Allmacht-Doktrin, Geldphilosophie

Allmacht-Doktrin (omnipotence doctrine)

Veröffentlicht am: 15.04.2008 um 00:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

In der Geldphilosophie die Lehre, dass das Geld infolge der Tatsache seines weltweiten Zugegenseins, seiner Eigenschaft, alle Dinge gleichnamig zu machen sowie seiner Fähigkeit, diese einzutauschen (Kaufkraft, purchasing power) und damit seiner (fast) alles bestimmenden Wirklichkeit gottähnliche Züge annimmt

In der Geldphilosophie die Lehre, dass das Geld infolge der Tatsache seines weltweiten Zugegenseins, seiner Eigenschaft, alle Dinge gleichnamig zu machen sowie seiner Fähigkeit, diese einzutauschen (Kaufkraft, purchasing power) und damit seiner (fast) alles bestimmenden Wirklichkeit gottähnliche Züge annimmt. Das Geld (der Mammon) wird damit für viele Menschen zum irdischen Gott. Siehe Actus-purus-Grundsatz, Äquivalenzprinzip, Geldethik, Geldfunktionen, Geldrechenhaftigkeit, Mammonismus, Pantheismus, monetärer, Symboltheorie, Ungüter Zentralisation, monetäre.

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

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