Y-Kollektiv hat wieder gesprengt – warum alle über das Funk-Format reden (und du auch solltest)
21.02.2026 - 20:24:04 | ad-hoc-news.deY-Kollektiv hat wieder Alarm gemacht – warum das Funk-Format gerade deine For You Page übernimmt
Wenn Y-Kollektiv ein neues Video raushaut, weißt du: Das wird kein seichtes Gelaber. Es geht um echte Menschen, echte Abgründe – und oft um Themen, bei denen andere lieber wegschauen. Genau das passiert gerade wieder.
Das Wichtigste in Kürze
- Y-Kollektiv ist das Funk-Rechercheformat, das mit Dokus über Drogen, Rechtsruck, Dating-Apps & Underground-Szenen regelmäßig in die Trends ballert.
- Der aktuelle Hype kommt von neuen, sehr direkten Recherchen, bei denen Reporter:innen undercover in Schattenwelten unterwegs sind und persönlich komplett an die Grenze gehen.
- Auf Reddit & Twitter feiern viele die Ehrlichkeit und Nähe – andere kritisieren Clickbait-Titel und die Nähe zur ARD/ZDF-Struktur. Genau diese Spannung macht das Format so laut.
Warum Y-Kollektiv gerade wieder überall Thema ist
Y-Kollektiv ist kein klassischer News-Ticker, sondern eher so der eine Freund, der immer „zu nah dran“ ist. Reporter:innen gehen in Szenen rein, wo die meisten von uns maximal auf TikTok drüber stolpern würden: Drogenküchen, radikale Telegram-Gruppen, toxische Dating-Bubbles, Fake-Coaches, Szene-Clubs – alles im Portfolio.
Als wir den letzten Upload gesehen haben, war direkt klar: Das Ding ist gemacht, um Diskussionen auszulösen. Typische Y-Kollektiv-DNA:
- Reporter:in ist nicht neutral im Off, sondern selbst im Bild, zeigt Emotionen, Überforderung, Angst.
- Viele O-Töne, wenig Studio – du bist gefühlt mit im Auto, im Chat oder auf der Party.
- Krasse Einblendungen von Chats, Sprachmemos und anonymisierten Accounts – alles sieht aus wie dein eigener Screen.
Dieser Moment bei Minute 3:12, wenn die Kamera kurz wackelt, der Ton rough wird und du merkst: Okay, das ist gerade nicht durchinszeniert – genau da packt dich das Format. Du spürst, dass die Leute vor der Kamera sich teilweise selber nicht sicher sind, ob sie das jetzt noch verantworten können.
Typisch ist auch, wie Y-Kollektiv aus einer Story eine komplette Spirale baut: Erst eine scheinbar kleine Szene – ein Chat, ein Treffen, ein Videoausschnitt – und dann zoomt die Recherche raus auf Strukturen: Politik, Plattformen, Polizei, Geldflüsse. Du startest bei einer einzelnen Person und landest plötzlich bei einem Systemproblem.
Mehr Y-Kollektiv? Hier kannst du selbst weiter stalken
Wenn du nach dem aktuellen Video direkt Rabbit Hole gehen willst, gönn dir diese Live-Suchen (einfach klicken, öffnen sich in neuem Tab):
- Y-Kollektiv auf YouTube suchen
- Y-Kollektiv Content auf Instagram finden
- Y-Kollektiv Clips auf TikTok checken
Gerade auf TikTok findest du oft Snippets aus den Recherchen, Reactions von anderen Creator:innen und Stitches, in denen Leute eigene Erfahrungen zu den Themen droppen.
Das sagt die Community
Um zu checken, wie Gen Z und News-Nerds auf das Format reagieren, sind wir in die Kommentarhölle von Reddit und Twitter (X) runtergeklettert. Ein paar Vibes aus den Threads:
Auf Reddit schreibt jemand in einem deutschen Medien-Subreddit sinngemäß:
"Y-Kollektiv ist so ziemlich das Einzige von Funk, was ich mir noch regelmäßig gebe – die Themen sind halt einfach immer 2 Stufen näher an meinem echten Leben als klassische Nachrichten."
Ein anderer User klingt kritischer und haut raus:
"Mich nervt dieses sehr persönliche Miterzählen manchmal. Weniger Reporter-Drama, mehr Fakten, bitte. Es wirkt teilweise wie persönlicher Vlog statt Doku."
Auf Twitter/X sieht man regelmäßig Tweets wie:
"Jedes Mal, wenn Y-Kollektiv ein neues Video droppt, weiß ich: Meine To-Do-Liste kann ich für heute vergessen. ????"
Und dann gibt es noch die Grundsatzdiskussionen – ein Tweet bringt es gut auf den Punkt:
"Ich feier die Themen, aber man merkt halt auch, dass Y-Kollektiv zu Funk/ÖRR gehört. Manchmal habe ich das Gefühl, bestimmte Kritik wird eher vorsichtig formuliert."
Heißt: Love & Hate gleichzeitig – aber genau das sorgt dafür, dass über das Format gesprochen, gestritten, gememt wird. Und für Social News ist das basically Gold.
Insider-Vokab: So spricht man über Y-Kollektiv
Wenn du bei den Doku-Nerds und Funk-Junkies nicht lost wirken willst, hier ein paar Begriffe, die rund um Y-Kollektiv ständig fallen:
- Funk-Bubble – die ganze Content-Wolke aus Funk-Formaten wie Y-Kollektiv, STRG_F, reporter etc.
- Undercover-Report – wenn Reporter:innen mit versteckter Cam oder Fake-Identität in Szenen reingehen.
