Schopengeld, Dokumenten

Schopengeld (round timber pay)

Veröffentlicht am: 15.04.2008 um 00:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

In älteren Dokumenten der Preis für sehr hochwertiges Rundholz (= Schopen) möglichst aus Ahorn (maple), aus welchem der Schopenhauer (scoop cutter) Schöpfkellen (scoops) und Schöpflöffel (ladles) herstellte

In älteren Dokumenten der Preis für sehr hochwertiges Rundholz (= Schopen) möglichst aus Ahorn (maple), aus welchem der Schopenhauer (scoop cutter) Schöpfkellen (scoops) und Schöpflöffel (ladles) herstellte. -Wegen des hohen Preises des Ahornholzes waren die Löffelmacher (Löffler, spoonmaker) oftmals auf Birkenholz (birchwood) angewiesen. Ein daraus verfertigter Holzlöffel wird durch den Gebrauch mit der Zeit schmutzig-grau und rauht auf. Ware aus Ahorn hingegen zeigt sich nach und nach goldgelb und wird sehr glatt. -Bis etwa 1820 waren Holzlöffel in den Privathaushalten üblich; billige Blechware aus den Löffelwalzen (wheeling machines) verdrängte ab da die Holzlöffel aus dem Markt.

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

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