Zoom, KI-gesteuerten

Zoom wird zum KI-gesteuerten Arbeitsplatz

18.01.2026 - 00:56:12

Zoom integriert ab 2026 KI-Funktionen, die Telefonate automatisch in strukturierte Aufgaben umwandeln. Die Plattform wandelt sich damit von einem reinen Kommunikationstool zu einem KI-gesteuerten Work Hub.

Zoom verwandelt sich vom Videokonferenz-Tool zum KI-gesteuerten Arbeitsökosystem. Ab Anfang 2026 integriert das Unternehmen mächtige KI-Funktionen direkt in seine Plattform, um Gespräche automatisch in Aufgaben umzuwandeln. Der Fokus liegt auf der Zoom Phone-Integration, die manuelle Nacharbeit überflüssig machen soll.

Vom Gespräch zur automatischen Aufgabe

Die zentrale Neuerung ist die automatische Aufgabenerstellung aus Telefonaten. Die aktualisierte KI-Assistentin AI Companion 3.0 analysiert Sprachgespräche in Echtzeit und danach. Sie erkennt Zusagen, Aktionspunkte und nächste Schritte. Diese werden sofort in strukturierte Aufgaben mit Verantwortlichen und Fristen umgewandelt.

Das soll ein klassisches Produktivitätsproblem lösen: Mündliche Absprachen aus Calls gehen oft verloren oder erfordern mühsame Nacharbeit. Zoom baut damit eine direkte Brücke von der Diskussion zur Ausführung. Der Schwung aus einem Gespräch wird unmittelbar in nachverfolgbare Arbeit umgesetzt.

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AI Companion 3.0: Die treibende Kraft

Hinter den neuen Tools steckt eine deutlich leistungsfähigere KI. AI Companion 3.0 nutzt eine federierte Architektur. Sie kombiniert Zooms eigene Sprachmodelle mit fortschrittlichen Modellen von Partnern wie OpenAI und Anthropic.

Diese hybride Lösung ermöglicht komplexere, kontextbewusste Aktionen. Die KI kann nun „agentische“ Schritte einleiten – also proaktiv für Nutzer handeln. Basierend auf Gesprächsinhalten entwirft sie Dokumente oder koordiniert Projektaufgaben. Durch Einbindung von Daten verbundener Apps gewinnt sie ein ganzheitliches Verständnis für Projekte.

Strategische Wende zum ganzheitlichen Work Hub

Die Erweiterungen markieren einen strategischen Kurswechsel. Zoom will nicht länger nur das führende Videokonferenz-Tool sein, sondern ein unverzichtbares, KI-zentriertes Arbeitsökosystem. Das Ziel ist eine vereinheitlichte Umgebung, in der Kommunikation, Zusammenarbeit und Projektdurchführung zusammenfließen.

Die direkte Integration der Automatisierung in Zoom Phone erhält den Kontinuumsfluss von Gesprächen und Projekten. Das reduziert, was Analysten als „operationalen Widerstand“ bezeichnen: die Summe kleiner Ineffizienzen und manueller Prozesse, die Organisationen ausbremsen. Die Plattform soll ein Ort der Arbeitserledigung werden, nicht nur der Arbeitsdiskussion.

Wettbewerb und globale Ambitionen

Mit dem Vorstoß in die KI-gesteuerte Automatisierung tritt Zoom in direkten Wettbewerb mit anderen großen Playern. Microsoft Teams mit Copilot und Google Workspace mit seinen KI-Funktionen sind die Benchmark. Die automatische Aufgabengenerierung aus Sprachcalls wird zum entscheidenden Feature in einem Markt, der messbare Produktivitätsgewinne durch KI-Investitionen fordert.

Der nächste große Schritt ist bereits in Planung: Echtzeit-Sprach- und Videoübersetzung steht für 2026 auf der Roadmap. Diese Funktion wäre ein Game-Changer für globale Teams, internationalen Vertrieb und Kundensupport. Sie würde nahtlose Zusammenarbeit über Sprachgrenzen hinweg ermöglichen.

Zoom treibt damit seine Strategie voran, eine verteilte, diverse globale Belegschaft zu unterstützen. Die KI-Assistentin soll kein reaktives Werkzeug bleiben, sondern ein proaktiver, unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Arbeit werden.

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