Manchester United Aktie: 40–50% Klausel bei Greenwood
04.07.2026 - 04:30:02 | boerse-global.de
Manchester United meldet zum Wochenende gleich mehrere finanzielle Neuigkeiten. Die Aktie des Rekordmeisters notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. In den kommenden Wochen könnten Millionen aus Transferbeteiligungen fließen.
Hinzu kommen ein Stadionprojekt und ein operativer Gewinn nach Verlusten im Vorjahr.
Transferklauseln als Geldquelle
Der ehemalige United-Stürmer Mason Greenwood steht vor einem Wechsel von Marseille zu Atletico Madrid. Manchester United hat sich im Verkauf 2024 eine Weiterverkaufsklausel von 40 bis 50 Prozent gesichert. Bei einem Transfer von über 40 Millionen Pfund käme ein Millionenbetrag zusammen.
Auch der Abgang von Alejandro Garnacho zur AS Rom könnte Einnahmen bringen. United hält hier zehn Prozent an einer Klausel.
Am Freitag bestätigte der Klub zudem die Leihe von Torhüter Andre Onana zu Trabzonspor. Das schafft Spielraum im Gehaltsgefüge.
Stadionbau genehmigt
United hat den Landerwerb für ein neues Stadion bestätigt. Die Arena soll 100.000 Zuschauer fassen. Das Gelände liegt in der Nähe des alten Old Trafford.
Analysten sehen darin einen langfristigen Treiber. Ein modernes Stadion steigert die Stadioneinnahmen massiv. Zudem entstehen ganzjährige Nutzungsmöglichkeiten – unabhängig vom sportlichen Erfolg.
Finanzwende im dritten Quartal
Die Zahlen des dritten Fiskalquartals 2026 überzeugen. Manchester United erzielte einen operativen Gewinn von 37,7 Millionen Pfund. Im Vorjahr stand ein Verlust von 3,2 Millionen Pfund zu Buche.
Das Management hob die Prognose für 2026 an. Der Umsatz soll zwischen 655 und 665 Millionen Pfund liegen. Das bereinigte EBITDA wird auf 200 bis 210 Millionen Pfund geschätzt.
Grund für den Optimismus: gestiegene Einnahmen aus internationalen Übertragungsrechten und starkes Merchandising.
Kurs nahe Allzeithoch
Die Aktie schloss am Freitag bei 20,38 Euro – ein Plus von 0,69 Prozent. Seit Jahresbeginn beträgt der Gewinn 51,30 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch von 20,70 Euro liegt in Reichweite.
Der RSI von 62,1 zeigt keine Überhitzung. Allerdings bleibt die Volatilität mit 61 Prozent auf hohem Niveau.
In den kommenden Tagen richten sich die Blicke auf weitere Transfermeldungen. Sie könnten den finanziellen Spielraum für die Saison 2026/27 definieren.
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