Knorr-Bremse Aktie: Barclays setzt 90-Euro-Ziel
22.05.2026 - 12:28:04 | boerse-global.deBei Knorr-Bremse klafft eine Lücke zwischen der Chefetage und dem Parkett. Während der Vorstand mit Privatvermögen auf steigende Kurse setzt, warnt die Investmentbank Barclays vor einer deutlichen Überbewertung. Die Skepsis der Analysten drückt das Papier am Freitag ins Minus.
Die Investmentbank Barclays bleibt bei ihrer Einstufung „Underweight“. Analyst Vlad Sergievskii sieht die Markterwartungen für das Jahr 2028 kritisch und beziffert das Kursziel auf 90 Euro. Er geht davon aus, dass die aktuellen Prognosen für das künftige Umsatzwachstum des MDax-Konzerns zu optimistisch ausfallen.
An der Börse sorgt diese Einschätzung für Verkäufe. Die Aktie verliert zum Wochenausklang 2,51 Prozent auf 98,85 Euro. Damit vergrößert sich der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 115,20 Euro weiter.
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Im krassen Gegensatz zur vorsichtigen Analysten-Haltung stehen massive Zukäufe aus der Konzernspitze. Gleich drei Vorstandsmitglieder investierten Mitte Mai hohe Summen in das eigene Unternehmen. Vorstandschef Marc Llistosella kaufte Aktien für rund 250.000 Euro zu einem Durchschnittspreis von 103 Euro.
Parallel dazu stockte Dr. Nicolas Lange seine Position für etwa 138.000 Euro auf. Auch Bernd Spies beteiligte sich mit einem fünfstelligen Betrag an den Insiderkäufen. Dass die Manager zu Preisen deutlich über dem aktuellen Marktniveau zugriffen, wertet der Markt als Signal für eine interne Unterbewertung.
Operativ lieferte der Bremsenspezialist zuletzt ab. Im ersten Quartal erzielte Knorr-Bremse einen Umsatz von 1,94 Milliarden Euro. Die operative Marge kletterte dank Sparmaßnahmen auf 13,5 Prozent — der stärkste Jahresauftakt seit fünf Jahren.
Die Diskrepanz zwischen operativer Stärke und langfristigen Wachstumssorgen bleibt das zentrale Thema. Der Markt fokussiert sich nun darauf, ob die ambitionierten Umsatzziele für 2028 angesichts der konjunkturellen Risiken haltbar sind.
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