Xpeng, AI²

Xpeng und AI² Robotics starten Massenproduktion für humanoide Roboterflotten

25.02.2026 - 22:48:28 | boerse-global.de

Chinesische Unternehmen wie Xpeng und AI² Robotics treiben mit Fabrikneubau und KI-Plattformen die Massenproduktion humanoider Roboter voran. Der globale Wettlauf um intelligente Fabrikflotten beschleunigt sich.

Chinesische Tech-Firmen investieren massiv in KI-gesteuerte Roboterarmeen für die Industrie – und setzen damit einen neuen globalen Maßstab.

Die Ära einzelner Roboter-Prototypen ist vorbei. Diese Woche markiert den Wendepunkt hin zu KI-gesteuerten Flotten humanoider Roboter für Fabriken und Lager. Während Xpeng eine eigene Großfabrik baut, sichert sich AI² Robotics über 144 Millionen Euro für eine universelle KI-Plattform. Das Ziel: ganze Armeen koordinierter Roboterarbeiter.

Massenproduktion als Schlüssel zum Durchbruch

Bisher scheiterte der Einsatz humanoider Roboter oft an der mangelnden Skalierbarkeit. Xpeng durchbricht diese Barriere jetzt mit einer radikalen Investition. Noch im ersten Quartal 2026 beginnt der Bau einer 110.000 Quadratmeter großen Roboterfabrik in Guangzhou. Sie soll noch dieses Jahr die Serienproduktion aufnehmen.

Anzeige

Während die Industrie massiv in künstliche Intelligenz investiert, müssen Unternehmen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen im Blick behalten. Dieser kompakte Leitfaden erklärt verständlich, welche neuen Pflichten die EU-KI-Verordnung für den Einsatz und die Entwicklung von KI-Systemen vorsieht. EU-KI-Verordnung kompakt: Jetzt Gratis-Leitfaden sichern

„Es geht um die gesamte Wertschöpfungskette – von der Entwicklung bis zur Massenfertigung“, erklärt ein Unternehmenssprecher. Die Fabrik soll den „Iron“-Roboter des Unternehmens in großer Stückzahl produzieren. Entscheidend ist dabei die Integration von Xpengs eigenem VLA-Modell (Vision-Language-Action). Diese KI ermöglicht es Robotern, visuelle Informationen zu verarbeiten, Sprachbefehle zu verstehen und in Handlungen umzusetzen.

Die KI-Gehirne für ganze Roboterarmeen

Doch die Hardware ist nur die Hälfte der Gleichung. Damit Flotten reibungslos funktionieren, braucht es eine übergeordnete Intelligenz. Genau hier setzt AI² Robotics an. Das Shenzhener Unternehmen entwickelte GOVLA – ein KI-Modell für „räumliches Verständnis, Ganzkörper-Koordination und komplexe Aufgabenlogik“.

Die frischen 144,7 Millionen Euro sollen diese Plattform vorantreiben. Die Bewertung des Unternehmens überschreitet damit die Milliardengrenze. Ein klares Signal: Der Markt setzt auf universelle KI-„Gehirne“, die ganze Flotten steuern und kollektiv lernen lassen.

6G und Edge-AI als unsichtbares Nervensystem

Die Orchestrierung heterogener Flotten – aus humanoiden Robotern, fahrerlosen Transportsystemen und Drohnen – verlangt nach einer leistungsstarken Infrastruktur. Qualcomm skizzierte erst am 24. Februar 2026, wie 6G und Edge-AI diese Rolle übernehmen sollen.

In einer Smart Factory könnte ein humanoider Roboter per 6G Teile von einem Transportroboter anfordern. Die ultra-schnelle Datenverarbeitung am „Edge“, also in Fabriknähe, macht diese Echtzeit-Koordination erst möglich. Es ist das unsichtbare Nervensystem der Roboterflotten.

Anzeige

Die zunehmende Vernetzung von Industrieanlagen durch 6G und KI vergrößert auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Wie Geschäftsführer ihre IT-Infrastruktur effektiv vor modernen Bedrohungen schützen können, erfahren Sie in diesem aktuellen Experten-Report. Kostenloses E-Book: Strategien für moderne Cyber Security

Globaler Wettlauf um die Vorherrschaft

Die chinesischen Ankündigungen sind Teil eines weltweiten Wettrennens. Erst im Februar sicherte sich das US-Unternehmen Apptronik 520 Millionen US-Dollar für die Produktion seines „Apollo“-Humanoiden. Agility Robotics wiederum schloss vergangene Woche einen Deal mit Toyota, um dessen „Digit“-Roboter in kanadischen Werken einzusetzen.

Die Industrie konzentriert sich jetzt auf die beiden größten Hindernisse: den Mangel an hochwertigen Trainingsdaten und die hohen Produktionskosten. Initiativen wie Eastworld Labs bieten Gründern direkten Zugang zu Roboterflotten und Industriestatistiken. Und Sicherheitsfirmen wie Certis setzen KI-gesteuerte Flotten bereits kommerziell ein.

Vom Einzelkämpfer zum koordinierten System

Die Botschaft ist klar: Die Zukunft gehört nicht den Einzelrobotern, sondern den intelligent vernetzten Systemen. Unternehmen wie Xpeng und AI² Robotics legen mit Fabriken und KI-Plattformen das Fundament für diese neue Ära.

Die nächste Evolutionsstufe werden cloudbasierte Management-Plattformen sein, die diverse Roboterflotten steuern – ähnlich der „Agility Arc“-Plattform. Ihr Erfolg hängt nicht mehr nur von der Hardware ab, sondern von der kollektiven Intelligenz und der Robustheit der Kommunikationsnetze. Die Vision einer hybriden Mensch-Roboter-Belegschaft rückt in greifbare Nähe.

Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen - Dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.

boerse | 68612278 |