IBM Corp., US4592001014

International Business Machines-Aktie (US4592001014): Q1-Zahlen, KI-Fokus und Kursvolatilität im Blick

20.05.2026 - 20:19:29 | ad-hoc-news.de

International Business Machines steht nach soliden Q1-2026-Zahlen und spürbarer Kursvolatilität wieder im Fokus. Wie entwickelt sich das traditionsreiche Tech-Unternehmen im KI- und Cloud-Zeitalter und was bedeutet das für die IBM-Aktie an der NYSE und für Anleger in Deutschland?

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International Business Machines steht Anfang 2026 erneut im Rampenlicht, nachdem das Unternehmen robuste Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt und zugleich eine Phasen erhöhter Kursvolatilität durchlaufen hat, wie ein Überblicksbeitrag am 10.05.2026 schilderte, der sich auf die Aktie mit der ISIN US4592001014 bezog, laut ad-hoc-news.de Stand 10.05.2026.

Die IBM-Aktie notierte im Mai 2026 im Bereich um 193 US-Dollar, nachdem sie zu Jahresbeginn zeitweise deutlich höher gehandelt wurde, während ein deutscher Kursüberblick zuletzt einen Xetra-nahe orientierten Eurokurs von rund 193,18 Euro mit einem Tagesplus von rund 1 Prozent auswies, wie ein Kursmonitor erläuterte, der sich auf die Notierung und das Intraday-Spektrum zwischen 190,02 und 195,56 Euro bezog, laut FinanzNachrichten.de Stand 19.05.2026.

Stand: 20.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: IBM Corp.
  • Sektor/Branche: Informationstechnologie, IT-Dienstleistungen, Cloud und Software
  • Sitz/Land: Armonk, New York, USA
  • Kernmärkte: Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik mit Schwerpunkt auf globalen Unternehmenskunden
  • Wichtige Umsatztreiber: Software, Consulting, Infrastruktur, Hybrid-Cloud- und KI-Lösungen
  • Heimatbörse/Handelsplatz: New York Stock Exchange (Ticker IBM)
  • Handelswährung: US-Dollar

International Business Machines: Kerngeschäftsmodell

International Business Machines zählt zu den etabliertesten Technologiewerten weltweit und hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte von einem klassischen Hardwareanbieter zu einem breit aufgestellten Anbieter von Software, Consulting und Cloud-Diensten entwickelt. Das Geschäftsmodell ist stark auf Unternehmenskunden und öffentliche Einrichtungen ausgerichtet, die komplexe IT-Architekturen und branchenspezifische Lösungen benötigen und langfristige Verträge mit hoher Bindungswirkung eingehen.

Im Zentrum des aktuellen Geschäftsmodells steht eine Plattformlogik rund um Hybrid-Cloud- und KI-Anwendungen, die verschiedene IT-Umgebungen von Kunden miteinander verbindet. Dabei adressiert International Business Machines vor allem Unternehmen, die ihre bestehenden On-Premise-Systeme nicht vollständig in öffentliche Clouds verlagern wollen, sondern auf Mischformen aus privaten und öffentlichen Cloud-Infrastrukturen setzen. Diese Positionierung eröffnet dem Konzern die Möglichkeit, sowohl an klassischen Rechenzentrumsbudgets als auch an wachsenden Cloud-Investitionen zu partizipieren.

Die Erlöse von International Business Machines verteilen sich derzeit im Wesentlichen auf die Segmente Software, Consulting und Infrastructure, wobei wiederkehrende Umsätze aus Softwareabonnements und Wartungsverträgen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Hinzu kommen transaktionsabhängige Erträge aus Beratungsprojekten, Integrationsleistungen und Managed Services, die darauf abzielen, KI- und Cloud-Lösungen in bestehende IT-Landschaften von Kunden einzubetten und langfristig zu betreiben.

