Xerox Aktie: Strategische Neuausrichtung
25.02.2026 - 04:48:11 | boerse-global.deXerox setzt auf eine umfassende Modernisierung seines Portfolios, um den Turnaround zu schaffen. Mit neuen Hochleistungs-Drucksystemen und einer frischen Kapitalspritze durch ein Joint Venture reagiert das Unternehmen auf die anhaltenden operativen Herausforderungen. Kann diese technologische Offensive die Trendwende an der Börse einleiten?
Technologische Offensive in Uxbridge
Im Innovationszentrum im britischen Uxbridge hat Xerox in dieser Woche eine viertägige Branchenveranstaltung gestartet, um die nächste Generation seiner Produktionssysteme vorzustellen. Im Mittelpunkt stehen die neuen Farbdruckmaschinen Proficio PX300 und PX500. Diese Systeme sind für den Hochgeschwindigkeitsdruck konzipiert und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Seiten pro Minute.
Hinter der Hardware-Vorstellung steht eine klare Strategie: Xerox investiert verstärkt in künstliche Intelligenz für Arbeitsabläufe und fortschrittliche digitale Veredelungslösungen. Ziel ist es, Druckdienstleistern durch Cloud-Monitoring-Software wie "FreeFlow Vision Connect" effizientere Prozesse zu ermöglichen. Die Auslieferung der neuen Maschinengeneration ist für die erste Jahreshälfte 2026 geplant.
Kapitalspritze für die Restrukturierung
Flankiert wird die Produktoffensive von weitreichenden finanziellen Maßnahmen. Bereits Mitte Februar bildete Xerox ein Joint Venture mit TPG, das dem Unternehmen 450 Millionen US-Dollar an Kapital sicherte. Diese Mittel sind entscheidend, um die Bilanz zu stärken und die Integration der 2025 erfolgten Lexmark-Übernahme voranzutreiben.
Die finanzielle Neuausrichtung ist dringend notwendig, da das Unternehmen mit erheblichen Rentabilitätsproblemen kämpft. Das Geschäftsjahr 2025 schloss Xerox mit einem massiven GAAP-Verlust von 8,25 US-Dollar pro Aktie ab. Auch das jüngste Quartal blieb mit einem Verlust von 0,10 US-Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 2,03 Milliarden US-Dollar defizitär.
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Dividende trotz operativem Druck
Trotz der Verluste hält das Management an seiner Ausschüttungspolitik fest. Für das erste Quartal wurde eine reguläre Dividende von 0,025 US-Dollar je Stammaktie angekündigt. Diese Entscheidung unterstreicht das Bestreben, Anleger trotz des schwierigen Marktumfelds bei der Stange zu halten. Die Aktie nähert sich mit einem gestrigen Schlusskurs von 1,54 Euro jedoch gefährlich ihrem 52-Wochen-Tief von 1,49 Euro an, was den anhaltenden Druck auf die Bewertung verdeutlicht.
Entscheidend für die kommenden Monate wird sein, ob die neuen Produkte die gewünschte Marktakzeptanz finden und die Integration von Lexmark die erwarteten Synergien liefert. Aktionäre, die die angekündigte Dividende erhalten möchten, müssen die Aktie zum Stichtag am 31. März 2026 im Depot führen. Die Auszahlung erfolgt planmäßig am 30. April 2026.
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