Boston Scientific: 5,2 Milliarden Umsatz im Q1
08.05.2026 - 01:33:00 | boerse-global.deBoston Scientific reagiert auf den Druck des Kapitalmarkts. Nach der jüngsten Hauptversammlung verabschiedet sich der Medizintechnik-Konzern von starren Hürden bei Abstimmungen. Während die Aktionäre mehr Mitsprache erhalten, dämpft das Management parallel dazu die Erwartungen für das restliche Jahr.
Mehr Macht für die einfache Mehrheit
Die Aktionäre stimmten für die Abschaffung der sogenannten Supermajority-Regeln. Bisher blockierten hohe Hürden bei der Stimmenanzahl wichtige strukturelle Entscheidungen im Unternehmen. Künftig reicht eine einfache Mehrheit aus, um grundlegende Änderungen an der Satzung vorzunehmen.
Parallel dazu bestätigten die Anteilseigner alle zehn nominierten Direktoren im Amt. Diese müssen nun den Kurs in einer Phase zahlreicher Übernahmen halten. Ferner stimmten die Investoren einer Ausweitung des Mitarbeiter-Aktienprogramms zu, um die Belegschaft stärker am Unternehmenserfolg zu beteiligen.
Hürden für Sonderversammlungen bleiben
Nicht jeder Reformvorschlag fand eine Mehrheit. Die Pläne, das Recht auf außerordentliche Versammlungen auszuweiten, scheiterten deutlich. Sowohl ein Vorschlag des Managements für eine 25-Prozent-Hürde als auch eine noch weitergehende Aktionärsforderung erhielten eine Absage.
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Anleger scheinen hier Wert auf Stabilität zu legen. Zu niedrige Hürden für unangekündigte Versammlungen könnten den operativen Fokus stören. Indes bleibt die Bilanzprüfung in bekannten Händen: Ernst & Young wurde erneut als Wirtschaftsprüfer bestätigt.
Vorsichtiger Ausblick belastet den Kurs
Operativ lieferte Boston Scientific im ersten Quartal ein Umsatzplus von 11,6 Prozent auf rund 5,2 Milliarden Dollar ab. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 0,80 Dollar. Dennoch kämpft die Aktie mit massivem Vertrauensentzug. Seit Jahresanfang verlor das Papier rund 40 Prozent an Wert.
Mit einem aktuellen Kurs von 48,23 Euro notiert der Titel nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief. Ein Grund für die Skepsis ist die konkretisierte Prognose. Das Management erwartet für das Gesamtjahr nur noch ein organisches Umsatzwachstum zwischen 6,5 und 8,0 Prozent.
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Die Integration der jüngsten Zukäufe steht nun im Fokus des neu gewählten Boards. Das Erreichen der angepassten Wachstumsziele am oberen Ende der Spanne von acht Prozent gilt als Voraussetzung für eine Bodenbildung der Aktie.
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