XPONENTIAL, Europe

XPONENTIAL Europe 2026 macht Düsseldorf zum Zentrum autonomer Systeme

04.02.2026 - 11:31:12

Die Leitmesse in Düsseldorf fokussiert 2026 auf zivil-militärische Technologien und autonome Systeme für Luft, Land, Wasser und Weltraum, unterstützt durch internationale Beteiligung und 5G-Livedemos.

Düsseldorf festigt seine Rolle als europäischer Hotspot für Robotik und autonome Technologien. Vom 24. bis 26. März 2026 wird die Messe Düsseldorf erneut zum Schauplatz der Leitmesse XPONENTIAL Europe. Die jetzt bestätigten Details zeigen eine strategische Ausrichtung auf sogenannte Dual-Use-Technologien – Systeme für zivile und Verteidigungszwecke.

Schwerpunkt auf zivil-militärischer Nutzung

Die Ausgabe 2026 markiert eine klare Weichenstellung. Erstmals erhält der Verteidigungssektor einen eigenen Fokusbereich auf der Messe. Dieser Schritt spiegelt die wachsende Verschränkung von Sicherheitsanforderungen und industrieller Automation wider, die durch die geopolitische Lage in Europa beschleunigt wird.

Die Veranstaltung deckt die gesamte Wertschöpfungskette autonomer Systeme in vier Domänen ab: Luft, Land, Wasser und Weltraum. Gezeigt werden sollen unter anderem Fähigkeiten zur Bedrohungserkennung sowie Aufklärungs- und Überwachungssysteme (ISR). Damit soll die Lücke zwischen klassischer Industrierobotik und sicherheitsgetriebener Autonomie überbrückt werden.

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Maritime Logistik im Fokus

Ein besonderer Wachstumsbereich ist die Schifffahrt. Integrierter Bestandteil der Messe wird die neu eingeführte Autonomous Inland & Short Sea Shipping Conference (AISS). Sie widmet sich der Digitalisierung von Wasserstraßen und dem Einsatz autonomer Schiffe für Logistik und Umweltmonitoring.

Diese Ausrichtung ist für die Rhein-Ruhr-Region als zentrale europäische Logistikader besonders relevant. Die Konferenz wird Entwicklungen in autonomer Navigation und Unterwasserrobotik präsentieren und damit Entwickler mit großen Logistikbetreibern und Hafenbehörden zusammenbringen.

Europäisches Ökosystem wächst

Die Position Düsseldorfs als „Kern-Hub“ wird durch ein starkes Partnernetzwerk gestützt. Der Verband für unbemannte Luftfahrt (UAV DACH) setzt seine Partnerschaft fort und betont die Bedeutung einheitlicher Regularien für die Integration von Drohnen in den europäischen Luftraum.

Aufbauend auf dem Debüt 2025, das über 4.300 Besucher und fast 200 Aussteller anzog, wird 2026 mit weiterem Wachstum gerechnet. Nationale Pavillons aus Skandinavien, Großbritannien, der Schweiz und Südeuropa sind bereits bestätigt. Diese internationale Beteiligung unterstreicht die Rolle der Messe für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Harmonisierung von Vorschriften in der EU.

Live-Demonstrationen durch 5G

Ein zentraler Mehrwert der Messe liegt in der technologischen Infrastruktur. Wie bereits in der Vergangenheit werden Connectivity-Partner private 5G-Campusnetze in den Messehallen aufbauen. Diese ermöglichen es Ausstellern, autonome Systeme in Echtzeit und mit geringer Latenz zu demonstrieren – ideal für Live-Validierungen komplexer Manöver.

Ebenfalls zurückkehrt die Plattform „XPO+ Launcher“. Sie bietet Start-ups eine Bühne, um disruptive Konzepte Investoren und Industriepartnern vorzustellen. Ziel ist es, die Kommerzialisierung junger Technologien, besonders im Bereich KI-gestützter Sensordatenfusion und automatisierter Inspektionssysteme, zu beschleunigen.

Weichenstellung für die europäische Industrie

Mit der nun feststehenden Agenda rückt die praktische Anwendung autonomer Systeme in den Fokus. Experten gehen davon aus, dass die in Düsseldorf gezeigte Konvergenz von KI und Robotik den Ton für die europäische Industriepolitik im kommenden Jahr angeben wird.

Der starke Fokus auf Dual-Use-Fähigkeiten zeigt einen reifenden Markt, in dem Technologien aus einem Sektor zunehmend vitale Anwendungen in einem anderen finden. Dies treibt Effizienz und Resilienz in der gesamten europäischen Wirtschaft voran. Die Messe wird damit nicht nur Hardware präsentieren, sondern auch die notwendigen regulatorischen und ethischen Debatten vorantreiben.

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