Der Konzern versucht, durch einen hohen Anteil an mission-kritischen Anwendungen, die in Finanzdienstleistungen, Industrie, Behörden und Gesundheitswesen genutzt werden, eine stabile Basis aus wiederkehrenden Umsätzen zu sichern. Gleichzeitig investiert International Business Machines intensiv in Forschung und Entwicklung mit Schwerpunkten bei künstlicher Intelligenz, Quantum Computing, Sicherheitslösungen und Automatisierungssoftware, um die bestehende Kundenbasis mit neuen Produkten zu bedienen und zusätzliche Nutzergruppen zu erschließen.

Ein weiterer Baustein des Kerngeschäftsmodells ist die strategische Partnerschaft mit anderen Technologieanbietern und Hyperscalern. International Business Machines stellt seine Hybrid-Cloud- und KI-Funktionen zunehmend offen über Schnittstellen bereit, wodurch Kunden etwa Workloads über verschiedene Plattformen verteilen können. Dadurch positioniert sich der Konzern als Integrator und Lösungsanbieter, der heterogene IT-Landschaften orchestriert, statt ausschließlich eigene geschlossene Systeme zu verkaufen.

Historisch war International Business Machines stark vom Verkauf von Großrechnern, Speichersystemen und zugehörigen Services abhängig, doch die vergangenen Jahre waren geprägt von einer schrittweisen Verschiebung hin zu margenstärkeren Softwareumsätzen. Diese Transformation wurde durch Portfolioanpassungen und Abspaltungen unterstützt, die den Fokus stärker auf Cloud, KI, Software und Beratung gelenkt haben, während klassische Infrastrukturaufgaben zunehmend separiert wurden.

Innerhalb dieses Rahmens versucht das Management, die Profitabilität über eine Kombination aus Kostenmanagement, Automatisierung, Standardisierung von Dienstleistungen und einer Verschiebung zugunsten von Abonnementmodellen zu erhöhen. Das Kerngeschäftsmodell basiert somit weniger auf einmaligen Hardwareverkäufen und stärker auf langfristigen Vertragsbeziehungen mit hoher Planbarkeit der Cashflows.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von International Business Machines

Zu den zentralen Umsatztreibern von International Business Machines zählen inzwischen vor allem das Softwaresegment und das Beratungsgeschäft, während klassische Hardwareerlöse eine geringere Rolle spielen. Im Softwarebereich stehen hybride Cloudangebote, automatisierte Prozesslösungen, Sicherheitssoftware und Datenmanagementprodukte im Vordergrund, die häufig als Abonnement mit regelmäßigen Zahlungen strukturiert sind und dadurch einen stabilen Beitrag zu den wiederkehrenden Konzernumsätzen leisten.

Ein besonders beachteter Wachstumstreiber ist der Ausbau von KI-Funktionen, die in verschiedenen Produkten und Plattformen integriert werden. International Business Machines stellt seinen Unternehmenskunden KI-gestützte Werkzeuge für Automatisierung, Datenanalyse und Kundeninteraktion zur Verfügung. Dazu zählen etwa Lösungen, mit denen Unternehmen unstrukturierte Daten auswerten, Entscheidungsprozesse unterstützen oder Serviceprozesse automatisieren können. Diese Angebote knüpfen an frühere KI-Generationen an und werden inzwischen enger mit Cloud- und Sicherheitsfunktionen verzahnt.

Das Beratungsgeschäft von International Business Machines unterstützt Kunden bei der Modernisierung ihrer IT-Landschaften, der Migration in hybride Cloudumgebungen und der Einführung von KI-Technologien. Dabei umfasst das Angebot sowohl strategische Beratung als auch Implementierungsleistungen und das anschließende Management der Systeme. Da viele große Unternehmen auf langfristige Transformationsprogramme setzen, können erfolgreiche Beratungsprojekte zu Folgeaufträgen und längerfristigen Serviceverträgen führen, was die Visibilität der Umsätze erhöht.

