ZeroDayRAT, Spyware

ZeroDayRAT: Neue Spyware bedroht iOS und Android

24.02.2026 - 22:48:19 | boerse-global.de

Die aggressive Schadsoftware ZeroDayRAT ermöglicht die komplette Fernsteuerung von Mobilgeräten und wird über Telegram vertrieben. Sie bedroht Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen.

Eine aggressive Spyware namens „ZeroDayRAT“ ermöglicht die komplette Fernsteuerung von Smartphones. Sicherheitsforscher entdeckten die Schadsoftware kürzlich und warnen vor ihren weitreichenden Fähigkeiten. Sie wird über Telegram vertrieben und bedroht sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen.

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Ein Baukasten für digitale Spionage

„ZeroDayRAT“ funktioniert wie ein Spionage-Baukasten. Käufer erhalten die Software und ein Online-Panel zur Steuerung. Das senkt die Hürde für Kriminelle erheblich – auch technisch weniger Versierte können so Angriffe starten.

Die Infektion erfolgt meist durch Social Engineering. Nutzer klicken auf manipulierte Links oder installieren schadhafte Apps. Ist die Spyware einmal aktiv, liest sie eine enorme Datenmenge aus: Standortverläufe, Geräteinfos, Kontodaten von Google, WhatsApp, Instagram und Banking-Apps.

Live-Überwachung und Finanzdiebstahl

Die Fähigkeiten der Spyware sind umfassend. Sie protokolliert Tastatureingaben, fängt SMS mit 2FA-Codes ab und aktiviert das Mikrofon für Audioaufnahmen. Angreifer können so Opfer detailliert überwachen und direkt Finanzdaten stehlen.

Für Unternehmen ist die Bedrohung besonders kritisch. Der unbefugte Zugriff auf Firmenkonten oder gestohlene Geschäftsgeheimnisse kann verheerende finanzielle Schäden verursachen.

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Die Demokratisierung der Spionagetechnik

„ZeroDayRAT“ steht in einer Reihe mit staatlichen Trojanern wie Pegasus. Der entscheidende Unterschied: Diese Spyware ist kommerziell verfügbar. Das zeigt eine gefährliche Demokratisierung hochentwickelter Spionagetechnologie.

Die Angreifer nutzen oft unbekannte Sicherheitslücken in Betriebssystemen. Ein wachsender Trend sind zudem „Zero-Click-Exploits“, die keine Nutzerinteraktion mehr benötigen.

So können Sie sich schützen

Einen absoluten Schutz gibt es nicht, aber Nutzer können das Risiko minimieren. Halten Sie Betriebssystem und Apps immer aktuell. Klicken Sie nie auf Links aus unaufgeforderten Nachrichten.

Installieren Sie Apps nur aus offiziellen Stores. Ein regelmäßiger Neustart des Smartphones kann nicht-persistente Spyware entfernen. Achten Sie auf Warnsignale wie übermäßige Erwärmung oder schnellen Akkuverbrauch.

Die Entdeckung von „ZeroDayRAT“ unterstreicht die permanente Gefahr. Die wichtigste Verteidigungslinie bleibt die Wachsamkeit der Nutzer selbst.

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