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BÖRSENLEXIKON ARTIKEL

Zinsstruktur-Erwartungstheorie, Unterstellt

Zinsstruktur-Erwartungstheorie (expectation hypothesis of interest term structure)

Unterstellt wird hier eine Arbitrage-Beziehung zwischen kurzfristigen und langfristigen Zinssätzen. Danach bildet sich der Langfrist-Zinssatz als Durchschnitt der aktuellen und der erwarteten zukünftigen Kurzfristzinsen. Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2007, S. 30 f. (Zinsverbund; empirische Tests; Einfluss der Geldpolitik): Zinsstrukturkurve (yield curve): Graphische Darstellung, welche das Verhältnis von Zinssatz bzw. Rendite und Restlaufzeit von Schuldverschreibungen mit gleichem Kreditrisiko, jedoch unterschiedlicher Fälligkeit zu einem gegebenen Zeitpunkt beschreibt. Die Steigung der Zinsstrukturkurve kann als die Differenz zwischen den Zinssätzen für zwei ausgewählte Restlaufzeiten errechnet werden. -Die EZB veröffentlicht seit Juli 2006 geschäftstäglich Zinsstrukturkurven, die auf der Grundlage von auf EUR lautenden Staatsanleihen des Eurogebiets berechnet werden. Siehe Credit Default Swap-Spreads. Vgl. Monatsbericht der EZB vom Februar 2006, S. 28 ff. (Darlegungen in Bezug auf die USA), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2006, S. 63 f. (Projektion bis 2050 anhand der Alterung der Gesellschaft), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2006, S. 34 ff. (Abflachung der Zinsstrukturenkurve erklärt; mit Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom August 2007, S. 36 f. (Zinsstrukturenkurven und Break-even-Inflationsraten; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Februar 2008, S. 105 ff. (ausführliche Darstellung; viele Übersichten).

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen