Xiaomi stellt 2026 den Software-Support für 19 beliebte Modelle ein
14.01.2026 - 08:40:11Xiaomi beendet dieses Jahr den Software-Support für 19 Smartphones und Tablets. Betroffen sind populäre Modelle der Reihen Xiaomi, Redmi und POCO aus den Jahren 2022 und 2023. Für Millionen Nutzer bedeutet das: keine Sicherheitsupdates und keine neuen HyperOS-Versionen mehr. Die Geräte erreichen ihren offiziellen „End-of-Life“-Status.
Update-Stopp: Ist Ihr Gerät dabei?
Die Liste der betroffenen Modelle ist lang und umfasst ehemalige Flaggschiffe sowie Bestseller. Der Support endet gestaffelt über das Jahr 2026.
Xiaomi-Serie:
* Xiaomi 12 (März 2026)
* Xiaomi 12 Pro (März 2026)
* Xiaomi 12 Lite (Juli 2026)
* Xiaomi 12T (Oktober 2026)
* Xiaomi 12T Pro (Oktober 2026)
* Xiaomi Pad 6 (Juli 2026)
Redmi-Serie:
* Redmi Note 12 5G (März 2026)
* Redmi Note 12 Pro (April 2026)
* Redmi 12C (März 2026)
* Redmi 13C (November 2026)
* Redmi A2 & A2+ (März 2026)
* Redmi Pad SE (August 2026)
POCO-Serie:
* POCO X5 Pro 5G (Februar 2026)
* POCO F5 (Mai 2026)
* POCO F5 Pro (Mai 2026)
* POCO C65 (November 2026)
Warum wird mein Smartphone zur Sicherheitsfalle?
Die Geräte werden nicht plötzlich unbrauchbar. Anrufe und Apps funktionieren weiter. Die größte Gefahr lauert jedoch im Hintergrund: ungeschlossene Sicherheitslücken. Cyberkriminelle suchen ständig nach neuen Schwachstellen in Android. Ohne Patches bleiben diese Türen offen für Malware und Datendiebstahl.
Kritische Apps wie Banking- oder Bezahldienste könnten den Zugriff von unsicheren Geräten sogar komplett sperren. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte bereits vor der Gefahr veralteter Android-Geräte und bezeichnete sie als “tickende Zeitbombe”.
Viele Android-Nutzer unterschätzen das Risiko veralteter Smartphones. Gerade wenn Sicherheitsupdates wegfallen, sind WhatsApp, Banking-Apps und persönliche Daten gefährdet. Ein kostenloses Sicherheitspaket erklärt die 5 wichtigsten Schutzmaßnahmen – von geprüften App‑Quellen über Berechtigungs‑Checks bis zu einfachen Backup‑Schritten. Schützen Sie Ihr Gerät in wenigen, praxisnahen Schritten. Jetzt kostenlosen Android-Schutz-Guide sichern
Xiaomi passt seine Update-Strategie an
Der aktuelle Schritt spiegelt einen Wandel wider. Die nun auslaufenden Modelle erhielten gemäß alter Politik zwei bis drei Jahre Support. Heute verspricht Xiaomi für neue Flaggschiffe bis zu sechs Jahre Sicherheitsupdates – ähnlich lange wie Samsung oder Google.
Diese verbesserten Zusagen gelten aber nicht rückwirkend. Für Xiaomi bedeutet der Stopp, Ressourcen für neuere Modelle freizuspielen. Der Support für ältere Geräte läuft planmäßig aus.
Ein Branchentrend mit Folgen für Verbraucher
Xiaomi ist kein Einzelfall. Die Software-Lebensdauer ist zum entscheidenden Kaufkriterium geworden. Hersteller stehen unter Druck, lange Update-Zyklen zu garantieren. Gleichzeitig zwingt die enorme Modellvielfalt zur Priorisierung.
Das Aus für so populäre Serien wie die Redmi Note 12 unterstreicht die Realität der geplanten Obsoleszenz. Für Käufer wird es immer wichtiger, vor dem Kauf auf die Update-Garantie zu achten.
Was können betroffene Nutzer tun?
Besitzer der 19 Modelle sollten jetzt handeln. Sicherheitsexperten raten klar zum Umstieg auf ein aktuell unterstütztes Gerät. Wer sein Altgerät dennoch weiter nutzt, muss besonders vorsichtig sein:
- Apps nur aus offiziellen Stores installieren.
- Verdächtige Links und E-Mails meiden.
- Nicht benötigte Dienste und Verbindungen deaktivieren.
Für Technik-Fans bleibt der Weg zu einer Custom-ROM. Diese Community-Software kann Updates liefern, erfordert aber Know-how und geht mit Risiken einher. Langfristig ist ein Gerätewechsel die sicherste Lösung.
Übrigens: Wenn Sie Ihr altes Xiaomi- oder Redmi‑Gerät weiter nutzen möchten, helfen einfache Maßnahmen, viel Risiko zu reduzieren. Der Gratis-Ratgeber zeigt praxisnahe Schritte – von App‑Filterung und Berechtigungs‑Kontrolle bis zu Backup- und Verschlüsselungs-Tipps –, speziell zugeschnitten auf Android‑Nutzer. Ideal, um WhatsApp, Banking und persönliche Daten schnell besser zu schützen. Gratis-Ratgeber mit 5 Schutzmaßnahmen herunterladen