Im Infrastrukturbereich erzielt International Business Machines weiterhin Erlöse mit Großrechnersystemen, Speichersystemen und dazugehörigen Services, die insbesondere in regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen und im öffentlichen Sektor genutzt werden. Diese Systeme gelten häufig als geschäftskritisch und unterliegen strengen Verfügbarkeits- und Sicherheitsanforderungen, was eine gewisse Preissetzungsmacht verschaffen kann. Gleichzeitig ist dieser Bereich kapitalintensiver und unterliegt dem technologischen Wandel, der zu regelmäßigen Produktzyklen führt.

Ein zusätzlicher Treiber ergibt sich aus dem engen Zusammenspiel von Hardware, Software und Services. Kunden, die etwa die neueste Generation von Großrechnern einsetzen, greifen häufig auch auf Sicherheits-, Datenbank- und Automatisierungslösungen von International Business Machines zurück und lassen sich von den Beratungseinheiten bei Architekturdesign, Implementierung und Betrieb unterstützen. Dadurch entstehen Cross-Selling- und Upselling-Potenziale, die das Unternehmen durch Portfoliointegration und gemeinsame Vertriebsansätze zu heben versucht.

Besonders für den europäischen Markt spielen branchenspezifische Lösungen eine wichtige Rolle, etwa für Banken, Versicherungen, Industrieunternehmen und öffentliche Verwaltungen. International Business Machines entwickelt hierfür spezialisierte Softwarepakete und Beratungsangebote, die regulatorische Anforderungen und lokale Marktbesonderheiten berücksichtigen. Diese branchennahen Lösungen können die Bindung an den Anbieter vertiefen und Wechselbarrieren erhöhen, was sich mittel- bis langfristig stabilisierend auf den Umsatz auswirken kann.

Ein weiterer struktureller Treiber ist das globale Partnernetzwerk, über das International Business Machines seine Technologien bei Kunden implementiert. Systemintegratoren, Beratungsunternehmen und Reseller nutzen dabei Produkte und Plattformen des Konzerns, um eigene Lösungen aufzubauen. In vielen Fällen fungiert International Business Machines als Technologieanker, während Partnerunternehmen die Implementierung übernehmen. Dies ermöglicht eine breitere Marktdurchdringung, ohne in allen Regionen eigene große Vertriebs- und Beraterteams vorhalten zu müssen.

In der Summe ergibt sich für International Business Machines ein Geschäftsprofil, das zunehmend von wiederkehrenden Softwareerlösen, wachstumsorientierten Beratungsumsätzen und einer weiterhin bedeutsamen, aber weniger dominierenden Infrastrukturkomponente geprägt ist. Wie stark die einzelnen Segmente zum Wachstum beitragen, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell Unternehmen weltweit ihre IT-Architekturen modernisieren und in KI- sowie Cloudlösungen investieren.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

International Business Machines agiert in einem Sektor, der durch rasche technologische Umbrüche, hohe Investitionen und intensive Konkurrenz geprägt ist. Die Branchenentwicklungen in den Bereichen Cloud, künstliche Intelligenz, Cyber-Sicherheit und Datenanalyse zählen dabei zu den entscheidenden Einflussfaktoren für die künftige Geschäftsentwicklung. Unternehmen weltweit stehen vor der Herausforderung, ihre IT-Landschaften zu modernisieren und gleichzeitig regulatorische Vorgaben, Datensouveränität und Kostenaspekte im Blick zu behalten.

Im Cloud- und KI-Segment konkurriert International Business Machines mit einer Reihe großer Technologieanbieter, darunter globale Hyperscaler und spezialisierte Softwarehäuser. Während einige Wettbewerber stark auf öffentliche Cloudplattformen setzen, positioniert sich International Business Machines als Experte für hybride Multi-Cloud-Szenarien und branchenspezifische KI-Lösungen. Diese Nischenposition soll insbesondere Kunden ansprechen, die eine differenzierte Steuerung ihrer Workloads zwischen On-Premise-Umgebungen und mehreren Cloudanbietern anstreben.

