Lotus Resources Aktie: 85 Millionen AUD für Kayelekera
22.05.2026 - 09:23:15 | boerse-global.deLotus Resources verstärkt seine technische Mannschaft. Der Schritt ist mehr als nur Personalpolitik. Er soll die Produktion im Kayelekera-Uranbergwerk stabilisieren, während die Mine den Übergang in den Regelbetrieb schafft.
Der Anlauf in Malawi war holprig. Im ersten Quartal 2026 verarbeitete die Anlage 119.800 Tonnen Erz und produzierte 78.300 Pfund Uran in Fässern. Die Zahlen litten unter historischen Lagerbeständen, Lieferengpässen bei Reagenzien und schwächeren Rückgewinnungsraten.
Fokus auf höhere Ausbeute
Die neuen Fachkräfte sollen vor allem den Durchsatz verbessern. Entscheidend ist der Wechsel von Lagerbeständen hin zu frisch gefördertem Erz. Dieser Schritt soll in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals 2026 starten.
Für Lotus ist das zentral. Erst wenn die Rückgewinnung zuverlässig läuft, kann das Unternehmen sein Ziel von 2,4 Millionen Pfund Uran pro Jahr erreichen. Der Weg dorthin führt über mehr Stabilität im Betrieb, nicht über schnelle Sprünge.
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Parallel dazu hat sich die Bilanz verbessert. Nach einer institutionellen Platzierung und einem Share Purchase Plan meldete Lotus Anfang 2026 rund 85 Millionen AUD an liquiden Mitteln. Das Geld fließt vor allem in das Kayelekera-Projekt und in weitere Vorhaben aus der Pipeline.
Zweites Standbein in Botswana
Lotus baut nicht nur in Malawi auf. Das Unternehmen treibt auch das Letlhakane-Uranprojekt in Botswana voran. Dort liefert die erste Phase eines Infill-Bohrprogramms am Serule-West-Vorkommen nun frische Daten.
Besonders auffällig sind zwei Bohrabschnitte. Gemeldet wurden 8,23 Meter mit 1.357 ppm Triuranoctoxid sowie 11,67 Meter mit 567 ppm. Die Ergebnisse bestätigen die Kontinuität der hochgradigen Mineralisierung.
Die Daten aus dem 10.000-Meter-Programm fließen in eine aktualisierte Ressourcenschätzung ein. Diese soll in der zweiten Hälfte 2026 kommen. Danach folgt eine Vorstudie, die für das erste Halbjahr 2027 geplant ist.
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Produktion trifft auf Marktumfeld
Lotus bewegt sich damit in einem Uranmarkt, der strukturell knapp bleibt. Die Nachfrage stützt sich auf neue Kernkraftkapazitäten und auf den globalen Druck zur Dekarbonisierung. Für Produzenten mit funktionierendem Betrieb und weiterer Projektpipeline entsteht daraus Spielraum.
Im Mittelpunkt steht jetzt die Umsetzung. Kayelekera muss verlässlicher laufen, die Chemikalienversorgung muss stabil bleiben, und die Erzverarbeitung muss höhere Ausbeuten liefern. Gelingt das, rückt das Produktionsziel für den Regelbetrieb näher. Das nächste Etappenziel liegt klar auf der operativen Seite.
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