Platzgeld (church seat money)
Veröffentlicht am: 15.04.2008 um 00:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Besondere Form des Kirchgelds. Beim Bau oder der Renovierung einer Kirche konnten Gläubige durch Zahlung einer Summe Geldes für sich selbst oder auch für ihre ganze Familie einen (dann entsprechend gekennzeichneten) Sitzplatz im Gotteshaus für eine bestimmte Zeit oder "auf ewig" erwerben, manchmal auch Bankgeld und Sitzgeld genannt. Das früher von Zugezogenen von der jeweiligen Kirchengemeinde geforderte Einstandsgeld (debut fee). Siehe Anzugsgeld, Ablassgeld, Kirchgeld, Opfergeld, Peterspfennig.
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