Energy Vault Aktie: 156 Prozent Umsatzsprung im Q1
22.05.2026 - 17:27:42 | boerse-global.deEnergy Vault treibt seine Expansion voran: Der Spezialist für Energiespeicher und KI-Infrastruktur holt einen erfahrenen Branchenmanager an Bord und steigt in den japanischen Markt ein. Die Aktie bleibt dennoch unter Druck – sie notiert bei 4,59 Euro, rund zehn Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. An der Börse mischt sich Optimismus mit Skepsis.
Neuer President für Asset Vault
Mit Cory Magnuson übernimmt ein erfahrener IPP-Manager die Führung der Asset-Vault-Sparte. Magnuson war zuletzt Finanzchef von Spearmint Energy. Die Sparte verwaltet ein Portfolio von über 1,1 Gigawatt – ein Mix aus Energie- und KI-Infrastruktur. Das langfristige Ziel: eine globale Pipeline von mehr als 3 Gigawatt. Bis 2030 will Energy Vault auf eine installierte Kapazität von 4 Gigawatt kommen, die wiederkehrende EBITDA-Run-Rate soll dann bei über 1,8 Milliarden Dollar liegen.
Japan-Einstieg mit 850 Megawatt
Parallel dazu eröffnet das Unternehmen ein neues Standbein in Japan. Energy Vault kauft ein 850-Megawatt-BESS-Portfolio (Batteriespeicher). Davon befinden sich 350 Megawatt in fortgeschrittener Entwicklung. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2028 geplant. Der japanische Markt wächst im Energiespeicherbereich mit einer jährlichen Rate von über 50 Prozent – ein Grund für den Schritt.
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Finanzprognose und anhaltende Verluste
Für 2026 erwartet Energy Vault einen Umsatz zwischen 225 und 300 Millionen Dollar bei Bruttomargen von 15 bis 25 Prozent. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 156 Prozent auf 21,9 Millionen Dollar. Der Projektbestand liegt bei über 1,3 Milliarden Dollar. Dennoch schreibt das Unternehmen weiterhin Nettoverluste – ein Punkt, der Kritiker auf den Plan ruft.
Analysten zeigen sich gespalten. Cantor Fitzgerald bewertet die Aktie mit „Overweight“. Andere Marktbeobachter sehen angesichts der Verluste spekulative Risiken.
Die Aktie selbst schwankt heftig: Auf Jahressicht legte sie um über 400 Prozent zu, seit Jahresbeginn jedoch nur um knapp zehn Prozent. In den vergangenen sieben Tagen fiel der Kurs um zehn Prozent. Der RSI liegt bei 34,4 – nahe der überverkauften Zone.
Ob die Expansionspläne und der Japan-Einstieg reichen, um die Profitabilität zu drehen, bleibt offen. Der Markt wird genau verfolgen, ob die Ausbauziele in konkretes Wachstum münden. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, wie weit Energy Vault auf dem Weg zu 4 Gigawatt Kapazität und einem nachhaltigen Gewinn ist.
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