Jeronimo Martins Aktie: 12,90% Minus in 30 Tagen
15.05.2026 - 03:48:59 | boerse-global.deJerónimo Martins hat im ersten Quartal zwar mehr umgesetzt, aber beim Gewinn Federn gelassen. Genau diese Mischung kam an der Börse schlecht an. Die Aktie rutschte auf ein neues Tief im laufenden Jahr und liegt nun spürbar unter ihren Durchschnittslinien.
Umsatz wächst, Marge schrumpft
Der Konzern steigerte den Umsatz um 6,3 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Das Wachstum kam aus allen Geschäftsbereichen. Trotzdem sank der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn auf 119 Millionen Euro, nach einem Rückgang von 6,8 Prozent. Auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie fiel leicht auf 0,19 Euro.
Der Markt sieht damit vor allem eines: mehr Umsatz, aber weniger Ertrag pro Euro Verkauf. Höhere Ausgaben drückten die Marge. Für einen Lebensmittel- und Einzelhandelskonzern ist genau das heikel, weil Preiswettbewerb und Kosten oft gleichzeitig ziehen.
Börse reagiert empfindlich
Die Aktie gab nach der Veröffentlichung der Zahlen deutlich nach. Über sieben Tage summiert sich das Minus auf 2,65 Prozent, auf Sicht von 30 Tagen sind es 12,90 Prozent. Am Donnerstag schloss das Papier bei 18,36 Euro und damit fast auf dem 52-Wochen-Tief von 18,31 Euro.
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Auch technisch bleibt das Bild schwach. Der Kurs liegt mehr als 11 Prozent unter der 50-Tage-Linie von 20,63 Euro und fast 19 Prozent unter dem Jahreshöchststand von 22,50 Euro. Der RSI von 33,7 signalisiert zwar keine extreme Schwäche mehr, aber eben auch keine echte Entlastung.
Analysten bleiben zuversichtlich
Trotz der schwachen Kursentwicklung überwiegt bei Analysten weiter Optimismus. Unter 20 Einschätzungen lautet der Konsens auf Kaufen, 15 Experten raten zum Einstieg, fünf zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 24,77 Euro.
JPMorgan bestätigte am 7. Mai ein Kursziel von 24,80 Euro und votierte ebenfalls für die Aktie. Damit sehen viele Beobachter den jüngsten Rücksetzer eher als Belastung durch das Quartal denn als Bruch im langfristigen Geschäftsmodell.
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Ausbau kostet erst einmal Geld
Für 2026 hält Jerónimo Martins an seinem Ausblick fest. Der Fokus liegt auf Preiswettbewerbsfähigkeit, Netzwerkausbau und besseren Logistikprozessen. Das Investitionsprogramm soll im laufenden Jahr rund 1,2 Milliarden Euro erreichen.
Hinzu kommt der geplante Ausbau in Polen: Mehr als 120 neue Biedronka-Filialen sollen entstehen. Kurzfristig bleibt das eine Kostenfrage. Operativ zielt der Konzern aber klar darauf ab, künftiges Wachstum breiter abzusichern.
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