Zink, Geopolitik

Zink: Geopolitik belastet Kurse

04.04.2026 - 07:00:56 | boerse-global.de

Der Zink-Index verzeichnete trotz positiver Industriedaten aus China einen Wochenabschluss im Minus. Geopolitische Spannungen und ein starker US-Dollar lösten Gewinnmitnahmen aus.

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Trotz positiver Industriedaten aus China beendete der Zink-Index die Handelswoche mit einem Kursrückgang. Eskalierende Spannungen im Nahen Osten und ein erstarkender US-Dollar überschatteten die fundamentalen Hoffnungen und sorgten für Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende.

Der MCX iCOMDEX Zinc Index (MCIZINC) schloss am Freitagabend bei 25.520,59 Punkten. Damit folgte der Index den Verlusten bei den Zink-Futures, die im Tagesverlauf um 0,72 Prozent nachgaben. Besonders auffällig war die Volatilität: Nach einem Tageshoch bei 26.229,49 Punkten rutschten die Notierungen in der Abendsitzung deutlich ab.

Geopolitik und Währungseffekte als Treiber

Als Hauptgrund für den Stimmungsumschwung gelten Aussagen der US-Regierung zu potenziellen Angriffen auf iranische Infrastruktur. Diese geopolitische Unsicherheit wog schwerer als die eigentlich bullischen Nachrichten aus China, wo der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe im März wieder in den Expansionsbereich zurückkehrte.

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Zusätzlich belastete der feste US-Dollar die Nachfrage. Da Basismetalle global in Dollar gehandelt werden, verteuerte die Währungsstärke den Rohstoff für Käufer in anderen Währungsräumen, was das Kaufinteresse dämpfte. Marktbeobachter werteten den Rückgang der offenen Positionen (Open Interest) um 4,65 Prozent als Zeichen dafür, dass Händler ihre Long-Wetten vor dem ungewissen Wochenende reduzierten.

Technische Unterstützung unter Druck

Aus technischer Sicht kämpft der Index nun mit wichtigen Marken. Nachdem der Ausbruch über die psychologisch wichtige Schwelle von 26.000 Punkten misslang, rutschte der Kurs unter seine 50-Tage- und 100-Tage-Linien.

  • Unterstützung: Das Freitagstief bei 25.452 Punkten dient als erste Auffanglinie. Ein Bruch könnte den Weg Richtung 25.100 Punkte ebnen.
  • Widerstand: Das Intraday-Hoch bei 26.229 Punkten bleibt die maßgebliche Hürde für eine Erholung.
  • Momentum: Der Relative-Stärke-Index (RSI) sank auf 42,0, was auf ein zunehmendes bärisches Momentum hindeutet, ohne bereits einen überverkauften Zustand anzuzeigen.

Zum Wochenauftakt am Montag wird entscheidend sein, ob die Unterstützung bei 25.450 Punkten hält. Ein Unterschreiten dieser Marke dürfte weiteren technischen Verkaufsdruck auslösen. Eine Erholung über die Marke von 25.800 Punkten wäre hingegen notwendig, um den aktuell negativen Trend zu neutralisieren.

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