Die Wettbewerbssituation ist dabei von einer hohen Innovationsgeschwindigkeit geprägt, da Anbieter regelmäßig neue Funktionen, Preismodelle und Plattformdienste auf den Markt bringen. Für International Business Machines bedeutet dies, dass kontinuierliche Forschung und Entwicklung, gezielte Akquisitionen und Partnerschaften entscheidend sind, um im Markt sichtbar zu bleiben und Kunden mit aktuellen Angeboten zu versorgen. Gleichzeitig erlaubt die langjährige Kundenbasis im Unternehmens- und Behördenumfeld eine gewisse Stabilität, da komplexe IT-Landschaften häufig nur schrittweise angepasst werden.

Im Beratungsumfeld ist International Business Machines mit global tätigen Dienstleistern und spezialisierten Consultinghäusern konfrontiert. Die Nachfrage nach digitalen Transformationsprojekten ist in vielen Branchen hoch, was grundsätzlich positive Rahmenbedingungen schafft. Allerdings steigt auch der Druck, Beratungsleistungen stärker zu standardisieren, automatisieren und mit Softwareangeboten zu verzahnen, um Effizienzgewinne zu realisieren. Der Konzern versucht, diese Entwicklung zu nutzen, indem Beratungsprojekte eng an die jeweiligen Technologieplattformen gekoppelt werden.

In Europa und speziell in Deutschland ist der Markt von regulatorischen Vorgaben, Datenschutzanforderungen und branchenspezifischen Standards geprägt. International Business Machines adressiert diese Gegebenheiten durch lokale Rechenzentrumsangebote, branchenspezifische Lösungen und Kooperationen mit regionalen Partnern. Für deutsche Unternehmen, die ihre IT modernisieren und zugleich Datensouveränität sicherstellen wollen, können hybride Szenarien mit internationalen Cloud- und KI-Anbietern eine Rolle spielen, wobei auch etablierte Technologiepartner mit globaler Erfahrung gefragt sind.

Die Entwicklung in den Bereichen Quantum Computing und Hochleistungsrechnen gilt als weiterer Branchentrend, den International Business Machines aktiv mitgestaltet. Forschungs- und Pilotprojekte in diesem Feld zielen langfristig darauf ab, völlig neue Rechenkapazitäten für komplexe Optimierungs- und Simulationsaufgaben zu erschließen. Für das Tagesgeschäft der kommenden Jahre steht jedoch die schrittweise Integration von KI-Funktionen in klassische Geschäftsprozesse im Vordergrund, während Quantum-Initiativen eher als längerfristiger potenzieller Wachstumshebel zu betrachten sind.

Die Wettbewerbsposition von International Business Machines hängt letztlich stark davon ab, wie gut es dem Unternehmen gelingt, aus seiner historischen Stärke im Unternehmensumfeld in Kombination mit der neuen Ausrichtung auf Cloud und KI einen nachhaltigen Vorsprung zu erzielen. Kundenorientierung, die Fähigkeit zur Integration heterogener Systeme und die Qualität des Beratungsangebots zählen dabei zu den zentralen Differenzierungsmerkmalen im Wettbewerb.

Warum International Business Machines für deutsche Anleger relevant ist

Für Anleger in Deutschland ist International Business Machines in mehrfacher Hinsicht von Interesse. Zum einen gehört die Aktie mit dem Ticker IBM seit vielen Jahren zu den etablierten Werten am US-Markt und ist Bestandteil wichtiger US-Indizes, was die Wahrnehmung in der globalen Anlegerschaft erhöht. Zum anderen sind zahlreiche deutsche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Kunden oder Partner, sodass Entwicklungen bei International Business Machines auch unmittelbare Konsequenzen für IT-Projekte im deutschsprachigen Raum haben können.

Die Aktie ist für deutsche Privatanleger über verschiedene Handelsplätze zugänglich, darunter auch Plattformen, die Kurse in Euro bereitstellen. Ein deutscher Kursüberblick nannte zuletzt einen Eurokurs von rund 193,18 Euro mit einem leichten Tagesplus und erläuterte eine Handelsspanne zwischen 190,02 und 195,56 Euro, wie ein Kursmonitor darstellte, laut FinanzNachrichten.de Stand 19.05.2026. Für Anleger, die ihre Portfolios geografisch diversifizieren wollen, kann ein global ausgerichteter Technologiewert damit eine Möglichkeit zur Streuung darstellen.

