XRP: Kapitulation der Anleger
24.02.2026 - 16:48:48 | boerse-global.deDer Kryptomarkt wird derzeit von einer Welle der "Extremen Angst" erfasst, die auch XRP mit voller Wucht trifft. Während der Kurs massiv unter Druck steht und realisierte Verluste historische Höchststände erreichen, zeichnet sich im Hintergrund ein widersprüchliches Bild ab. Trotz der Panikverkäufe verzeichnet das Netzwerk nämlich eine bemerkenswerte institutionelle Nachfrage und steigende Nutzungszahlen.
Makro-Schock und Rekordverluste
Auslöser für den breiten Ausverkauf ist eine globale Risikoaversion. Ein Bericht von Citrini Research über Risiken im KI-Sektor sowie drohende US-Importzölle von 15 Prozent haben Investoren weltweit verunsichert. Diese makroökonomischen Faktoren drückten die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung deutlich nach unten. Für XRP bedeutete dies eine historische Kapitulation: Die wöchentlichen realisierten Verluste schossen laut AInvest auf 908 Millionen US-Dollar – das höchste Volumen seit 2022.
Auch der Derivatemarkt signalisiert anhaltenden Abwärtsdruck. Negative Finanzierungsraten deuten darauf hin, dass aggressive Leerverkäufer derzeit das Geschehen dominieren. Während das Spot-Handelsvolumen hoch ist, bewegen sich die Volumina im Futures-Bereich in noch größeren Dimensionen, was die Abwärtsdynamik bei einem aktuellen Kurs von 1,34 US-Dollar weiter verstärkt.
Fundamentale Stärke im Hintergrund
Entgegen der trüben Kursentwicklung zeigen die Fundamentaldaten ein anderes Bild. Spot-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Zuflüsse von 7,5 Millionen US-Dollar, was das monatliche Netto-Plus im Februar auf rund 45 Millionen US-Dollar hebt. Mittelfristige Investoren nutzten den Rücksetzer sogar, um ihre Bestände um 60 Prozent aufzustocken.
Gleichzeitig stieg die Netzwerkaktivität während des Abverkaufs auf rund 2,5 Millionen tägliche Transaktionen an. Bemerkenswert ist zudem, dass das Netzwerk bei der Marktkapitalisierung tokenisierter realer Vermögenswerte (RWA) kürzlich Solana überholte, was eine fortschreitende Adoption unabhängig vom Spot-Preis belegt.
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Analysten senken Ziele drastisch
Die anhaltende Marktschwäche zwingt institutionelle Analysten jedoch zur Neubewertung. Standard Chartered senkte das Kursziel für Ende 2026 massiv von 8,00 auf 2,80 US-Dollar und begründete dies mit makroökonomischen Gegenwinden sowie einer veränderten Fondsdynamik.
Die Situation bleibt aus technischer Sicht kritisch. Der Token notiert derzeit unter seinem 100-Stunden-Durchschnitt und testet eine wichtige Unterstützungszone. Sollte der Boden bei 1,32 US-Dollar nachhaltig brechen, droht laut technischen Analysten ein weiterer schneller Rutsch in Richtung der Marke von 1,28 US-Dollar.
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