Kaffeepreis, Arabica

Kaffeepreis: Arabica auf 52-Wochen-Tief bei 264,65 Dollar

18.05.2026 - 18:12:50 | boerse-global.de

Arabica-Kaffee fällt auf Jahrestief, Robusta verliert ebenfalls. Gute Ernteaussichten in Brasilien und Gewinnmitnahmen belasten den Markt.

Kaffeepreis: Arabica auf 52-Wochen-Tief bei 264,65 Dollar - Foto: über boerse-global.de
Kaffeepreis: Arabica auf 52-Wochen-Tief bei 264,65 Dollar - Foto: über boerse-global.de

Der Kaffeemarkt erlebt zum Wochenauftakt einen massiven Ausverkauf. In New York sackte die Notierung für Arabica-Bohnen am Montag um rund sieben Prozent auf 264,65 US-Dollar ab. Damit markierte der Preis den tiefsten Stand in einem 52-Wochen-Zeitraum.

Dieser Einbruch kommt nicht überraschend, da sich der Abwärtstrend bereits seit längerer Zeit abzeichnet. Parallel dazu geriet auch Robusta-Kaffee in London unter Druck und verbuchte ein Minus von 2,55 Prozent auf 3.595 US-Dollar pro Tonne. Die Stimmung an den Terminbörsen hat sich damit sektorübergreifend eingetrübt.

Bereits seit Oktober 2025 steht der Rohstoff unter erheblichem Verkaufsdruck und verlor seither rund 39 Prozent an Wert. Allein seit Beginn des laufenden Jahres beläuft sich das Minus auf knapp 26 Prozent. Technische Verkaufssignale verstärken die Dynamik derzeit zusätzlich.

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Marktbeobachter führen diesen Verfall primär auf die verbesserte Erntesituation in Brasilien zurück. Günstige Wetteraussichten in den Hauptanbaugebieten lassen ein hohes Angebot erwarten. Zudem nutzen spekulative Akteure die Situation für umfangreiche Gewinnmitnahmen, was die Preise weiter nach unten drückt.

Handelsdaten belegen, dass institutionelle Investoren ihre Long-Positionen massiv reduziert haben. Ein antizyklisches Kaufinteresse dieser Akteure ist aktuell nicht erkennbar. Ferner belastet der starke US-Dollar die Notierungen, da er Agrarrohstoffe für Käufer außerhalb des Dollarraums verteuert.

Interessanterweise entzieht sich der physische Markt in Vietnam diesem globalen Trend. Dort stiegen die Inlandspreise zuletzt die zweite Woche in Folge auf 87.800 VND/kg an. Lokale Lieferengpässe in Südostasien spiegeln sich jedoch kaum in den internationalen Terminkontrakten wider, wo die bärische Stimmung dominiert.

Reicht der aktuelle Verkaufsdruck aus, um eine dauerhafte Bodenbildung beim Arabica-Kaffee zu verhindern? Vieles spricht dafür, dass die saisonale Schwäche bis in den Juli hinein anhält. Erst wenn die brasilianische Erntedynamik vollständig eingepreist ist und sich die Währungsmärkte stabilisieren, dürfte der Abwärtsdruck nachlassen.

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