Darüber hinaus spielt die Rolle von International Business Machines in Zukunftsthemen wie KI, Cloud und Automatisierung eine wichtige Rolle für die Industrie in Deutschland, insbesondere im Maschinenbau, in der Automobilindustrie und im Finanzsektor. Viele dieser Branchen stehen vor tiefgreifenden Transformationsprozessen, bei denen digitale Plattformen, Datenanalysen und automatisierte Prozesse eine zentrale Rolle übernehmen. Technologieanbieter, die in diesen Bereichen aktiv sind, können indirekt auch die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen beeinflussen.

Hinzu kommt, dass große US-Technologiewerte wie International Business Machines häufig eine Reihe von Investorenformaten bedienen, darunter klassische Aktien, in Deutschland handelbare Zertifikate und Fondsbeteiligungen. Veränderungen in der Geschäftsentwicklung des Konzerns können sich daher nicht nur auf Direktinvestments in die Aktie auswirken, sondern auch auf Finanzprodukte, die auf Indizes oder Branchenbaskets basieren, in denen International Business Machines vertreten ist.

Für deutsche Anleger ist außerdem von Bedeutung, dass Währungsbewegungen zwischen Euro und US-Dollar den in Euro gemessenen Wert einer in US-Dollar notierten Aktie beeinflussen. Da International Business Machines seine Umsätze überwiegend in US-Dollar erwirtschaftet, während deutsche Investoren die Wertentwicklung häufig in Euro betrachten, kann die Wechselkursentwicklung einen zusätzlichen Faktor darstellen, der neben der operativen Entwicklung und der Kursbewegung in US-Dollar zu berücksichtigen ist.

Welcher Anlegertyp könnte International Business Machines in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein

International Business Machines könnte insbesondere für Anleger interessant sein, die einen Fokus auf etablierte, global tätige Technologiekonzerne legen und Wert auf ein Geschäftsmodell mit einem hohen Anteil wiederkehrender Einnahmen legen. Das Unternehmen verfügt über eine lange Unternehmensgeschichte, eine breite Kundenbasis und ein Portfolio, das von KI und Cloud bis hin zu Beratungs- und Infrastrukturlösungen reicht, wodurch ein diversifiziertes Profil innerhalb des Technologiesektors entsteht.

Anleger, die stark wachstumsorientierte Strategien verfolgen und vor allem auf junge, noch nicht etablierte Technologieunternehmen setzen, sollten berücksichtigen, dass International Business Machines traditionell weniger als reiner Wachstumswert wahrgenommen wird, sondern eher als etablierter Player mit Fokus auf Stabilität und planbaren Cashflows. Das Renditeprofil kann sich dadurch von schnell wachsenden, aber volatileren Technologieunternehmen unterscheiden, bei denen ein großer Teil der Bewertung an zukünftige Wachstumserwartungen geknüpft ist.

Für risikoaverse Anleger kann die langjährige Präsenz von International Business Machines an den Kapitalmärkten eine gewisse Orientierung bieten. Dennoch bleibt die Aktie Teil eines Zyklus, der von technologischen Trends, Investitionsentscheidungen der Unternehmenskunden und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage abhängt. Veränderungen im Investitionsverhalten von Unternehmen, etwa bei IT-Budgets oder Cloud-Projekten, können sich spürbar auf die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen auswirken.

Anleger, die Investitionen in diesem Segment erwägen, sollten sich bewusst sein, dass der Technologiesektor als Ganzes eine höhere Kursvolatilität aufweisen kann als traditionell defensivere Branchen. Dies zeigte sich auch bei der IBM-Aktie, die im Zeitraum der jüngsten Quartalsberichterstattung wieder stärkere Kursausschläge verzeichnete, wie ein Marktüberblick zur Aktie hervorhob, laut ad-hoc-news.de Stand 10.05.2026. Kurzfristige Schwankungen können daher stärker ausfallen als in weniger zyklischen Sektoren.

