Maxeon, Solar

Maxeon Solar: Delisting droht nach Sanierungsantrag

22.05.2026 - 15:27:40 | boerse-global.de

Der Solarkonzern Maxeon kämpft gegen den Börsenausschluss und einen massiven Umsatzeinbruch. Der CEO verlässt das Unternehmen.

Maxeon Solar: Delisting droht nach Sanierungsantrag - Foto: über boerse-global.de
Maxeon Solar: Delisting droht nach Sanierungsantrag - Foto: über boerse-global.de

Maxeon Solar Technologies kämpft an mehreren Fronten um die Existenz. Während das Unternehmen in Singapur unter gerichtliche Aufsicht gestellt wurde, droht an der Nasdaq nun das endgültige Delisting. Für den Solarspezialisten geht es um den Verbleib am öffentlichen Kapitalmarkt.

Kampf gegen den Börsen-Rauswurf

Die US-Börse Nasdaq hat bereits Ende April die Entscheidung mitgeteilt, die Wertpapiere des Unternehmens vom Handel auszuschließen. Hintergrund ist das laufende Sanierungsverfahren in Singapur, wo Maxeon Anfang April unter vorläufige gerichtliche Verwaltung gestellt wurde. Parallel dazu wehrt sich der Konzern mit einem Berufungsverfahren vor dem Nasdaq-Gremium gegen diesen Schritt.

Inmitten dieser Krise verliert das Unternehmen seine Führung. CEO George Guo wird sein Amt sowie seinen Posten im Verwaltungsrat zum 25. Mai niederlegen. Dieser Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem operative und finanzielle Probleme den Konzern massiv belasten.

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Importstopp belastet US-Geschäft

Strategisch wollte sich Maxeon primär auf den US-Markt fokussieren, stößt dort jedoch auf regulatorischen Widerstand. Die US-Zollbehörde blockiert seit Juli 2024 die Einfuhr wichtiger Modulserien. Die Behörden prüfen die Einhaltung von Vorschriften gegen Zwangsarbeit, während Maxeon rechtlich gegen diese Importverbote vorgeht.

Die wirtschaftlichen Folgen sind in der Bilanz deutlich ablesbar. Im Geschäftsjahr 2024 brach der Umsatz um 55 Prozent auf 509 Millionen US-Dollar ein.

Der Nettoverlust weitete sich in diesem Zeitraum auf rund 614 Millionen US-Dollar aus. Im ersten Halbjahr 2025 setzte sich die Schwäche fort. Bei einem Umsatz von lediglich 39 Millionen US-Dollar fiel ein Verlust von 65,5 Millionen US-Dollar an. Das Management hat angekündigt, bis auf Weiteres keine Finanzprognosen mehr abzugeben.

Der Fortbestand des Unternehmens hängt nun maßgeblich vom Ausgang des Nasdaq-Berufungsverfahrens und der juristischen Klärung der Importbeschränkungen ab. Ohne freien Zugang zum US-Markt bleibt die Sanierung unter gerichtlicher Aufsicht eine massive Herausforderung.

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