Applied Digital Aktie: 7,5-Milliarden-Vertrag für Delta Forge 1
18.05.2026 - 09:53:18 | boerse-global.deApplied Digital beschleunigt den Ausbau seiner Infrastruktur mit frischem Kapital. Der Konzern hat eine besicherte Überbrückungsfinanzierung über 300 Millionen Dollar abgeschlossen, angeführt von Goldman Sachs. Das Geld fließt in den Bau des dritten KI-Rechenzentrums in North Dakota.
Der Schritt passt zu einer aggressiven Wachstumsstrategie. Parallel dazu hat das Unternehmen einen weiteren großen Ankerkunden an Land gezogen: Ein 15-jähriger Mietvertrag über 7,5 Milliarden Dollar für die Anlage Delta Forge 1. Nach diesem Abschluss übersteigen die geplanten Vertragsumsätze des Unternehmens 23 Milliarden Dollar.
Wachstum trifft auf Kapitalbedarf
Die Zahlen zeigen, warum Applied Digital am Markt viel Aufmerksamkeit bekommt. Im jüngsten Quartal legte der Umsatz um 139,3 Prozent auf 108,55 Millionen Dollar zu. Die Expansion kostet jedoch Geld. Der Konzern verbrennt weiter Kapital, während mehrere groß angelegte Bauprojekte gleichzeitig laufen.
Genau darin liegt der Kern des Geschäftsmodells. Je schneller die Rechenzentren wachsen, desto größer wird auch der Finanzierungsbedarf. Die neue Bridge-Finanzierung verschafft Luft für den nächsten Bauabschnitt, erhöht aber zugleich die Komplexität der Bilanz.
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Analysten bleiben zuversichtlich
An der Börse reagierte die Aktie zuletzt schwächer und schloss am 15. Mai bei 42,56 Dollar. Auf Sicht eines Monats legte sie dennoch um 34,98 Prozent zu, seit Jahresbeginn sogar um 51,41 Prozent. Die Kursentwicklung bleibt damit sehr beweglich.
Die Analystenstimmung fällt weiter freundlich aus. Der Konsens lautet auf „Moderate Buy“. Roth MKM sieht Potenzial bis 65 Dollar, Northland Securities bis 56 Dollar. Eine weitere Schätzung taxiert den fairen Wert auf 52,80 Dollar und damit auf rund 20 Prozent Spielraum nach oben.
Risiken bleiben sichtbar
Trotz der starken Auftragslage ist das Profil nicht risikofrei. Applied Digital hängt an wenigen großen Kunden. Hinzu kommt die Gefahr einer Verwässerung, falls der Kapitalbedarf weiter steigt. Auch die Beteiligung an ChronoScale Corporation bleibt ein Faktor, während das Unternehmen seine High-Performance- und KI-Projekte weiter verzahnt.
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Belastend war zuletzt auch die Profitabilität. Der Verlust je Aktie lag im Quartal bei 0,36 Dollar und damit deutlich unter den erwarteten 0,13 Dollar. Der nächste wichtige Prüfstein wird sein, ob der Konzern den Kapitaleinsatz in North Dakota in planbare Vertragsumsätze und später in belastbare Erträge übersetzen kann.
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