Zyperns Immobilienmarkt startet mit Rekordverkäufen ins Jahr 2026
12.02.2026 - 21:10:12Der zypriotische Immobilienmarkt verzeichnet den stärksten Januar seit 2008. Die Zahl der Kaufverträge stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11 Prozent auf 1.411. Das zeigt: Trotz höherer Zinsen und globaler Unsicherheiten bleibt die Nachfrage robust.
Getragen wird der Boom von allen Bezirken der Insel. Spitzenreiter ist Paphos mit einem Wachstum von 25 Prozent. Auch Famagusta legte deutlich zu (+23 %). Das umsatzstärkste Zentrum bleibt Limassol mit 445 Verkäufen, was einem Plus von 4 Prozent entspricht.
Regionale Preise: Wo es am teuersten ist
Die Dynamik zeigt sich auch an den Preisen, allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Die Küstenstädte bleiben die unangefochtenen Magneten für Investoren.
- Limassol ist mit Abstand der teuerste Standort. Hier kosten Quadratmeter zwischen 3.500 und über 6.000 Euro.
- Paphos, der Wachstums-Champion, positioniert sich als Lifestyle-Hotspot. Die Preise liegen bei 2.200 bis 3.800 Euro pro Quadratmeter.
- In Larnaca steigen die Werte durch große Infrastrukturprojekte. Hier sind 2.500 bis 4.000 Euro üblich.
- Die Hauptstadt Nikosia bietet stabilere, moderatere Preise zwischen 1.800 und 3.200 Euro.
Steuerreform gibt dem Markt zusätzlichen Schub
Seit Jahresbeginn sorgt eine wichtige Gesetzesänderung für Rückenwind: Die Stempelsteuer auf Kaufverträge wurde abgeschafft. Das senkt die Transaktionskosten für Käufer spürbar. Gleichzeitig wurden die Freibeträge bei der Kapitalertragssteuer erhöht – ein Vorteil für Verkäufer.
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Parallel dazu läuft der Bausektor auf Hochtouren. Die Zahl der Baugenehmigungen steigt, was auf ein wachsendes Angebot in den kommenden Jahren hindeutet. Die Nachfrage bleibt jedoch hoch, was eine Überhitzung des Marktes derzeit unwahrscheinlich macht.
Ein reifer Markt auf solidem Fundament
Der starke Start setzt einen langfristigen Trend fort. In den letzten zehn Jahren haben sich die Preise in den Küstenregionen fast verdoppelt. Die Phase der Schnäppchen nach der Finanzkrise ist definitiv vorbei.
Heute spiegeln die Preise die gestiegenen Baukosten, die hohe internationale Nachfrage und die wirtschaftliche Stabilität Zyperns wider. Die Widerstandsfähigkeit gegenüber höheren Zinsen überrascht viele Beobachter positiv.
Für das Gesamtjahr 2026 bleiben die Prognosen optimistisch. Experten rechnen mit weiteren Preissteigerungen von 5 bis 8 Prozent. Die Mischung aus starker Nachfrage, begrenztem Top-Angebot und steuerlichen Anreizen dürfte den Aufwärtstrend stützen.
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