Friedrich Vorwerk Aktie: 0,81 Euro verfehlt Erwartung
17.05.2026 - 02:45:46 | boerse-global.deFriedrich Vorwerk liefert zum Jahresauftakt zweistellige Wachstumsraten. An der Börse herrscht dennoch Katerstimmung. Während die operativen Kennzahlen nach oben schießen, straften Anleger die Aktie ab. Eine spezifische Kennzahl blieb hinter den hohen Markterwartungen zurück.
Operativer Sprung beim EBITDA
Der Umsatz stieg im ersten Quartal um fünf Prozent auf 139 Millionen Euro. Parallel dazu verbesserte sich die Produktionsleistung um rund 14 Prozent. Dieser Zuwachs resultiert maßgeblich aus einem veränderten Projektmix. Ein höherer Anteil an Arbeitsgemeinschaften stützte die Leistung des Infrastruktur-Spezialisten.
Das EBITDA kletterte um 75 Prozent auf 31,8 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 22,8 Prozent. Das bereinigte EBIT verdoppelte sich derweil nahezu auf 24,1 Millionen Euro. Vor allem das Stromsegment trieb das Geschäft an und steuerte über die Hälfte zum Gesamtumsatz bei.
Kursrutsch trotz voller Auftragsbücher
Trotz dieser Zuwächse verlor die Aktie zuletzt deutlich an Boden. Allein in den vergangenen sieben Tagen gab der Kurs um über 13 Prozent nach. Am Freitag schloss das Papier bei 68,55 Euro.
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Damit summiert sich das Minus seit Jahresbeginn auf fast 20 Prozent. Auslöser für den jüngsten Verkaufsdruck war der Gewinn je Aktie. Mit 0,81 Euro verfehlte Friedrich Vorwerk die Markterwartung.
Marktbeobachter führen die Abweichung unter anderem auf schwierige Wetterbedingungen in Norddeutschland zurück. Diese belasteten den operativen Betrieb im Winterquartal stärker als erhofft. Das Umsatzwachstum konnte dies jedoch nicht bremsen.
Rekordbestand an Aufträgen
Die langfristigen Perspektiven erscheinen derweil stabil. Der Auftragseingang schoss auf 192,1 Millionen Euro hoch — mehr als das Doppelte des Vorjahreswertes. Der gesamte Auftragsbestand lag Ende März bei über einer Milliarde Euro.
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Das Management hält an den Zielen für das Gesamtjahr fest. Die Prognose sieht einen Umsatz zwischen 730 und 780 Millionen Euro vor. Das EBITDA soll am Jahresende einen Wert von bis zu 180 Millionen Euro erreichen.
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