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Zoom stellt um: Alte Browser und 32-Bit-Systeme verlieren Support

23.01.2026 - 20:30:12

Zoom schränkt die Nutzung für Millionen Anwender ein, die auf veralteter Software bestehen. Der Video-Konferenz-Dienst beendet die Unterstützung für alte Browser und 32-Bit-Systeme – ein Schritt mit weitreichenden Folgen für Privatnutzer und Unternehmen.

Seit Januar 2026 funktionieren ältere Web-Browser und die 32-Bit-Version der Desktop-Software nur noch eingeschränkt. Diese Maßnahme folgt auf das offizielle Ende des Supports für alle 32-Bit-Versionen im Dezember 2025. Wer weiterhin volle Funktionalität will, muss jetzt aufrüsten.

Hinter der Entscheidung steckt vor allem der Wunsch nach mehr Sicherheit und modernen Funktionen. Alte Software ist anfälliger für Cyberangriffe. Die Kompatibilität mit veralteter Technik aufrechtzuerhalten, bindet zudem Entwicklungsressourcen, die für Innovationen fehlen.

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„Durch die Standardisierung auf 64-Bit-Architektur und moderne Browser können wir Nutzerdaten besser schützen“, so die Logik des Unternehmens. Diese Ausrichtung ist kein Einzelfall. Große Technologieanbieter wie Microsoft verfolgen seit Jahren eine ähnliche Strategie.

Die letzte Zoom-Version mit 32-Bit-Unterstützung für Windows erschien am 17. November 2025. Alle folgenden Versionen – beginnend mit 6.7.0 am 15. Dezember 2025 – laufen ausschließlich auf 64-Bit-Systemen.

Wer ist betroffen und was ist zu tun?

Betroffen sind vor allem zwei Gruppen: Nutzer des Zoom Web App auf veralteten Browsern und alle, die die Zoom Workplace-Anwendung auf einem 32-Bit-Windows-System betreiben. Die mobilen Apps für iOS und Android bleiben unverändert.

Zoom empfiehlt betroffenen Nutzern konkrete Schritte:
* Web-App-Nutzer sollten auf eine moderne Browser-Version updaten. Als Minimum gelten Chrome 102, Edge 102, Firefox 105 oder Safari 16.4.
* Desktop-Nutzer auf 32-Bit-Windows müssen ihr Betriebssystem auf eine 64-Bit-Version upgraden, um den aktuellen Client weiter nutzen zu können.

Die Systemarchitektur lässt sich unter Windows einfach prüfen: Über „Einstellungen > System > Info“ zeigt das Feld „Systemtyp“ an, ob es sich um 32-Bit oder 64-Bit handelt. Für Unternehmen und IT-Abteilungen bedeutet dies Planungsaufwand. Ein Betriebssystem-Upgrade ist kein trivialer Schritt.

Industrietrend und Lebenszyklus-Management

Der Abschied von 32-Bit-Systemen spiegelt die Evolution der Computertechnik wider. Moderne 64-Bit-Prozessoren und Betriebssysteme verarbeiten mehr Arbeitsspeicher und bewältigen komplexe Aufgaben effizienter – eine Grundvoraussetzung für datenintensive Anwendungen wie HD-Videokonferenzen.

Zooms Vorgehen ist Teil seiner Software Quarterly Lifecycle Policy. Diese Richtlinie sieht vor, dass jede Zoom-Version mindestens neun Monate lang unterstützt wird. Drei Monate vor Einführung einer neuen Mindestversion erhalten Nutzer eine Vorwarnung. So sollen Privatpersonen und Großkunden ihre Update-Zyklen besser planen können.

Ausblick: Einheitliche und sicherere Plattform

Langfristig verspricht der Zwang zum Upgrade Vorteile. Nutzer profitieren von einer sichereren, zuverlässigeren und einheitlicheren Erfahrung über alle Zoom-Dienste hinweg. Für das Unternehmen bedeutet es schlankere Entwicklungsprozesse und schnellere Rollouts neuer Features.

Für Organisationen unterstreicht der Schritt die Bedeutung proaktiven IT-Managements. Die anfängliche Mühe des Upgrades soll sich durch ein geringeres Sicherheitsrisiko und Zugang zu modernsten Kollaborationstools auszahlen. Zoom festigt damit sein Commitment für eine sichere und zukunftsfähige Kommunikationsplattform.

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