Eni Aktie: Apollo und KKR für Milliarden-Deal im Gespräch
13.05.2026 - 04:49:48 | boerse-global.deEni nutzt die Gunst der Stunde am Kapitalmarkt. Der italienische Energiekonzern sammelt Milliarden in den USA ein. Parallel dazu plant das Management den Teilverkauf wichtiger Infrastruktur.
Rekordnachfrage nach neuen US-Anleihen
In dieser Woche platzierte Eni zwei Anleihen im Gesamtwert von drei Milliarden Dollar. Das Interesse war gewaltig. Rund 240 Investoren boten insgesamt 15 Milliarden Dollar an.
Die Tranchen laufen bis 2036 und 2056. Sie bieten Kupons von 5,25 und 6,00 Prozent. Das Geld fließt in die allgemeine Konzernfinanzierung.
Strategischer Umbau der LNG-Finanzierung
Parallel dazu arbeitet der Konzern an einer neuen Finanzstruktur für seine schwimmenden Flüssigerdgas-Anlagen. Eni will über eine Zweckgesellschaft frisches Kapital gewinnen. Das Unternehmen hat dafür die Investmentbank Morgan Stanley beauftragt.
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Es geht um Anlagen in Mosambik und im Kongo. Eni verhandelt mit großen Infrastrukturfonds wie Apollo und KKR. Das Ziel: mindestens eine Milliarde Euro einsammeln.
Das frische Kapital stützt die ehrgeizigen Pläne in Afrika. Allein in Libyen plant Eni bis 2028 Investitionen von zehn Milliarden Euro. Trotz dieser Ausgaben läuft ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm.
Die Strategie kommt an der Börse gut an. Seit Jahresbeginn legte die Aktie um fast 44 Prozent zu. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Plus von 76 Prozent.
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Aktuell notiert das Papier bei 23,74 Euro. Damit bleibt der Kurs in Schlagdistanz zum bisherigen Jahreshoch.
Eni balanciert derzeit zwischen teuren Großprojekten und hohen Ausschüttungen. Die hohe Nachfrage nach den neuen Anleihen belegt das Vertrauen der Gläubiger. Die kommenden Verhandlungen mit den Infrastrukturfonds entscheiden nun über den weiteren finanziellen Spielraum.
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