Xerox, Aktie

Xerox Aktie: Milliardenlast drückt

17.03.2026 - 21:02:32 | boerse-global.de

Xerox stemmt sich mit einer Finanzierungsstrategie rund um Markenrechte gegen hohe Verbindlichkeiten. Der Umbau zum IT-Dienstleister zeigt erste Erfolge, doch die Aktie fällt auf ein Jahrestief.

Xerox Aktie: Milliardenlast drückt - Foto: über boerse-global.de
Xerox Aktie: Milliardenlast drückt - Foto: über boerse-global.de

Xerox kämpft gegen eine Schuldenlast von rund 4,2 Milliarden US-Dollar und setzt dabei auf eine spezielle Finanzierungsstrategie rund um die eigenen Markenrechte. Während das Management für das Jahr 2026 ehrgeizige Wachstumsziele im IT-Sektor ausgibt, verdeutlicht der aktuelle Geschäftsbericht die Risiken der laufenden Transformation.

Markenrechte als Rettungsanker

Um den massiven Schuldenberg zu bewältigen, nutzt Xerox seine Tochtergesellschaft XRX Brandco LLC. Das Unternehmen hat spezifische Markenrechte und geistiges Eigentum in ein Joint Venture eingebracht und im Gegenzug besicherte Kredite in Höhe von 405 Millionen US-Dollar erhalten. Dieser Schritt soll die Bilanz stärken und Spielraum für die Rückzahlung von Anleihen schaffen, die zwischen 2029 und 2039 fällig werden.

Fokus auf IT-Lösungen

Das Management richtet den Konzern weg vom klassischen Druckgeschäft hin zu digitalen Dienstleistungen aus. Bis 2026 soll der Umsatz auf über 7,5 Milliarden US-Dollar steigen, was einem Wachstum von etwa 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. CFO Chuck Butler betonte zuletzt, dass der Anteil der IT-Lösungen am Gesamtgeschäft auf 20 Prozent steigen soll, um die Abhängigkeit von Hardware zu verringern. Gleichzeitig strebt das Unternehmen ein operatives Ergebnis zwischen 450 und 500 Millionen US-Dollar an.

Sparprogramm zeigt Wirkung

Im Rahmen des mehrjährigen „Reinvention“-Programms konnte Xerox bereits Kosteneinsparungen von über 500 Millionen US-Dollar erzielen. Bis Ende 2027 plant die Führung, weitere Synergien in Höhe von 300 Millionen US-Dollar zu realisieren, insbesondere durch die Zentralisierung globaler Service-Center und die Integration der IT-Infrastruktur.

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An der Börse herrscht jedoch Skepsis vor. Die Aktie rutschte heute um 4,63 Prozent ab und markierte bei 1,28 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Offenbar wiegen die im Geschäftsbericht offengelegten Vertragsrisiken schwerer als die Aussicht auf die angekündigte Quartalsdividende von 0,025 US-Dollar je Aktie, die am 30. April 2026 ausgezahlt wird.

Xerox muss bis Ende 2027 zusätzliche Synergien von 300 Millionen US-Dollar heben, um die ehrgeizigen Ziele für das operative Ergebnis zu erreichen. Die Konzentration auf den IT-Sektor bleibt dabei der zentrale Hebel, um die Abhängigkeit vom schrumpfenden Print-Markt dauerhaft zu verringern.

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