Iberdrola, Stromverträge

Iberdrola: 5 neue Stromverträge in Italien

08.05.2026 - 03:54:18 | boerse-global.de

Iberdrola modernisiert Pumpspeicher in Spanien und schließt neue Stromlieferverträge in Italien ab. Der Gewinn stieg im ersten Quartal deutlich.

Iberdrola: 5 neue Stromverträge in Italien - Foto: über boerse-global.de
Iberdrola: 5 neue Stromverträge in Italien - Foto: über boerse-global.de

Iberdrola drückt beim Umbau des europäischen Energiesystems aufs Tempo. Der spanische Versorger meldet Fortschritte bei Großprojekten in der Heimat und neue Deals in Italien. Das Ziel: mehr Stabilität im Netz und langfristige Verträge mit der Industrie.

Mehr Speicherpower in Spanien

In Cáceres hat Iberdrola das Pumpspeicherkraftwerk Valdecañas modernisiert. Die Anlage leistet nun 355 Megawatt zusätzlich. Parallel dazu speichert sie künftig 210 Gigawattstunden mehr Energie. Das entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 60.000 Haushalten.

Ein Batteriesystem mit 15 Megawatt ergänzt die Anlage nun als Hybridlösung. Damit steigt die gesamte Pumpspeicherkapazität des Konzerns in Spanien auf über 4,2 Gigawatt. Diese Infrastruktur hilft dabei, schwankende Erträge aus Wind und Sonne besser auszugleichen.

Expansion auf dem italienischen Markt

In Italien sichert sich der Konzern derweil neue Marktanteile. Fünf langfristige Stromlieferverträge mit Industriekunden aus der Chemie- und Lebensmittelbranche wurden unterzeichnet. Diese Verträge basieren auf dem „Energy Release 2.0“-Modell.

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Hinter den Abschlüssen stehen neue Solarparks mit einer Leistung von 90 Megawatt. Insgesamt hat Iberdrola in Italien damit bereits 5 Millionen Megawattstunden Strom verkauft. Der Fokus liegt auf Unternehmenskunden, die planbare Energiekosten suchen.

Starke Zahlen stützen den Kurs

Die Expansion folgt auf ein erfolgreiches Auftaktquartal. Iberdrola steigerte den bereinigten Nettogewinn um 11,4 Prozent auf 1,865 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte derweil auf gut 4 Milliarden Euro.

An der Börse spiegelt sich die Entwicklung wider. Die Aktie legte im Jahresvergleich um fast 27 Prozent zu. Aktuell notiert das Papier bei 19,66 Euro, knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt.

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Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem Gewinnplus von mehr als acht Prozent. Die Lieferketten scheinen robust. Der Konzern hat bereits 93 Prozent der strategischen Ausrüstung für Projekte bis 2028 vertraglich gesichert.

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