Vorsicht ist auch bei Anlegern angebracht, die nur sehr kurze Anlagehorizonte verfolgen und auf schnelle Kursgewinne ausgerichtet sind. Da die Geschäftsentwicklung von International Business Machines maßgeblich von mittelfristigen Transformationsprojekten bei Unternehmenskunden bestimmt wird, können sich wesentliche Veränderungen im operativen Geschäft eher über längere Zeiträume als innerhalb weniger Wochen oder Monate niederschlagen.

Risiken und offene Fragen

Die weitere Entwicklung von International Business Machines ist mit einer Reihe von Chancen, aber auch mit Risiken verbunden. Ein wesentliches Risiko ergibt sich aus der anhaltenden technologischen Disruption im IT-Sektor. Neue Marktteilnehmer, innovative Geschäftsmodelle und sich wandelnde Kundenanforderungen können dazu führen, dass etablierte Lösungen schneller als erwartet durch neue Technologien ersetzt werden. International Business Machines muss daher kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investieren, um seine Produktpalette aktuell zu halten und frühzeitig auf Trends zu reagieren.

Ein weiteres Risiko besteht in der Implementierungs- und Integrationskomplexität großer IT-Projekte. Verzögerungen, Budgetüberschreitungen oder technische Probleme können nicht nur die Profitabilität einzelner Projekte belasten, sondern auch die Kundenbeziehung beeinflussen. Im Beratungs- und Servicegeschäft ist Vertrauen ein entscheidender Faktor, weshalb erfolgreiche Projektumsetzungen für den langfristigen Erfolg von International Business Machines von zentraler Bedeutung sind.

Darüber hinaus ist das Unternehmen Risiken ausgesetzt, die aus geopolitischen Entwicklungen, regulatorischen Veränderungen und Datenschutzanforderungen entstehen. In Märkten mit strengen Regeln zur Datenverarbeitung können Anpassungen an Produkten und Prozessen erforderlich werden, die mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Zugleich kann die Nachfrage nach sicheren, rechtskonformen Lösungen in diesen Regionen steigen, was Chancen eröffnet, sofern entsprechende Angebote bereitstehen.

Weitere Unsicherheiten resultieren aus möglichen Währungsschwankungen, da International Business Machines global tätig ist und Einnahmen in verschiedenen Währungen erzielt. Für Anleger in Deutschland kann insbesondere das Verhältnis von Euro und US-Dollar Einfluss auf die in Euro gemessene Rendite haben. Ergänzend spielen makroökonomische Faktoren wie das allgemeine Investitionsklima, Zinsentwicklungen und das Wachstum der Weltwirtschaft eine Rolle, da sie sich auf die IT-Budgets der Unternehmenskunden auswirken können.

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Fazit

International Business Machines befindet sich Anfang 2026 in einer Phase, in der sich die strategische Neuausrichtung auf Cloud, KI, Software und Beratungsleistungen immer stärker in der operativen Entwicklung widerspiegelt, während traditionelle Infrastrukturerlöse an relativer Bedeutung verlieren. Die jüngsten Quartalszahlen unterstreichen, dass der Konzern in wichtigen Zukunftsfeldern präsent ist und zugleich an einer Stabilisierung wiederkehrender Umsätze arbeitet. Zugleich bleibt die Aktie Teil eines wettbewerbsintensiven Umfelds, in dem kontinuierliche Innovation und erfolgreiche Umsetzung von Kundenprojekten entscheidend sind. Für Anleger in Deutschland ist International Business Machines sowohl aufgrund der globalen Rolle im Technologiesektor als auch wegen der zahlreichen Berührungspunkte mit der heimischen Wirtschaft ein relevanter Beobachtungsfall, dessen weitere Entwicklung eng von technologischen Trends, Investitionsentscheidungen der Unternehmenskunden und makroökonomischen Rahmenbedingungen geprägt sein dürfte.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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