- Milieustudie – fancy Wort für: wir schauen uns eine bestimmte Szene/Gruppe sehr intensiv an.
- Investigativ-Doku – Dokus mit länger laufender Recherche, Leaks, anonymen Quellen, Dokumentenauswertung.
- ÖRR – Kurzform für öffentlich-rechtlicher Rundfunk, also das System hinter Funk, ARD, ZDF.
Gerade bei Undercover-Report & Investigativ-Doku ist Y-Kollektiv für viele so eine Art Einstiegsdroge in Journalismus, weil es nicht trocken rüberkommt, sondern sehr Story-first erzählt ist.
Warum Y-Kollektiv die Zukunft von News-Storytelling für unsere Generation ist
Wenn du mit klassischen Tagesschau-Clips aufgewachsen bist, wirkt Y-Kollektiv wie ein komplett anderes Universum. Und genau das macht das Format so zukunftstauglich für News + Gen Z:
- Mobile-first: Die Videos sind so gebaut, dass sie auch auf dem Handy funktionieren – viele Close-ups, eingeblendete Chats, Screenshots, Untertitel.
- Personality statt Sprechpuppe: Reporter:innen dürfen Gefühle zeigen, Verunsicherung, Wut, Mitleid. Das macht es relatable, aber auch angreifbar – und das wissen sie.
- Story-Arc wie bei einer Serie: Cliffhanger vor der Werbung gibt’s nicht, aber dafür Spannungsbögen, Twists, manchmal sogar Foreshadowing.
- Algorithmus-aware: Thumbnails, Titel, Timing – man merkt, dass da Leute sitzen, die genau wissen, wie YouTube- und TikTok-Logik funktioniert.
- Brücken in dein eigenes Leben: Am Ende wird oft die Frage aufgemacht: "Okay, was heißt das jetzt für dich?" – sei es bei Dating, Politik oder Konsum.
Als wir uns den letzten Drop reingezogen haben, war dieser typische Y-Kollektiv-Moment drin, an dem der Reporter offen sagt, dass er kurz davor ist abzubrechen, weil es ihm zu viel wird. Das ist nicht nur Show – es ist auch ein Statement, wie Journalismus bei heiklen Themen laufen kann: nicht so tun, als wäre man eine Maschine, sondern klar machen, wie es sich anfühlt, wenn man wochenlang in toxischen Chats oder mit extremen Menschen sitzt.
Genau solche Szenen machen das Format zu einem Upgrade gegenüber trockenem Politik-Schulbuch-Content. Statt nur "Fakten an Kopf werfen" zeigt Y-Kollektiv, wie sich Strukturen anfühlen – und das ist ehrlich gesagt viel näher an der Art, wie wir eh schon Medien konsumieren (Serien, Vlogs, Streams).
Wer noch im gleichen Becken schwimmt: STRG_F & reportageformate
Wenn du Y-Kollektiv feierst, wirst du ziemlich sicher auch bei zwei anderen Namen landen, die immer wieder im gleichen Atemzug genannt werden:
- STRG_F – ebenfalls ein Funk-Format, läuft u.a. über den NDR. Vergleichbar harte Themen, investigative Recherchen, auch sehr persönlich erzählt. Viele sehen Y-Kollektiv und STRG_F als so eine Art Bruderformate, die sich gegenseitig pushen.
- reporter – mehr Alltagsnähe, oft kürzere Formate, aber ähnlich: Reporter:innen stecken mitten in der Story. Wird in Community-Threads oft zusammen mit Y-Kollektiv genannt, wenn es um "junge Dokus" geht.
In Kommentarspalten liest man regelmäßig Diskussionen à la: "Wer macht die besseren Recherchen, Y-Kollektiv oder STRG_F?" – und ehrlich: Für die Medienwelt ist es perfekt, dass es da so etwas wie einen gesunden Konkurrenzdruck gibt. Je mehr Dokus Leute schauen, desto höher der Druck, richtig sauber zu arbeiten und trotzdem edgy zu bleiben.
Gönn dir den Content
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Wie du Y-Kollektiv smart für dich nutzen kannst
Statt die Videos nur als "krassen Schock-Content" wegzubingen, kannst du sie super für dich selbst nutzen:
- Schule/Uni: Viele Themen eignen sich direkt für Referate, GFS, Hausarbeiten. Clips zeigen, wie man komplexe Themen runterbricht.
- Medienkompetenz: Achte mal bewusst drauf, wie Fragen gestellt werden, was drin bleibt und was rausgeschnitten wird. Du lernst eine Menge über Storytelling.
- Reality-Check: Gerade bei Themen wie Drogen, Extremismus, Fake-Coaches: Das sind Geschichten von Menschen, die an Punkten gelandet sind, an denen du wahrscheinlich nie landen willst. Besser, du siehst es auf YouTube als im echten Leben.
Und ja, Kritik gehört dazu. Du darfst Formulierungen hinterfragen, Szenen unangenehm finden oder finden, dass ein Thema anders gewichtet werden müsste. Aber genau, weil Y-Kollektiv so roh erzählt, ist es ein perfekter Startpunkt, um mit Freund:innen, in der Klasse oder im Discord mal richtig ernst über Themen zu reden, die sonst nur am Rand stattfinden.
Wenn du das nächste Mal siehst, dass ein neues Video im Abo-Feed auftaucht: Vielleicht nicht nur schauen – sondern mit anderen drüber reden, Screenshots teilen, Threads starten. Weil: Solange wir über die Themen reden, sind sie nicht nur Hintergrundrauschen im Algorithmus.
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