Apex Critical Metals Aktie: 2,63 Millionen CAD Verlust
02.07.2026 - 19:39:55 | boerse-global.de
Der kanadische Explorationskonzern Apex Critical Metals weitet seine Verluste drastisch aus. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende April 2026 stieg der Nettoverlust auf 2,63 Millionen kanadische Dollar – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum (1,28 Mio. CAD). Kumuliert über neun Monate beträgt das Minus sogar 10,39 Mio. CAD, verglichen mit 2,24 Mio. CAD vor einem Jahr.
Der unveränderte Verlust je Aktie von 0,03 CAD täuscht: Das Unternehmen investiert massiv in seine nordamerikanischen Seltene-Erden- und Niob-Projekte.
Die Aktie notiert aktuell bei 0,93 Euro – ein Minus von 7,09 Prozent an diesem Donnerstag. Gemessen am 52-Wochen-Hoch von 3,00 Euro (Oktober 2025) beträgt der Verlust knapp 69 Prozent. Auf Jahressicht steht dagegen ein Plus von 104 Prozent.
Zwei Flaggschiffe, eine Strategie
Apex konzentriert sich auf Karbonatit- und alkalische Gesteinsvorkommen. Das Vorzeigeprojekt ist der Rift Rare Earth Project in Nebraska, eingebettet in den Elk-Creek-Karbonatit-Komplex. Historische Bohrungen haben dort bereits breite Zonen mit hochgradigen Seltene-Erden-Mineralisierungen identifiziert.
Parallel dazu entwickelt Apex das hundertprozentige Cap Critical Minerals Project in British Columbia. Rund 85 Kilometer nordöstlich von Prince George erstreckt sich ein Niob-im-Boden-Trend über 1,8 Kilometer. Frühere Bohrungen bestätigten einen Niob-Fund mit 0,59 Prozent Nb?O? über 36 Meter.
Bohrkampagnen 2026 laufen
Das Unternehmen hat bereits die diesjährige Explorationssaison am Cap-Projekt gestartet. Vier Bohrlöcher mit insgesamt rund 1.200 Metern sind geplant. Zwei tiefere Löcher sollen erstmals eine große magnetische Anomalie von 2,2 mal 1,8 Kilometern testen. Zudem wollen die Geologen die Niob-Entdeckung von 2025 bei CAP25-006 auf mögliche Erweiterungen prüfen.
Am Rift-Projekt läuft das Programm parallel. Nach einer kürzlich abgeschlossenen Finanzierung über 15,0005 Millionen Dollar peilt Apex bis September 2026 insgesamt 22.000 bis 25.000 Bohrmeter an. Eine erste Mineralressourcenschätzung ist für das erste Quartal 2027 geplant. Hinzu kommen vorbereitende mineralogische und metallurgische Arbeiten in der zweiten Jahreshälfte.
Die steigenden Verluste sind kein Alarmzeichen – sie finanzieren den nächsten Schritt. Ein erster Ressourcenschätztermin im Frühjahr 2027 wird zeigen, ob sich die Investitionen auszahlen.
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