0 mit Luminar und Scantinel - Foto: über boerse-global.de
Microvision Aktie: Lidar 2.0 mit Luminar und Scantinel - Foto: über boerse-global.de

CEO Glen DeVos stand diese Woche im Rampenlicht. Erst auf der Nasdaq-Bühne in New York, zuvor bei der Deutschen Bank. Sein Thema: die neue "Lidar 2.0"-Strategie von MicroVision.

Das Timing ist kein Zufall. Das Unternehmen hat gerade die Übernahme von Luminar- und Scantinel-Technik abgeschlossen. Jetzt bietet MicroVision ein komplettes Lidar-Portfolio – von kurzer bis zur Ultra-Reichweite, inklusive FMCW-Technologie. Alle Produktionslinien sind in Orlando gebündelt.

Die Botschaft an Investoren: Aus der Entwicklungsphase wird kommerzielle Realität.

Wachstum bei schrumpfenden Verlusten

Die Q1-Zahlen untermauern diesen Anspruch. Der Umsatz stieg auf 0,9 Millionen Dollar – ein Plus von 50 Prozent zum Vorjahr. Grund: mehr Sensor-Lieferungen in den Sparten Automotive, Industrie und Security.

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Deutlich verbessert hat sich die Bruttomarge. Sie kletterte von 7 auf 39 Prozent. Der Nettoverlust schrumpfte auf 25,3 Millionen Dollar, nach 28,8 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Zudem senkte das Management die Prognose für den Geldverbrauch 2026. Statt 65 bis 70 Millionen Dollar sollen nur noch rund 60 Millionen abfließen. Grund: Synergien aus den Zukäufen.

Die Liquidität ist solide. Zum Quartalsende lagen 46,1 Millionen Dollar in der Kasse. Hinzu kommen 42 Millionen aus einer laufenden Kapitalmarktlinie.

Neue Partner, neue Märkte

Parallel dazu baut MicroVision seinen Kundenstamm aus. Über 100 aktive Kontakte und Interessenten zählt das Unternehmen quer über die drei Geschäftsfelder.

Ein Signal: die Partnerschaft mit Avular Innovations. Das niederländische Unternehmen integriert MicroVisions Lidar in modulare Drohnenplattformen – für zivile Infrastruktur und öffentliche Sicherheit. Der Sensor wiegt weniger als 300 Gramm und liefert Echtzeit-Karten.

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Damit erschließt MicroVision den Markt für Aufklärungs- und Überwachungsdrohnen.

Die Aktie notiert aktuell bei 0,54 Euro – ein Plus von 7,5 Prozent zum Vortag. Der Kurs liegt aber noch 44 Prozent unter dem Niveau von vor zwölf Monaten. Im Januar hatte die Nasdaq wegen des niedrigen Aktienkurses eine Verwarnung ausgesprochen. Eine Kapitalerhöhung über 38,6 Millionen Dollar schaffte Luft.

Für 2026 hält das Management an der Umsatzprognose von 10 bis 15 Millionen Dollar fest. Der Großteil soll im zweiten Halbjahr anrollen. Entscheidend wird sein, ob sich die vielen Pilotprojekte – etwa mit Speditionen und Autoherstellern – in Serienaufträge verwandeln.

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